Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. Dieses Motto gilt insbesondere für die Erkennungsraten von Virenscannern. Denn sie zeigen immer nur eine Momentaufnahme und sind stark abhängig davon, welche Schädlinge die Tester für relevant erachten. Unter dem Strich sind die Ergebnisse ordentlich. Einen Virenscanner, der alle Bedrohungen erkennt, gibt es nicht.
Die größte Stärke von MSE ist, dass man die Software im Gegensatz zu vielen anderen Security-Lösungen in diesem Gebiet eigentlich gar nicht wahrnimmt. Die Lösung tritt nur in Aktion, wenn etwas außergewöhnliches passiert, also beispielsweise ein Schädling auftritt. Bei der ständigen Überwachung kommt es nicht zu spürbaren Performanceeinbußen.
Das im Vergleich zu OneCare Tools wie Backup weggefallen sind, ist für künftige Windows-7-Anwender zu verschmerzen, da die im OS enthaltenen Programme deutlich zugelegt haben. XP- und Vista-Anwender müssen sich dagegen nach anderen Lösungen umsehen. Dafür ist MSE inklusive der ständigen Signaturupdates kostenlos. Wer noch keine überzeugende Antiviren-Lösung gefunden hat, sollte MSE ausprobieren.

Lesermeinungen zum Artikel
Jaja, "alte Mühlen". Dafür, dass das Programm eh nur für Betriebssysteme ab WinXP SP2 und höher rauskommen soll, ist Dein Argument eh für'n Ar*** . Wer ein aktuelles Windows und dazu zähle ich leider auch noch XP mit seinen mittlerweile 7-8??? Jahren und gerade mal 256MB betreibt, hat eh nicht mehr alle Latten am Zaun oder eindeutig zuviel Zeit. In Zeiten wo 1GB RAM noch 20 Euro kostet, was soll da die Ressourcenverbrauch-Frage? Egal welche Software!
MfG Spammy
Es gibt kaum einen Virenscanner, der heute noch zaghaft mit den Resourcen umgeht. Mein Notebook wird auch immer langsamer, eigentlich müsste man es entsorgen, oder auf die vielen "nützlichen" Programme verzichten. Und mehr Speicher hilft da auch nicht viel, denn moderne Programme profitieren von mehreren Cores, aber auch der Speicherdurchsatz und die HD Geschwindigkeiten entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen.
Man benutzt zwar noch ein altes XP, aber leider benötigen die modernen Programme, die man hier und da so verwendet immer mehr Power. Und genau die bremsen die alten Kisten aus und an denen kommt man leider auch immer seltener vorbei.
heute sind 4GB standard, auch bei notebooks. ich schlage vor sie gönnen sich nach 8 jahren mal wieder ein notebook, damals haben sie wahrscheinlich mindestens etwa 1000 euro dafür bezahlt. heute bekommen sie für 400 euro ein notebook mit 4GB RAM, Dualcore und mindestens eine 200GB Festplatte. heutezutage wegen 50MB RAM verbrauch zu jammern ist einfach peinlich... firefox braucht mit drei tabs bereits 140 MB, jedenfalls bei mir.
MS gegner, bitte kommentieren!
Bye-bye!
P.S.: Als MS-Gegner wäre ich jetzt mit Linux gekommen und da wäre mir Deine Anti-Virus-Geschichte eh egal gewesen ;)
automatische updates braucht auch niemand der sich ein bisschen auskennt, man möchte schon wissen was da installiert wird. ein unbedarfter user kann eben nicht entscheiden was er braucht und was nicht.
Nicht gleich draufschlagen, wenn diese Frage anfängerhaft erscheint. Ich hab nur irgendwo gelesen, dass man nicht gleichzeitg 2 Virenprogramme installieren darf.
guten Abend,
mit großer Vorfreude nach all den positiven Berichten, habe ich MSE installiert und musste nach kurzer Zeit und sehr vielen E-Mails mit dem MS-Support leider feststellen, dass entgegen der Ankündigungen von MS ein automatischer Update der Virendatei NICHT erfolgt. Der Update musste über mehrere Tage hinweg IMMER manuell angestoßen werden. Avira, avast! etc. machen dies ohne Zutun des Anwenders, deshalb habe ich, nachdem auch MS keine Lösung angeboten hat, MSE wieder deinstalliert, leider!
dass auch für andere MS-Produkte nach Updates gesucht wird. Sonst wir MSE nicht geupdatet. Desweiteren muß Windowsupdate automatisch eingestellt sein.
Wer bei MS ist denn auf die Idee gekommen, MSE nur über Windowsupdate mit Signaturen zu versorgen. Das haben zig User deaktiviert