Das klassische Totschlag-Argument gegen Apple-Produkte ist und bleibt aber in vielen Fällen der Anschaffungspreis. Im Gegensatz zu früher sind Apple-Rechner heute zwar durchaus nicht mehr teurer als ihre Windows-Pendants. Aber nur dann, wenn man den Mac-Modellen ein ähnlich ausgestattetes Markengerät gegenüberstellt. Das Problem: Für den großflächigen Einsatz in Unternehmen fehlen preiswerte und den Vorgaben der IT-Leitung entsprechend konfigurierbare Macs.
Das günstigste Apple-Notebook, das Macbook, schlägt mit knapp unter 1000 Euro zu Buche. Das Gerät ist für seine Leistungsklasse gut ausgestattet, kann aber beispielsweise mit Dells abgespeckten Billig-Angeboten, etwa dem Latitude ab rund 400 Euro netto, nicht mithalten.
Bei den Desktops ergibt sich ein ähnliches Bild. Der billigste Mac ohne Tastatur und Monitor ist ein Mac mini für knapp 500 Euro. Das ist nicht nur deutlich mehr als die günstigsten Angebote für typische Bürorechner. Unternehmen dürfte auch die mangelnde Konfigurierbarkeit ein Dorn im Auge zu sein.
Apple bietet aber nicht nur Desktops und Notebooks, auch für den Serverraum haben die Kalifornier ein kleines, aber feines Portfolio. Vom rackfähigen XServe über das SAN-Dateisystem XSan bis zu Mac OS X Server. Diese Produkte sind allerdings überwiegend für Unternehmen interessant, die sich bewusst außerhalb des Windows-Universums bewegen wollen. Hier aber konkurriert Apple vor allem mit Anbietern wie Sun Microsystems und im Workgroup-Bereich mit der Linux-Welt.

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