Musik-Handy mit 5-Megapixel-Kamera: Sony Ericsson W902

Hersteller: Sony Ericsson
Listenpreis: 449 Euro
Fazit:

Das W902 ist der Nachfolger des W890i. Es bringt die bislang beste Kamera eines Musik-Handys mit, verfügt über eine ansprechende Benutzerschnittstelle sowie ein solides und attraktives Design. Abzüge gibt es für das Fehlen eines echten Kopfhöreranschlusses. Wer auf der Suche nach einem Musik-Handy mit großem Funktionsumfang ist, sollte sich dieses Modell unbedingt einmal anschauen.

Pro
  • ordentliche Klangqualität
  • einfach zu bedienen
  • gute Kamera und Videoperformance
Contra
  • kein 3,5-mm-Kopfhöreranschluss
  • wenig mitgelieferte Software
  • nur durchschnittlicher LED-Blitz
SEHR GUT
8,0
von 10 Punkten
Ausstattung:
7 Punkte
Design:
8 Punkte
Leistung:
9 Punkte

Testbericht Sony Ericsson W902

Mit dem Mobiltelefon W902 will Sony Ericsson zwei Schwerpunkte in einem Gerät vereinen: Musik- und Foto-Funktion. Dazu wurde einem Walkman-Handy eine 5-Megapixel-Kamera verpasst. Ob das Projekt gelungen ist, zeigt der Test.

Sony Ericssons W902 ist das Flaggschiff unter den Walkman-Handys und gleichzeitig auch das erste Exemplar mit einer 5-Megapixel-Kamera. Das Mobiltelefon sieht gut aus und bietet eine brauchbare Ausstattung. Aber Features wie GPS oder WLAN gibt es für den Preis von 449 Euro nicht.

Design

Das Quad-Band-Handy W902 macht einen sehr soliden Eindruck und wirkt, als ob es auch einen rauen Umgang verkraften könnte. Mit 100 Gramm ist es nicht gerade leicht, wirkt dadurch aber robuster. Das Tastenfeld ist so großzügig ausgelegt, dass man ohne Probleme damit zurechtkommt.

Das Display des W902 hat eine Diagonale von 6,6 Zentimetern (2,2 Zoll) bei einer Auflösung von 320 mal 240 Pixeln. Die hohe Pixeldichte sorgt für eine scharfe, helle Anzeige. Der Bildschirm ist exzellent, selbst kleine Schrift lässt sich leicht entziffern. Und auch Fotos oder gut kodierte Videos kommen sehr gut herüber.

Der größte Minuspunkt des W902 ist der fehlende Standard-Kopfhöreranschluss. Sony Ericsson hat wieder einmal seine proprietäre Kombination aus USB- und Kopfhöreranschluss verwendet, was bedeutet, dass man den dürftigen mitgelieferten Adapter verwenden muss, um seine eigenen Kopfhörer anzuschließen. Wenigstens erleichtern einem spezielle Walkman-Tasten das Steuern der Musik.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Noch keine Bewertung vorhanden.

Videos

Rechenzentren: PUE-Wert von 1,2 dank eigenem Brunnen

Stromkosten sind für Betreiber von Rechenzentren eine immer größere Last. Besonders die zur Kühlung aufgewendete Energie fällt ins Gewicht. Die Münchener Firma IGN hat einen eleganten Ausweg gefunden. ZDNet stellt ...