Netzwerkdrucker für kleine Büros: Lexmark X4875

Hersteller: Lexmark
Listenpreis: 199 Euro
Fazit:

Das Design ist zwar nicht der letzte Schrei, aber ansonsten hat Lexmarks jüngster Netzwerkdrucker für kleine Büros eine Menge Pluspunkte zu bieten.

Pro
  • netzwerkfähig
  • schnelle Entwurfausdrucke
Contra
  • lautes Betriebsgeräusch
  • keine Faxfunktion
  • WLAN-Betrieb etwas unzuverlässig
  • langwierige Installation
SEHR GUT
8,0
von 10 Punkten
Ausstattung:
7 Punkte
Benutzerfreundlichkeit:
8 Punkte
Leistung:
8 Punkte
Preis-Leistung:
9 Punkte

Testbericht Lexmark X4875

Das Design des Lexmark X4875 ist nicht unbedingt der letzte Schrei. Ansonsten hat Lexmarks Netzwerkdrucker für kleine Büros aber eine ganze Menge Pluspunkte zu bieten. Welche, zählt der Test auf.

Design

Peu à peu verbessert Lexmark das Design seiner Drucker. Dennoch erweckt das Gehäuse des Lexmark X4875 eher den Eindruck, dass der Hersteller hier wieder einen Schritt zurück macht. Eine Zeit lang waren Lexmark-Drucker ziemlich einfach zu erkennen: Sie kamen mit abgerundeten weißen Kunststoffkanten in einem iPod-ähnlichen Design. Im Prinzip versuchten die Geräte, nicht mehr wie Drucker auszusehen. Das ist freilich keine einfache Aufgabe. Der X4875 verbindet nun das glatte weiße Design mit der typischen Bauform eines Druckers.

Funktionsumfang

Der X4875 gehört zu Lexmarks "Professional Serie" von Tintenstrahldruckern, die vor allem für kleine Büros gedacht sind. Die eigentliche Druck-Engine im X4875 nutzt 4-Farb-Tintenstrahltechnik. Wie bei den meisten Tintenstrahldruckern kann bei Bedarf auch eine 6-Farb-Fotokartusche verwendet werden. Das Einscannen von Dokumenten ermöglicht ein 48-Bit-A4-Scanner. Er ist in die Oberseite des Geräts integriert. Eine Faxfunktion bietet der X4875 nicht. Wer ein ähnliches Lexmark-Modell sucht, das auch faxen kann, muss beispielsweise stattdessen zum 229 Euro teuren X6575 greifen.

Einer der großen Pluspunkte des X4875 ist die integrierte WLAN-Funktion. Sie wird über ein 802.11g-Netzwerkmodul realisiert, das sich an der Rückseite des Druckers befindet. Es gibt für einen solchen Drucker wohl eher wenige Druckaufträge, die unbedingt die Geschwindigkeit von 802.11n erfordern. Deshalb sollte der 802.11g-Standard für die meisten datenintensiven Druckvorgänge ausreichen.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
1 von 1 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.

Videos

Rechenzentren: PUE-Wert von 1,2 dank eigenem Brunnen

Stromkosten sind für Betreiber von Rechenzentren eine immer größere Last. Besonders die zur Kühlung aufgewendete Energie fällt ins Gewicht. Die Münchener Firma IGN hat einen eleganten Ausweg gefunden. ZDNet stellt ...