Mehr Reichweite für Funknetze: Fritz WLAN Repeater im Test

Hersteller: AVM
Listenpreis: 99 Euro
Fazit:

Mit dem Fritz WLAN Repeater G/N hat AVM einmal mehr ein solides Produkt vorgelegt. Es ist einfach zu bedienen und erfüllt seine Aufgabe zuverlässig.

Pro
  • einfache Bedienung
  • niedriger Stromverbrauch
  • komfortables Setup per WPS
Contra
  • Software zur Einrichtung arbeitet nicht zuverlässig
  • Musikstreaming nur unter Windows möglich
SEHR GUT
8,5
von 10 Punkten
Ausstattung:
9 Punkte
Benutzerfreundlichkeit:
9 Punkte
Installation:
8 Punkte
Leistung:
8 Punkte

Testbericht AVM Fritz WLAN Repeater N/G

Die Reichweite drahtloser Netzwerke reicht oft nicht aus, um ein Haus oder eine Wohnung komplett zu versorgen. Mit dem Fritz WLAN Repeater bietet AVM eine Lösung für dieses Problem. ZDNet hat das Gerät getestet.

Die meisten WLANs haben einen Nachteil: Ihre Reichweite ist zu gering. Besonders ärgerlich wirkt sich dies aus, wenn ausgerechnet das Zimmer nicht mehr versorgt wird, in dem man mit seinem neuen Netbook gemütlich surfen möchte. Ein Ausweg besteht darin, das drahtlose Netz per Repeater (Signalverstärker) zu erweitern.

Wie sich eine Fritzbox als Repeater nutzen lässt, hat ZDNet in einem früheren Artikel erklärt. Die Lösung basiert auf dem Standard Wireless Distribution System (WDS). Das macht die Einrichtung zwar ein wenig kompliziert, mit Hilfe der Anleitung ist sie aber auch ohne Netzwerkkenntnisse zu bewerkstelligen.

Mit dem Fritz WLAN Repeater N/G bringt AVM nun eine dedizierte Hardware, die einfacher zu konfigurieren ist und technisch neue Wege geht. Das Gerät fungiert wie ein Notebook als WLAN-Client.

Der Vorteil dieser Implementierung ist, dass der Repeater in allen WLAN-Funknetzen (802.11a/b/g/n Draft 2.0) und in Verbindung mit allen Routern betrieben werden kann. Er unterstützt die Verschlüsselungsstandards WEP, WPA und WPA2.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
61 von 71 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.

Videos

Rechenzentren: PUE-Wert von 1,2 dank eigenem Brunnen

Stromkosten sind für Betreiber von Rechenzentren eine immer größere Last. Besonders die zur Kühlung aufgewendete Energie fällt ins Gewicht. Die Münchener Firma IGN hat einen eleganten Ausweg gefunden. ZDNet stellt ...