Mit dem IdeaPad U350 bringt Lenovo ein schickes 13,3-Zoll-Notebook auf den Markt, das sich aufgrund des niedrigen Gewichts von 1,65 Kilo eigentlich gut für den Einsatz unterwegs eignet. Der ZDNet-Test offenbart jedoch eine Schwachstelle.
Notebooks mit kompakten Abmessungen, langer Akkulaufzeit zu bezahlbaren Preisen sind bei Anwendern derzeit gefragt. Abstriche bei der Performance nehmen viele in Kauf. So ist es zu erklären, warum im von Intel und anderen IT-Größen ausgerufenen Multi-Core-Zeitalter Single-Core-Maschinen wie das Acer Aspire Timeline 3810T ein Comeback feiern. Auch Lenovo will mit dem für September angekündigten Ideapad U350 in dieser Klasse mitspielen. ZDNet hat es getestet.
Äußerlich macht das U350 eine gute Figur: Der Deckel ist aus geriffeltem Kunststoff, der Handballenauflage sowie dem Bereich um die Tastatur hat Lenovo eine Optik in gebürstetem Aluminium verpasst. Aber auch hier handelt es sich um Kunststoff. Erfreulicherweise sind fast alle Flächen - ausgenommen der hochglanzlackierte Displayrahmen - unempfindlich gegen Fingerabdrücke.
Die Tastatur erinnert ein wenig an die Thinkpads, erreicht aber nicht deren Stabilität: Sie biegt sich beim Tippen in der Mitte leicht durch. Trotzdem geht der Komfort in Ordnung. Am Mousepad gibt es keine Beanstandungen. Die darunter positionierten Tasten sind aber zu leichtgängig.
