Toshiba Portégé R600: 1,1-Kilo-Notebook im Test

Hersteller: Toshiba
Listenpreis: 1949 Euro
Fazit:

Das Toshiba Portégé R600 hinterlässt einen gemischten Eindruck: Positiv ist das niedrige Gewicht bei hoher Performance, der stark blickwinkelabhängige 12,1-Zoll-Screen stört in der Praxis aber deutlich.

Pro
  • transreflektives Display auch bei Sonneneinstrahlung gut ablesbar
  • sehr schnelle Festplatte
  • optisches Laufwerk integriert
Contra
  • lauter Lüfter
  • relativ schweres Netzteil
  • stark blickwinkelabhängiges Display
  • viel unnütze Software bremst das System aus
GUT
7,6
von 10 Punkten
Akkulaufzeit:
8 Punkte
Ausstattung:
8 Punkte
Ergonomie:
6 Punkte
Performance:
8 Punkte
Service und Support:
8 Punkte

Testbericht Toshiba Portégé R600

Mit 1,1 Kilo gehört das Toshiba Portégé R600 zu den wirklich leichten Notebooks auf dem Markt. Sogar ein optisches Laufwerk ist integriert. Ein transreflektiver Screen soll gute Ablesbarkeit bei allen Lichtverhältnissen garantieren.

1,15 Kilo schwer und so groß wie ein DIN-A4-Blatt - das Toshiba Portégé R600 gehört zu den kompaktesten und leichtesten Notebooks auf dem Markt. Dies wird anders als bei Netbooks nicht mit einer Sparausstattung erkauft. Das Gerät verfügt über einen Core 2 Duo in Ultra-Low-Voltage-Ausführung mit 1,4 GHz und einen DVD-Brenner.

Toshiba setzt beim Design des R600 auf Understatement: Das silbergraue Gehäuse mit glänzendem Toshiba-Schriftzug auf dem Deckel sieht zwar elegant aus, zieht aber nicht unbedingt die Blicke auf sich. Das ist aber auch, beispielsweise im Geschäftskundenumfeld, nicht immer erwünscht. Der dünne Deckel zeigt kaum Verwindungssteifigkeit, was insbesondere beim Öffnen an einer Ecke auffällt. Ansonsten ist das Gehäuse solide und sauber verarbeitet.

Die Tastatur ermöglicht bequemes Tippen, das leicht angeraute Touchpad eine präzise Steuerung des Mauszeigers. Die Maustasten sind ein wenig schwergängig. Der dazwischen angebrachte Fingerabdruckscanner stört ein wenig, da man ihn leicht versehentlich auslöst.

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