LED-Projektor mit 170 ANSI-Lumen: Samsung SP-P410M

Hersteller: Samsung
Listenpreis: 579 Euro
Fazit:

Der SP-P410M projiziert ein helles Bild an die Wand. Man merkt den Unterschied zu Geräten, die 70 ANSI-Lumen weniger haben. Aber Eindruck wird dadurch getrübt, dass der Projektor beim ersten Aufstellen sehr stark feinjustiert werden muss und danach immer noch leichte Verzerrungen aufweist, die nicht ganz zu eliminieren sind.

Pro
  • lichtstark
  • Lautsprecher integriert
  • im Gehäuse integrierte Linsenabdeckung
Contra
  • kein SD-Karten-Steckplatz
  • relativ laut
  • schwer
MITTELMÄSSIG
6,8
von 10 Punkten
Ausstattung:
7 Punkte
Benutzerfreundlichkeit:
6 Punkte
Design:
7 Punkte
Leistung:
7 Punkte

Testbericht Samsung SP-P410M

Bei LED-Projektoren dieser Klasse müssen die Räume stark abgedunkelt sein, um ein gutes Bild an die Wand werfen zu können. Dem SP-P410M von Samsung merkt man deutlich an, dass er 170 ANSI-Lumen Lichtstrom nicht nur auf dem Papier leistet. Sein Bild ist heller als das von Toshibas TDP-F10 oder Benqs Joybee GP1. Dennoch ist es unabdingbar, das Zimmer, in dem die Präsentation stattfinden soll, zu verdunkeln - wenn auch nicht ganz so stark wie bei den Konkurrenten.

Trotz der höheren Helligkeit kann das Bild nicht ganz überzeugen. Zum einen sind die Ecken leicht unscharf. Zum anderen gelingt es nicht, einige Verzerrungen aus der Projektionsfläche zu entfernen. Da hilft weder Trapezkorrektur noch das Verstellen des Projektors - schade, dass dadurch das Gesamtbild beeinträchtigt wird.

Der SP-P410M kann in einem Mindestabstand von 70 Zentimetern von der Projektionsfläche aufgestellt werden. Damit wirft er ein Bild mit einer Diagonalen von 50 Zentimetern an die Wand. Der Maximalabstand beträgt 2,8 Meter, womit eine Diagonale von 2 Metern erreicht wird. Immerhin knapp 50 Zentimeter mehr als bei den LED-Projektoren von Toshiba und Benq. Für eine noch größere Entfernung fehlt aber auch dem P400B die Leuchtkraft.

Die Farben gehen in Ordnung und im Vergleich mit dem Toshiba- oder dem Benq-Beamer scheint das Samsung-Gerät kaum einen Farbstich zu projizieren. Als Auflösung schafft es SVGA mit 858 mal 600 Pixeln im 4:3-Format. Der SP-P410M kann aber auch auf 16:9 umgeschaltet werden. Als Videosignal unterstützt er NTSC, PAL und SECAM.

Samsung gibt als Betriebsgeräusch etwa 30 dB an, doch im Test ist der Beamer lauter als die Projektoren F10 von Toshiba und der GP1 von Samsung. Beim Stromverbrauch stimmen die Angaben mit den im Test gemessenen Werten überein: etwa 48 Watt zieht Samsungs Projektor. Also weniger als Toshibas TDP-F10 oder der Joybee GP1 von Benq.

Fazit

Der LED-Beamer SP-P410M von Samsung ist einer der schwersten seiner Klasse. Er sieht schön aus und die Linse ist mit einem integrierten Schiebverschluss gut vor Schmutz geschützt. Sein Bild ist für einen LED-Projektor im Kleinformat recht hell. Leider wird der Gesamteindruck durch Verzerrungen, die kaum wegzubekommen sind, etwas getrübt.

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