Doppelt hält besser: Western Digital My Book Mirror Edition im Test

Hersteller: Western Digital
Listenpreis: 209 Euro
Fazit:

Die My Book Mirror Edition von Western Digital ist eine interessante externe Speicherlösung, die dank RAID 1 auch nach dem Ausfall einer Festplatte Daten noch sicher aufbewahrt. Lärm- und Wärmeentwicklung bewegen sich auf erfreulich niedrigem Niveau.

Pro
  • unterstützt RAID 0 und 1
  • Festplatten können vom Anwender ersetzt werden
  • niedrige Betriebstemperatur
  • geringe Wärmeentwicklung
  • nützliche Backup-Software
Contra
  • kein Firewire
  • kein eSATA
  • kratzempfindliches Gehäuse
  • unterstützt nur Festplatten von Western Digital
  • Festplatten können nicht als separate Laufwerke konfiguriert werden
SEHR GUT
8,0
von 10 Punkten
Ausstattung:
8 Punkte
Performance:
8 Punkte
Service und Support:
8 Punkte
Setup & Bedienung:
8 Punkte

Testbericht Western Digital My Book Mirror Editon 1 Terabyte

Eine externe Festplatte ist zwar ein praktisches, aber nicht unbedingt sicheres Backup-Medium. Im Falle eines Defekts verschwinden wichtige Dateien schnell im Nirwana. Western Digital bietet mit der My Book Mirror Edition eine Lösung mit zwei gespiegelten Laufwerken.

Die My Book Mirror Edition von Western Digital ist eine externe USB-Speicherlösung, die in einem Gehäuse zwei Festplatten vereint. Sie kann im RAID-1- (Mirroring) oder im RAID-0-Modus (Striping) betrieben werden. Der Anwender entscheidet selbst zwischen Datensicherheit und Geschwindigkeit - zumindest in der Theorie.

Das schwarze Kunststoffgehäuse mit seiner glänzenden Oberfläche und den abgerundeten Ecken sieht zwar elegant aus, ist aber relativ kratzempfindlich. Deckel und Rückseite werden von kleinen Lüftungsschlitzen durchzogen. Eine blaue LED an der Vorderseite zeigt den Status des Laufwerks. Hinten sind Netzschalter, Netzanschluss und der Mini-USB-Port zu finden. eSATA und Firewire werden nicht unterstützt. Die Speicherlösung misst 16,6 mal 15,4 mal 10 Zentimeter und wiegt gut 2,6 Kilo.

Die Mirror Edition ist als RAID 1 vorkonfiguriert, von der gesamten Festplattenkapazität bleibt aufgrund der Spiegelung also nur rund die Hälfte übrig. Stellt man das Speichersystem auf RAID 0 um, kann man den gesamten Platz ausnutzen. Der Preis dafür ist eine geringere Sicherheit - sogar in zweierlei Hinsicht: So gibt man nicht nur die Spieglung auf, sondern riskiert, dass im Falle des Defekts einer Platte alle Daten verloren gehen. Die My Book Mirror Edition kann nicht so konfiguriert werden, dass beide Laufwerke separat nutzbar sind.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
4 von 4 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.

Videos

Rechenzentren: PUE-Wert von 1,2 dank eigenem Brunnen

Stromkosten sind für Betreiber von Rechenzentren eine immer größere Last. Besonders die zur Kühlung aufgewendete Energie fällt ins Gewicht. Die Münchener Firma IGN hat einen eleganten Ausweg gefunden. ZDNet stellt ...