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Apple iPhone 3G im Test: Überflieger mit kleinen Macken

Hersteller: Apple
Listenpreis: ab 1 Euro je nach Mobilfunktarif
Fazit:

Apple hat das iPhone auf die nächste Ebene gehoben. UMTS ermöglicht im Vergleich zur EDGE-Verbindung des Vorgängers ein erheblich schnelleres Surfen und dank GPS geht man im Großstadtdschungel nicht verloren. MMS kann auch das zweite iPhone noch nicht - und die Kamera löst nur 2 Megapixel auf. Insgesamt ist das iPhone 3G ein erstklassiges Smartphone.

Pro
  • großartiger Touchscreen
  • intuitive Bedienoberfläche
  • UMTS
  • Exchange-Support
  • "echte" Klinkenbuchse
  • hervorragende Sprachqualität
  • GPS
Contra
  • Kamera nur 2 Megapixel
  • kein Blitz
  • keine Sprachwahl
  • keine Videotelefonie
  • Office-Dokumente nur lesbar
  • kein MMS
  • Akku nicht austauschbar
SEHR GUT
8,7
von 10 Punkten
Ausstattung:
8 Punkte
Design:
9 Punkte
Leistung:
9 Punkte

Testbericht Apple iPhone 3G

Mit dem iPhone 3G führt Apple die zweite Generation seines populären Smartphones ein. Mit UMTS und GPS bietet es zwei neue Hardware-Features. Videotelefonie, Sprachwahl und MMS kann das Apple-Handy jedoch nicht.

Mit dem ersten iPhone konnte Apple nicht nur seine Jünger überzeugen, sondern auch etliche neue Fans gewinnen. Vor allem die intuitive Menüführung, die leichte Bedienbarkeit mit dem Finger, das riesige Display und das elegante Design des Gerätes gefallen den Kunden. Doch neben dem Preis gab es vor allem einen Kritikpunkt: Dem iPhone fehlte UMTS. Unterwegs konnte man nur über das deutlich langsamere EDGE surfen – nicht immer ein Vergnügen.

Das neue iPhone 3G hat – wie der Name schon andeutet - diesen Makel behoben. Auch GPS ist an Bord. Die Weiterentwicklung zeigt sich auch bei der Software: Exchange- und VPN-Unterstützung machen das Apple-Handy fit für den Einsatz in Unternehmen.

Design

Nimmt man das iPhone 3G aus der Verpackung, springt der erste Unterschied gleich ins Auge: Die silbrig schimmernde Metallrückseite des ersten Modells hat Apple beim 8-GByte-Modell durch schwarzes Plastik ersetzt. Die weiße 16-GByte-Variante hat ebenso eine entsprechende Rückseite. Doch nach Billig-Handy sieht das iPhone 3G trotzdem nicht aus: Die Verarbeitung ist gut und das Gerät liegt prima in der Hand. Das mag auch daran liegen, dass die Oberflächenbeschichtung griffig und die Seitenkanten ein wenig kurviger geraten sind als beim Vorgänger.

Nachgebessert hat Apple auch beim Kopfhöreranschluss an der Oberseite des Geräts. Er ist nicht mehr so tief eingelassen und akzeptiert auch herkömmliche 3,5-Millimeter-Klinkenstecker. Auf Apple-Zubehör kann man daher verzichten.

Ärgerlich ist, dass das iPhone 3G im Vergleich zur ersten Version mit 116 mal 62 mal 12 Millimeter um eine Haaresbreite dicker geworden ist und damit nicht mehr in die Dockingstation des alten iPhones passt. Das 3G-Modell kommt jedoch gänzlich ohne Docking-Station – was angesichts des Preises nicht nachvollziehbar ist. Im T-Mobile-Shop kann man eine Docking-Station für 25 Euro zusätzlich erwerben.

Die intuitive Menüführung begeistert hingegen nach wie vor. Der Nutzer muss nicht lange nach Funktionen suchen. Ein sanftes Antippen genügt, um einen Menüpunkt zu öffnen. Will der Anwender seine Fotos oder sein Musiksammlung durchstöbern, kann er durch eine Art Karussell blättern. Das sieht hübsch aus, geht zügig und wurde bereits von anderen Herstellern mehr oder weniger gut kopiert, darunter Nokia und HTC.

Im Lieferumfang sind neben dem iPhone 3G ein Stereo-Headset mit Mikrofon, ein USB-Anschlusskabel, ein USB-Netzteil, eine Dokumentation, Reinigungstuch und Werkzeug zum Entfernen der SIM-Karte enthalten.

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