Anwendungen zum Mitnehmen: Systemtools für den USB-Stick

(http://www.zdnet.de/magazin/39195403/anwendungen-zum-mitnehmen-systemtools-fuer-den-usb-stick.htm)

von Miriam Knichalla und Christoph H. Hochstätter, 28. August 2008

USB-Sticks eignen sich nicht nur als Speicher für Daten, sondern auch, um Anwendungen und ganze Betriebssysteme griffbereit zu halten. ZDNet stellt vier Tools vor, die den Stick bootfähig machen und portable Applikationen verwalten.

USB-Sticks mit bis zu 32 GByte entsprechen der Festplattengröße von Einsteiger-Laptops und Netbooks. Das lädt dazu ein, nicht nur eigene Dateien auf dem Stick zu speichern, sondern auch vollständige Anwendungen und komplette Betriebssysteme.

Viele Anwendungen liegen heutzutage nicht nur in einer "Normalversion" vor, die alle Benutzereinstellungen in der Registry oder im Home-Verzeichnis des Benutzers ablegen, sondern auch in einer Portable-Version, die sämtliche Einstelleungen im Anwendungsverzeichnis selbst speichern. Das ermöglicht, die Applikation auf einem USB-Stick immer dabeizuhaben und auf jedem Rechner mit einem kompatiblen Betriebssystem nutzen zu können.

Da die meisten Rechner von einem USB-Stick booten können, lassen sich auch ganze Betriebssysteme darauf installieren. Die Einsatzmöglichkeiten reichen vom Rettungssystem bis hin zu einer Produktdemo, die man während einer Präsentation einschiebt.

Damit ein USB-Stick grundsätzlich bootfähig ist, muss er eine Partitionstabelle bekommen, um wie eine Festplatte auszusehen. Dies lässt sich mit dem HP USB Disk Storage Tool schnell erledigen. Ferner kann man den Stick direkt mit FAT, FAT32 oder NTFS formatieren. Das Tool installiert MS-DOS auf den USB-Stick, sofern man es mit einer bootfähigen DOS-Diskette füttert.

Damn Small Linux (DSL) ist ein "verdammt kleines Linux", das nur 50 MByte Platz benötigt. Das als privates Projekt gestartete DSL stellt wenig Anspruch an die Hardware. Trotz seiner geringen Größe beinhaltet es zahlreiche Anwendungen, etwa einen Browser, eine Textverarbeitung, einen E-Mail-Client, einen Media Player und einen FTP-Client. Dieses Mini-OS beinhaltet eine Installationsoption für den USB-Stick.

Von vielen Betriebssystemen gibt es nur CDs oder DVDs als Installationsmedien. Erst von dort lassen sie sich auf einem USB-Stick installieren. Um aus einem Image ein Medium zu brennen, eignet sich Imgburn. Es beherrscht die Image-Formate BIN, CDI, CDR, CUE, DVD, GCM, GI, IBQ, IMG, ISO, LST, MDS, NRG, PDI und UDI. Das Tool speichert diese Dateien auf CD, DVD, HD-DVD oder Blu-ray.

Mit PStart lassen sich portable Anwendungen auf dem USB-Stick bequem verwalten. Das autostartfähige Tool durchsucht den USB-Stick nach ausführbaren Programmen und erstellt ein übersichtliches Menü. Pstart liefert darüber hinaus Informationen zur Speicherbelegung des Sticks. Damit ein USB-Stick grundsätzlich bootfähig ist, muss er eine Partitionstabelle bekommen, um wie eine Festplatte auszusehen. Dies lässt sich mit dem HP USB Disk Storage Tool schnell erledigen. Ferner kann man den Stick direkt mit FAT, FAT32 oder NTFS formatieren. Das Tool installiert MS-DOS auf den USB-Stick, sofern man es mit einer bootfähigen DOS-Diskette füttert.

Die meisten anderen Betriebssysteme, etwa Linux und FreeBSD, lassen sich über die normale Installationsroutine auf einem USB-Stick installieren, wenn man dem Stick mit dem HP USB Disk Storage Tool erst einmal das Aussehen einer Festplatte gegeben hat. Prominente Ausnahme ist allerdings Windows. Dessen Installationsroutine erkennt den USB-Stick als "Removable Storage" und verweigert konsequent die Installation.

Fazit

Das Tool ist ideal, um aus USB-Sticks Notfallsysteme für den eigenen Rechner zu erstellen. Linux lässt sich leicht installieren. Das reicht meist, um die eigenen Daten zu retten.

Zum Download[1]Damn Small Linux (DSL) ist ein "verdammt kleines Linux", das nur 50 MByte Platz benötigt. Das als privates Projekt gestartete DSL stellt wenig Anspruch an die Hardware. Trotz seiner geringen Größe beinhaltet es zahlreiche Anwendungen, etwa einen Browser, eine Textverarbeitung, einen E-Mail-Client, einen Media Player und einen FTP-Client. Dieses Mini-OS beinhaltet eine Installationsoption für den USB-Stick.

Enthaltene Applikation

Fazit

Damn Small Linux geht sehr schonend mit Systemressourcen um. Es lässt sich auch auf kleinen Sticks installieren und bringt erstaunlich viele Anwendungen mit - genau das richtige OS für einen alten Rechner.

Zum Download[2]Von vielen Betriebssystemen gibt es nur CDs oder DVDs als Installationsmedien. Erst von dort lassen sie sich auf einem USB-Stick installieren. Um aus einem Image ein Medium zu brennen, eignet sich Imgburn. Es beherrscht die Image-Formate BIN, CDI, CDR, CUE, DVD, GCM, GI, IBQ, IMG, ISO, LST, MDS, NRG, PDI und UDI. Das Tool speichert diese Dateien auf CD, DVD, HD-DVD oder Blu-ray.

Weitere Features

Fazit

Imgburn erlaubt es, ein Image mit nur wenigen Mausklicks zu erstellen. Das Tool ist übersichtlich gestaltet und einfach zu bedienen.

Zum Download[3]Mit PStart lassen sich portable Anwendungen auf dem USB-Stick bequem verwalten. Das autostartfähige Tool durchsucht den USB-Stick nach ausführbaren Programmen und erstellt ein übersichtliches Menü. Pstart liefert darüber hinaus Informationen zur Speicherbelegung des Sticks.

Weitere Features

Fazit

PStart ist ein sehr nützliches Startmenü für jeden, der seinen USB-Stick für portable Programme nutzt. Man sieht alle Anwendungen übersichtlich in einer Liste, die sich den eigenen Bedürfnissen anpassen lässt.

Zum Download[4]

URLs in diesem Artikel:
[1] = http://www.zdnet.de/windows_system_verbessern_hp_usb_disk_storage_download-39002345-150234-1.htm
[2] = http://www.zdnet.de/damn_small_linux_download-39002345-150235-1.htm
[3] = http://www.zdnet.de/windows_system_verbessern_imgburn_download-39002345-84691-1.htm
[4] = http://www.zdnet.de/hilfsprogramme_pstart_download-39002345-22613-1.htm