Mit dem Start von Google Chrome und der Vorstellung des Internet Explorer 8 ist die Diskussion neu entbrannt, was ein Browser können muss und was er darf. ZDNet stellt vier Alternativen vor und zeigt, was sie leisten.
Der Internet Explorer ist bei den Windows-Betriebssystemen von Haus aus mit dabei. Der weltweit meistgenutzte Browser ist durch seine hohe Verbreitung jedoch anfälliger als andere Browser - bietet er Kriminellen doch eine hohe Zahl potenzieller Opfer. Aber auch in Sachen Performance und Funktionalität gibt es Browser-Alternativen, die den Internet Explorer locker überbieten. ZDNet stellt diese Woche die vier besten Browser für Windows vor.
Firefox ist der meistgenutzte Browser nach dem Internet Explorer. Der Mozilla-Browser ist bekannt dafür, dass er ein sicheres und schnelles Surfen ermöglicht. Das hat auch ein ausführlicher ZDNet-Test[1] gezeigt. Und mit den vielen Erweiterungen[2], die für den Firefox angeboten werden, lässt sich der Browser ganz den Wünschen des Nutzers anpassen. Der Browser verfügt über eine ausgeklügelte Bookmark-Verwaltung und scannt ausführbare Dateien beim Download auf Viren.
Flock ist ein auf Firefox basierender Webbrowser, der mit einer Reihe von interessanten Features ausgestattet ist. Der selbsternannte soziale Browser, den es nun auch auf Deutsch gibt, kombiniert diverse Technologien. Dazu gehören neben RSS-Feeds, Blogs und Bookmarks auch das sogenannte Photo-Sharing: Nutzer mit Konten von Flickr[3], Picasa[4] oder Photobucket[5] können Fotos direkt über den Browser austauschen.
Auf der Mozilla-Gecko[6]-Engine baut K-Meleon auf. Der schnelle und schlanke Browser unterstützt die wichtigsten Features wie das Tabbed Browsing[7] und kann darüber hinaus eigene Makros einbinden. Auch das Interface lässt sich weitreichend anpassen. Bookmarks von anderen Browsern, etwa Internet Explorer und Opera werden von dem ressourcenschonenden Tool parallel genutzt.
Opera ist kleiner und ressourcenschonender als der Internet Explorer und weniger anfällig für Attacken als Firefox. Für Komfort sorgen seit jeher Tabbed Browsing, Mausgesten[8], Zoom bis zu 1000 Prozent und ein Pop-up-Blocker. Der Browser enthält in der aktuellen Version zudem erstmals Widgets: kleine Helferlein für den Desktop, die ihre Informationen aus dem Internet beziehen. Per Opera Link lassen sich nun zudem Lesezeichen mit anderen Rechnern oder Mobiltelefonen mit dem installiertem Opera-Browser synchronisieren. Mit einem Mail- und Chat-Programm sowie integrierten Torrent-Client präsentiert sich Opera als universelles Web-Werkzeug.
Weitere Features
- Download-Manager zeigt an, von welcher Webseite der Download kommt und wieviel Zeit bis zum Ende des Downloads verbleibt
- warnt vor bekannten Malware- und Phishing-Seiten
- zeigt beim Besuch von Webseiten, die die Eingabe eines Passwortes erfordern, mit einem Klick die Identität des Seiteninhabers an
- EXE-Dateien werden beim Download automatisch auf Viren überprüft
- URLs lassen sich schon aus der Adresszeile in die Bookmark-Verwaltung einfügen und um Tags ergänzen
- Backups von Profilen lassen sich direkt in der sogenannten Bibliothek durchführen
- Erweiterungen können direkt in Firefox gesucht und heruntergeladen werden
Fazit
Mit Firefox 3 lässt es sich deutlich bequemer und sicherer im Netz surfen als mit der Vorgänger-Version. Die Bedienung fällt noch benutzerfreundlicher als bei der Vorgängerversion aus und die neue Lesezeichenverwaltung ist leicht zu handhaben.
Zum Download[9]
Flock ist ein auf Firefox basierender Webbrowser, der mit einer Reihe von interessanten Features ausgestattet ist. Der selbsternannte soziale Browser, den es nun auch auf Deutsch gibt, kombiniert diverse Technologien. Dazu gehören neben RSS-Feeds, Blogs und Bookmarks auch das sogenannte Photo-Sharing: Nutzer mit Konten von Flickr[3], Picasa[4] oder Photobucket[5] können Fotos direkt über den Browser austauschen.
Weitere Features
- integrierter Blog-Editor zum Verfassen und Veröffentlichen von Beiträgen
- Im- und Export von Social Bookmarks von Del.icio.us[10]
- Fotoveröffentlichung per Drag-and-drop auf Seiten wie Facebook[11], Friendster[12], hi5[13], LiveJournal[14], Myspace[15], Orkut[16] und Xanga[17] indem Flock automatisch den notwendigen HTML-Code schreibt
- integrierte Websuche
- RSS-Feeds per Knopfdruck abonnieren
- automatische Benachrichtigung in der Photobar, wenn Freunde neue Bilder veröffentlichen
- direkter Upload von Bildern aus der Photobar
- integrierte Services von Yahoo Mail[18], Googlemail[19] und Picasa Foto
- Integration von Digg[20] und Pownce[21]
- AOL-Webmail[22]-Support
Fazit
Flock basiert auf dem Mozilla Firefox, verfügt aber über deutlich mehr Features. Vor allem für Nutzer, die im Netz viel mit Fotos handhaben und regelmäßig bloggen, ist Flock eine sehr gute Alternative zu den herkömmlichen Webbrowsern. Das Design ist zudem ansprechend und die Funktionalität sehr hoch.
Zum Download[23] Auf der Mozilla-Gecko[6]-Engine baut K-Meleon. auf. Der schnelle und schlanke Browser unterstützt die wichtigsten Features wie das Tabbed Browsing[7] und kann darüber hinaus eigene Makros einbinden. Auch das Interface lässt sich weitreichend anpassen. Bookmarks von anderen Browsern, etwa Internet Explorer und Opera werden von dem ressourcenschonenden Tool parallel genutzt.
Weitere Features:
- Pop-up-Blocker
- Bedienung durch Mausgesten[8]
- eingebauter RSS-Reader
- kann Werbung blockieren
- Menüführung und Bedienung durch Makros frei konfigurierbar
Fazit
Der Vorteil von K-Meleon gegenüber Browsern, die wie Firefox auf XUL[24] basieren, ist die Verwendung der nativen Windows-Oberfläche. Der Browser arbeitet dadurch wesentlich ressourcenschonender. Dieser Vorteil zeigt sich vor allem auf langsamen Systemen.
Zum Download[25] Opera ist kleiner und ressourcenschonender als der Internet Explorer und weniger anfällig für Attacken als Firefox. Für Komfort sorgen seit jeher Tabbed Browsing, Mausgesten[8], Zoom bis zu 1000 Prozent und ein Pop-up-Blocker. Der Browser enthält in der aktuellen Version zudem erstmals Widgets: kleine Helferlein für den Desktop, die ihre Informationen aus dem Internet beziehen. Per Opera Link lassen sich nun zudem Lesezeichen mit anderen Rechnern oder Mobiltelefonen mit dem installiertem Opera-Browser synchronisieren.
Weitere Features:
- sperren unerwünschter Inhalte durch Markieren und Rechtsklick
- Auflistung sämtlicher geblockter Inhalte
- Bereinigung von Frame-Seiten und Objekt-Tags, Warnung vor SSL-Codes
- integrierter Pop-up-Blocker
- Syntax-Hervorhebung im Quelltexteditor
- IMAP[26]-Funktionen
- speicherbare, seitenspezifische Darstellungsformen
- Content-Blocker funktioniert auch bei Iframes[27]
- Widgets für den Desktop
- große Schriften in der Toolbar aktivierbar
- Unterstützt das Trustcenter-Zertifikat Class 3 G2
Fazit
Opera ist ein schlanker und schneller Browser mit hoher Funktionalität. Mit einem Mail- und Chat-Programm sowie integrierten Torrent-Client präsentiert sich Opera als universelles Web-Werkzeug.
Zum Download[28]
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