Lenovo IdeaPad U350: Wie mobil ist der neue 13-Zöller?

Hersteller: Lenovo
Listenpreis: 666 Euro
Fazit:

Lenovo hat mit dem IdeaPad U350 ein schickes 13,3-Zoll-Notebook entwickelt, das trotz Single-Core-CPU für Aufgaben wie Surfen und Textverarbeitung genügend Leistung bietet. Leider liefert der Hersteller einen relativ schwachen Akku mit nur 2700 mAh Kapazität mit. Die für diese Geräteklasse wichtigen Dauerläufer-Qualitäten hat das U350 daher nicht.

Pro
  • schickes Design
  • guter Sound
  • Helligkeitssensor
  • Schutz des Schreib-/Lesekopfes der Festplatte
Contra
  • Akku mit zu geringer Kapazität
  • spiegelndes Display
  • RAM kann nicht voll genutzt werden
GUT
7,2
von 10 Punkten
Akkulaufzeit:
6 Punkte
Ausstattung:
8 Punkte
Ergonomie:
7 Punkte
Performance:
7 Punkte
Service und Support:
8 Punkte

Testbericht Lenovo IdeaPad U350

Mit dem IdeaPad U350 bringt Lenovo ein schickes 13,3-Zoll-Notebook auf den Markt, das sich aufgrund des niedrigen Gewichts von 1,65 Kilo eigentlich gut für den Einsatz unterwegs eignet. Der ZDNet-Test offenbart jedoch eine Schwachstelle.

Notebooks mit kompakten Abmessungen, langer Akkulaufzeit zu bezahlbaren Preisen sind bei Anwendern derzeit gefragt. Abstriche bei der Performance nehmen viele in Kauf. So ist es zu erklären, warum im von Intel und anderen IT-Größen ausgerufenen Multi-Core-Zeitalter Single-Core-Maschinen wie das Acer Aspire Timeline 3810T ein Comeback feiern. Auch Lenovo will mit dem für September angekündigten Ideapad U350 in dieser Klasse mitspielen. ZDNet hat es getestet.

Äußerlich macht das U350 eine gute Figur: Der Deckel ist aus geriffeltem Kunststoff, der Handballenauflage sowie dem Bereich um die Tastatur hat Lenovo eine Optik in gebürstetem Aluminium verpasst. Aber auch hier handelt es sich um Kunststoff. Erfreulicherweise sind fast alle Flächen - ausgenommen der hochglanzlackierte Displayrahmen - unempfindlich gegen Fingerabdrücke.

Die Tastatur erinnert ein wenig an die Thinkpads, erreicht aber nicht deren Stabilität: Sie biegt sich beim Tippen in der Mitte leicht durch. Trotzdem geht der Komfort in Ordnung. Am Mousepad gibt es keine Beanstandungen. Die darunter positionierten Tasten sind aber zu leichtgängig.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
12 von 17 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.

Videos

Rechenzentren: PUE-Wert von 1,2 dank eigenem Brunnen

Stromkosten sind für Betreiber von Rechenzentren eine immer größere Last. Besonders die zur Kühlung aufgewendete Energie fällt ins Gewicht. Die Münchener Firma IGN hat einen eleganten Ausweg gefunden. ZDNet stellt ...