In einem Gespräch mit der New York Times erwähnt Jon Stephenson von Tetzchner, Gründer von Opera Software, dass das Unternehmen eine iPhone-Version des Browsers Opera Mini fertig habe, aber Apple sie nicht einstellen wolle. Nach Stephensons Überzeugung bekommt Opera Mini die Freigabe zum Appstore nicht, weil der Browser in direkter Konkurrenz zu Apples eigenem Safari-Browser steht.
Aber jetzt mal ehrlich, wer braucht schon Opera Mini für das iPhone? Besser als der Safari-Browser wird das Opera-Pendant auch nicht sein. Außerdem kann man davon ausgehen, dass Apple Safari für das iPhone optimiert hat. Zudem ist es doch verständlich, wenn man sich in Cupertino keine Konkurrenz ins Haus holen will.
Ja, ja - jetzt wird das Geschrei bald losgehen: Zensur, Zensur! Natürlich ist es Apples gutes Recht, die Software zu prüfen, die über den Appstore verkauft wird. Ob die Kalifornier sich einen Gefallen tun, wenn sie bestimmte Produkte nicht zulassen, glaube ich nicht - aber schaden wird es Apple auch nicht. Also, was soll's. Einfach bei der Taktik bleiben und durchhalten, bis es wieder ruhig wird. Die Apple-Jünger sind ja nicht unbedingt dafür bekannt, große Revoluzzer zu sein.
Was halten Sie von den Spekulationen zur verweigerten Opera-Mini-Zulassung? Sind die Unterstellungen richtig, und glauben Sie auch, das Apple Fremdprogramme "zensiert", um seine Geschäftsinteressen zu wahren? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar.

Lesermeinungen zum Artikel
Opera Mini kann etwas, das (vor allem bei schlechtem GPRS Empfang) auf Handys sehr nützlich ist: Der Traffic wird serverseitig um ca. 90% komprimiert => schnellere Ladezeiten
Vor 2 jahren konnte Opera das noch nicht.. nicht desto weniger trotz war der kommentar tatsächlich nicht sehr schlau.
Ähm...doch, konnte es. Die Technik wurde bei den damals aktuellen Java-Versionen (wahrscheinlich aber auch bei anderen) schon verwendet. Der Umstieg auf das iPhone war für mich deshalb geschwindigkeitsmäßig fast eine Enttäuschung, da ich von Opera Mini auf meinem K750i verwöhnt war. Ergo warte ich seit dem Kauf des iPhones auf eine kompatible Version von Opera Mini.
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Das wäre ja wirklich mal ne Idee aber wer braucht das schon...
Und nun mal ernsthaft was kann der iphone Browser eigentlich?
Mich regt mein 3GS jeden Tag aufs neue auf...da spricht man wohl von "FAILinvestition"
Hier interessierts keinen, aber tauschen wir mal Apple mit Microsoft und das iPhone mit Windows in diesem Artikel. Wie groß wohl dann das Geschrei wäre? ;-)
Wenn so etwas passieren würde, droht MS die Zerschlagung und die IT-Kommentatoren würden MS an den Pranger stellen. Bei Apple ist alles anders. Die dürfen tun und lassen was sie wollen, ohne dass es jemanden interessiert oder jemand einschreitet. Wann kommt endlich mal ein Richter und hebt die Koppelung von Mac OS X und der Apple-Hardware auf. Ebenso könnte man auch den iPod von iTunes befreien. XP musste in Europa schließlich auch ohne den Mediaplayer angeboten werden.
Apple hat kein Monopol. Es gibt auch noch Windows Mobile/Linux und Symbian, die auf dem Smartphone Markt etabliert sind.
Mal PC mit Mac verglichen, ist der Opera-Browser um einiges mächtiger, als der aus dem Hause Safari. Ist ja schön und gut, dass sich der Safari-Browser toll ins OS integriert, das heißt aber noch lange nicht, dass er besser ist und vor allem ist das Argument, dass ein Hersteller für sein Produkt das beste baut ad absurdum. Wäre dies so, dann benötigte ich für Windows weder foobar2000, noch Miranda, noch Opera, noch dm2, noch [...].
Epic fail.
Irgend was Tolles muss MS auch gemacht haben. Ich komme nur nicht drauf. Internet war es auf jeden Fall nicht. Das ist auf einem Next Computer ( Steve Jobs) entwickelt worden.
- Grafische Benutzeroberfläche: Seit 1973 von Xerox entwickelt, erstes kommerzielles Produkt war der Xerox Star (1981).
- Computermaus: 1963/1964 von Douglas C. Engelbart und William English am Stanford Research Institute entwickelt.
- USB: Von Intel entwickelt und 1996 eingeführt.
- Betriebssysteme: Erstes modellübergreifendes Betriebssystem war das OS/360 von IBM (1964)
- Internet: Aus dem Arpanet heraus entstanden. Erste Erwähnung 1974 in der TCP Spezifikation.
Kommt aber alles von Apple ... klar!
ganz klar: jeder, der einen tarif hat, bei dem ab einer bestimmten anzahl an mb die geschwindigkeit gedrosselt wird: fast jeder!!
opera mini verbraucht viel weniger traffic. das hängt damit zusammen, dass bilder usw nicht im vollen umfang sondern in verkleinerter version geladen werden, als auf dem pc. safari tut dies jedoch nicht.
resulatat: am monatsende nur durch surfen mit safari verbraucht man 200 oder mehr mb, wodurch schon nurnoch 100mb für trafficintensivere sachen bleiben: das sind gerade mal ~7 gute videos auf youtube, die man sich in guter geschwindigkeit angucken könnte. ab dann ist 64kbs, eine qual! nicht mal normale seiten laden dann schnell.
opera mini verbraucht vielleicht 50 mb für die selben seiten. das heißt, selbst wenn man alles auf youtube verbrät, ist man wegen dem geringen traffic mit opera mini sogar mit 64kbit/s flott auf normalen seiten unterwegs. das würde bedeuten, dass opera mini sogar leuten, die solch einen tarif haben, ermöglicht, viele videos in hoher geschwindigkeit zu schauen, und am ende nicht im schneckentempo zu surfen.
hoffentlich war das verständlich! ist nur ein beispiel: schneller durch weniger traffic, mehr mb für videos/downloads da man ja sozusagen die 300mb dafür frei hat, in 7,2mbit geschwindigkeit
auf andere umsteigen!
Diese Monopolisten, echt sch.........
Der Artikel ist 2 jahre alt. Der aktuelle versuch Opera in den Appstore zu bringen ist noch gar nicht unter dach und fach.
Ihr könnt das random googeln um flamen zu können lassen ;)
Opera ist bewiesenermaßen der beste Browser für den Pc, ich persöhnlich würde mich sehr auf eine iPhone Version freuen.
Man tauscht lediglich "PC-OS / Windows" gegen "IPhone-OS" aus.
Wers braucht muss und kann jailbreaken.
Persönlich kann ich jedem Safari-Nutzer Opera sehr empfehlen, insbesondere die Mobile-Versionen (Mobile, Mini). Vielleicht lassen sich dann auch die komischen Bilder mit dem Pfeil in einen Film verwandeln.