Mit dem KM900 Arena bring LG ein top ausgestattetes Smartphone auf den Markt. Die neue Benutzeroberfläche S-Class soll noch dazu schnell sein und den Nutzer optimal durchs Menü führen. Ob diese Ziele erreicht wurden, zeigt der Test.
Das größte Schweizer Taschenmesser verfügt über 87 verschiedene Werkzeuge. Der Haken an der Sache: Es wiegt 1345 Gramm und ist recht unhandlich. Auch das LG KM900 Arena bringt sehr viele Features mit. Es gibt kaum etwas, was dieses Smartphone nicht kann. Aber dadurch leidet die Benutzerfreundlichkeit.
Das sicher vom iPhone inspirierte Touchscreen-Handy kostet ohne SIM-Lock 449 Euro. Es ist ab April verfügbar. T-Mobile wird das Arena subventioniert mit Vertrag anbieten. Ob O2 oder Vodafone das Smartphone ins Sortiment aufnehmen, steht noch nicht fest.
Design
Das Arena sieht - insbesondere von hinten - wie ein etwas rundlicheres, kleineres iPhone der ersten Generation aus. Es ist absolut eindeutig, dass es dem iPhone Konkurrenz machen möchte, und damit steht auch fest, dass es sich in diesem Test mit dem derzeitigen Meister unter den Touchscreen-Handys messen muss.
Wie die meisten anderen Smartphones spielt auch das Arena, was den Funktionsumfang anbelangt, in einer ganz anderen Liga als das iPhone. Es scheint wirklich alles zu bieten, was das iPhone vermissen lässt: Cut and paste, MMS, UKW-Radio, ein quer ausgerichtetes QWERTZ-Tastenfeld und ordentliches Bluetooth.
Aber der Grund für den Siegeszug des iPhone war auch nicht dessen Funktionsumfang. Mit ihm wurden plötzlich die seit Jahren gängigen Funktionen eines Smartphones wie das mobile Internet und der Touchscreen mühelos und ganz einfach nutzbar - und genau da lässt das Arena einiges zu wünschen übrig.

