HP Pavilion dv2 mit Athlon Neo: das bessere Netbook?

Hersteller: AMD
Listenpreis: 799 Euro
Fazit:

Mit schickem Design und hoher Wertigkeit wird das HP Pavilion dv2 im Privatkundensegment auf positive Resonanz stoßen. Dazu trägt auch die im Vergleich zu Atom-Netbooks höhere CPU- und Grafik-Performance bei. Der Preis von 799 Euro könnte aber manchen abschrecken.

Pro
  • Displayauflösung von 1280 mal 800 Pixeln ermöglicht bequemes Arbeiten
  • schickes Design
  • digitaler Grafikausgang
  • komfortable Tastatur
  • flotte Festplatte
  • leicht erweiterbarer Speicher
  • große Festplatte
Contra
  • keine Unterstützung für 802.11n-WLAN
  • glattes Touchpad
  • Vista eher träge
  • spiegelndes Display
  • hohes Gewicht
  • mäßige Akkulaufzeit
GUT
7,4
von 10 Punkten
Akkulaufzeit:
6 Punkte
Ausstattung:
7 Punkte
Ergonomie:
8 Punkte
Performance:
8 Punkte
Service und Support:
8 Punkte

Testbericht HP Pavilion dv2-1070eg

Mit dem Athlon Neo will AMD die Lücke zwischen leistungsschwachen Netbooks und teuren Subnotebooks füllen. Das erste Gerät auf dieser Basis ist das Pavilion dv2 von Hewlett-Packard mit 12-Zoll-Screen. ZDNet hat es getestet.

Netbooks sind zwar populär, haben aber zwei große Nachteile: Die übliche Auflösung von 1024 mal 600 Pixel ist zu gering, um damit vernünftig zu arbeiten. Beim Surfen im Web, von den Herstellern als Paradedisziplin hervorgehoben, muss man ständig vertikal scrollen. Und auch die Performance lässt zu wünschen übrig. Die kompakten Subnotebooks merzen diese Schwächen zwar aus, sind zu Preisen von teils weit über 1000 Euro aber gerade für Privatkunden kaum erschwinglich.

Auf die Preis- und Leistungslücke zwischen Netbook und Subnotebook zielt AMD mit der Anfang des Jahres vorgestellten Yukon-Plattform. Herzstück ist ein 1,6 GHz-Athlon-64 mit 512 KByte L2-Cache, dem die Entwickler das Stromsparen (15 Watt TDP) beigebracht und den neuen Namen Athlon Neo gegeben haben. Dazu gibt es eine Chipsatz-Grafik (ATI Radeon X1250) oder eine diskrete Grafik (ATI Mobility Radeon HD 3410). Das HP Pavilion dv2-1070eg ist das erste Gerät auf dieser Basis.

Design

Das dv2 ist ein Hingucker: Mit seinem flachen, schwarzen Hochglanzgehäuse, den in Chrom abgesetzen Seiten und der durch feine Linien durchzogenen Handballenauflage strahlt das Gerät eine gewisse Wertigkeit aus. Auch die Stabilität überzeugt. Selbst bei starken Druck knarzt das Testgerät an keiner Stelle. Allerdings zieht der Hochglanzlack Fingerabdrücke geradezu magisch an - das kennt man auch von anderen Geräten.

Die Tastatur ermöglicht dank eines sauber definierten Druckpunktes komfortables Tippen und steht der wesentlich teuerer Geräte in nichts nach. Auch das relativ satte Geräusch steigert den Qualitätseindruck. Das Touchpad fällt dagegen ein wenig ab: Mit seiner silbernen Beschichtung ist es im wahrsten Sinne des Wortes spiegelglatt: Man kann sich gut darin erkennen, der Mauszeiger lässt sich nicht immer ganz präzise führen.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
14 von 14 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.

Videos

Rechenzentren: PUE-Wert von 1,2 dank eigenem Brunnen

Stromkosten sind für Betreiber von Rechenzentren eine immer größere Last. Besonders die zur Kühlung aufgewendete Energie fällt ins Gewicht. Die Münchener Firma IGN hat einen eleganten Ausweg gefunden. ZDNet stellt ...