Acer Aspire Easystore H340: Homeserver mit Atom im Test

Hersteller: Acer
Listenpreis: 499 Euro
Fazit:

Acer hat mit dem Aspire Easystore H340 einen guten Homeserver entwickelt: Er ist leise, hat einen moderaten Stromverbrauch und kann einfach erweitert werden. Backup- und Speicherprobleme sollten mit dem Gerät gerade in Haushalten mit mehreren Rechnern der Vergangenheit angehören.

Pro
  • übersichtliche Anleitung
  • gute Erweiterbarkeit
  • einfaches Setup
  • kompaktes Gehäuse
  • niedriges Geräuschniveau
Contra
  • hoher Preis
  • keine stromsparenden Festplatten verbaut
  • Wake on LAN kann nur beim Starten einen Clients erfolgen
SEHR GUT
8,0
von 10 Punkten
Ausstattung:
8 Punkte
Installation:
8 Punkte
Setup & Bedienung:
8 Punkte

Testbericht Acer Aspire Easystore H340

Mit dem Aspire Easystore H340 hat Acer seit kurzem einen Homeserver auf Basis von Intels Atom-CPU im Angebot. Der ZDNet-Test zeigt, was das Gerät mit Windows-Home-Server-OS in der Praxis zu bieten hat.

Digitale Daten sind leicht zu handhaben, aber auch flüchtig. Es braucht nur einen falschen Tastendruck, um über Jahre gesammelte Fotos unwiederbringlich zu zerstören. Auch die Speicherung stellt Privatanwender vor Herausforderungen, da immer mehr Notebooks im Einsatz sind, die im klassischen Heimnetz nur zeitweise zur Verfügung stehen.

Für Sicherung und Speicherung von Daten in Haushalten mit mehreren PCs hat Microsoft Mitte 2007 das Betriebssystem Windows Home Server eingeführt. Wer sich auf dieser Basis keine eigene Maschine bauen möchte, beispielsweise mit einem Barebone, kann auf fertige Lösungen der OEMs zurückgreifen.

Trotz des offensichtlichen Bedarfs hat sich das Konzept bislang nicht durchgesetzt. Grund dafür dürften hauptsächlich die anfänglich eher hohen Preise gewesen sein. Mit dem Aspire Easystore H340 wagt Acer nochmals einen Anlauf. Anders als die bisher angebotenen Systeme basiert er auf einer Atom-CPU, die wenig Strom verbraucht und wenig kostet. ZDNet hat getestet, ob das Paket überzeugt.

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