Mittlerweile ist es offiziell: Microsoft bringt das Family Pack von Windows 7 auch in Deutschland auf den Markt. 149,99 Euro für drei Lizenzen von Windows 7 Home Premium - das klingt nach einem guten Deal. Ob man davon profitieren kann, ist aber längst nicht sicher.
Das Family Pack wird nämlich ein "limitiertes Angebot" sein, wie Microsoft in einer Pressemitteilung mitteilt. Ob die Begrenzung zeitlich oder nach Stückzahl erfolgt, konnte die Pressestelle bislang nicht mitteilen. Zu befürchten ist Letzteres. Sollte es tatsächlich wie bei der 50-Euro-Aktion im Juli nur eine bestimmte Zahl von Paketen geben, ist Ärger vorprogrammiert.
Das verbilligte Home Premium war vielerorts noch am gleichen Vormittag ausverkauft. Zurück blieben viele verärgerte Kunden, die zwar Willens waren, ein Paket zu kaufen, aber keine Chance dazu hatten. Wer sich einen Vormittag erfolglos mit überlasteten Webshops herumgeschlagen hat, verspürt dann nachvollziehbarerweise keine Lust mehr, das Produkt für 120 Euro zu kaufen.
Microsoft sollte ein ähnliches Debakel beim Family Pack vermeiden. Wenn die Aktion schon befristet sein muss, sollte das Angebot zeitlich begrenzt sein. Das wäre im Gegensatz zu einer stückzahlenbasierten Limitierung wenigstens transparent.


Lesermeinungen zum Artikel
Ich würde nicht immer Microsoft die Schuld geben wenn in kurzer Zeit alles ausverkauft war, sondern den Geiern die seit Wochen die Vorverkaufsversionen bei Ebay verscherbeln.
Es waren schlicht und einfach viel zu wenig Systeme die angeboten worden und das konnte sich nun wirklich jeder ausrechnen.
Es bleibt dabei, MS hat mich und mit Sicherheit auch viele andere potentielle Kunden verärgert.
Mehr als 50? ist mir 7 nicht wert, bei den Problemen die das Miststück mit meiner Fritzbox hat überleg ich eh ob ich es je kaufe.
um meine situation kurz zu schildern, ich bin immer noch mit windows xp unterwegs und das nicht gerade schlecht. die paar wochen kann ich noch durchhalten bis winowds 7 zu haben ist.
vista war sicher nicht ganz einfach, vor allem wegen der kinderkranheiten, die es anfangs hatte, es gab einige gründe vista aus dem weg zugehen nicht zuletzt wegem dem ernormen hardware hunger. anfang 2007 gab noch recht "schwache" systeme wie meins mit 1GB ram. damit macht vista keinen spaß hinzukam die UAC usw... meiner ansicht nach ist es mit sp2 erst richtig interessant geworden.
wenn man in einschlägigen foren unterwegs war und sich als xp user "outete" und sich über ein ausgereiftes OS freute - es gab keinen grund auf vista umzusteigen - wurde man von den neuen vista usern/fanatikern als technologieverweigerer und fortschrittsbremser energisch attackiert um es mal milde auszudrücken. wenn man diese hingegen als "betatester" bezeichnete wurde wirklich übel und die moderatoren sahen sich gezwungen den thread zu schließen. war das unzufriedenheit und ärger, dass man auf den vistahype "reingefallen" ist?
aus meiner sicht ist microsoft überraschend entgegenkommend mit dem win7 upgrade gutschein bei kauf eines vista systems. eine entschädigung finde absurd, zumal sie ja ein lauffähiges betriebssystem gekauft haben auch wenn es manchmal "nervt"...
Ich hab ewig nach nem Netbook gesucht was ohne Windows angeboten wird (dafür lieber 2g Ram) aber nix gib es.
Hab irgendwann die 30$ für windows xp Liezens mitbezahlt, bzw. hat dies der Hersteller für mich erledigt.
Lauffähige Betriebssysteme gibt es in user freundlichen Distributionen längst kostenlos.