Preiswerter Farblaserdrucker: Dell 1320c Color Laser Printer

Listenpreis: ab 273 Euro
Fazit:

Der Dell 1320c präsentiert sich als solider und günstiger Drucker für kleine Büros oder Arbeitsgruppen. Wer ein schnelleres Gerät mit besserer Druckqualität sucht, muss dann entsprechend mehr investieren.

Pro
  • preiswerte, schnelle Farbausdrucke
  • hervorragende Textdruckqualität
  • Einzelblattpapierzufuhr
Contra
  • Schwarzweißdruck vergleichsweise langsam
  • Schwarzweißausdrucke etwas zu hell
  • Farbgrafikdruck könnte besser sein
  • Speicher und Papierzufuhr sind nicht erweiterbar
  • kein Auto-Duplexer
MITTELMÄSSIG
6,3
von 10 Punkten
Ausstattung:
6 Punkte
Design:
6 Punkte
Leistung:
7 Punkte

Testbericht Dell 1320c

Dells kompakter Laserdrucker ist preiswert, liefert schnelle Farbausdrucke und ist für kleine Unternehmen und Arbeitsgruppen ausgelegt. Wo die Stärken und Schwächen des 1320c im Detail liegen, zeigt der ausführliche Test.

Der Dell 1320c ist ein preiswerter Farblaserdrucker, vor allem für kleine Unternehmen oder Arbeitsgruppen. Der 279 Euro günstige Drucker, der nur über einen USB-Anschluss verfügt, ist bei Schwarzweißausdrucken zwar langsamer als die Konkurrenz, kann dies bei Farbausdrucken aber wieder wettmachen. Obwohl der Drucker nicht ohne Macken ist, reicht die Druckqualität für die meisten Geschäftsanwendungen völlig aus.

Das Design des Dell 1320c ist schlicht und schnörkellos, was für einen Bürodrucker durchaus angemessen ist. Der dunkelgraue Drucker misst 40 x 42 x 37,5 Zentimeter und wiegt etwas weniger als 20 Kilo. Das Bedienfeld beschränkt sich auf zwei Tasten (Abbrechen und Fortfahren) und eine grafische Darstellung des Druckers mit LEDs, die aufleuchten, um anzuzeigen, wo es ein Problem gibt. So leuchtet zum Beispiel das Symbol für die Papierschublade auf, wenn die Schublade offen ist, und die vier Toner-Symbole leuchten auf, falls der Toner zur Neige geht. Das ist nützlich, denn ein Text-LCD-Display bringt der Drucker nicht mit.

Das Haupt-Papierfach fasst 250 Blatt Normalpapier. An der Vorderseite des Papierfachs gibt es außerdem einen Schlitz für die manuelle Einzelblattzufuhr. Die Zufuhrkapazität ist bei diesem Modell nicht erweiterbar. Das Ausgabefach an der Oberseite fasst bis zu 150 Blatt.

Die vier Tonerkartuschen sind hinter einer Abdeckung an der rechten Seite des Druckers verborgen. Die Kartuschen für dieses Gerät sind klein und leicht. Aber man sollte trotzdem aufpassen, dass man beim Herausziehen nicht Toner über dem Schreibtisch verbreitet. Jede Kartusche ist mit zwei Kapazitäten erhältlich: für 1000 Ausdrucke und 2000 Ausdrucke. Die größeren Versionen kosten 58 (Schwarz) beziehungsweise 85 Euro (Farbe). Bei Verwendung der größeren Kartuschen kostet ein Schwarzweißausdruck etwa 3 Cent, während ein Vollfarbdruck etwa 17 Cent kostet. Beide Werte sind akzeptabel, wenn auch etwas höher als beispielsweise für den Oki C5500n. Das maximale monatliche Druckaufkommen wird mit 35.000 Ausdrucken angegeben.

Der Dell 1320c bringt alle grundlegenden Funktionen mit, die man von einem solchen Farblaserdrucker erwartet. Das Basismodell verfügt nur über einen USB-Anschluss, aber es lässt sich um eine Netzwerkkarte für rund 40 Euro ergänzen. Der Drucker ist mit einem 333-MHz-Prozessor sowie 64 MByte nicht erweiterbarem Speicher ausgestattet. Es gibt keine Duplex-Einheit für den 1320c, aber der Druckertreiber unterstützt den Benutzer beim manuellen doppelseitigen Drucken. Der Treiber hilft auch, wenn man einen Ausdruck verkleinern oder vergrößern, ein Poster drucken, eine Broschüre erstellen oder mehrere Seiten auf ein Blatt drucken möchte.

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