Vorsprung durch überlegene Technik: Firefox 3 im Test

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Fazit:

Firefox 3 bietet hinsichtlich Performance, Bedienung und Sicherheit klare Vorteile gegenüber dem Mitbewerb. Daher verdient sich der Mozilla-Browser die Empfehlung der Redaktion.

Pro
  • stark verbesserte Performance, was vor allem AJAX-Anwendungen wie Google Mail zugutekommt
  • exzellente Speicherausnutzung
  • cleveres Data-Mining für Bookmarks und Browser-Historie
  • mehr Sicherheitsfunktionen als jeder andere Browser
Contra
  • keine Thumbnail-Vorschau von offenen Tabs
  • kein Support für Windows 95, 98, ME und Mac OS X vor Version 10.3
SEHR GUT
8,5
von 10 Punkten
Ausstattung:
9 Punkte
Benutzerfreundlichkeit:
8 Punkte
Performance:
9 Punkte
Service und Support:
8 Punkte

Testbericht Firefox 3

Nach mehrmonatigen Tests steht Firefox 3 von Mozilla nun zum Download bereit. Mit der Gekko-Engine 1.9 zeigt der Browser Seiten schneller an und nutzt weniger Systemressourcen. Allerdings funktionieren einige Add-ons noch nicht.

Firefox 3 bietet schnelleres Rendering, eine stark reduzierte Nutzung der Systemressourcen und clevere neue Data-Mining-Tools für Lesezeichen und Browser-Historie. Viele eingebaute Sicherheitsfunktionen, etwa der klassenbeste Phishing-Schutz, machen Firefox zum sichersten Browser auf dem Markt. Wer den Mozilla-Browser noch nicht getestet hat, hat nun die beste Gelegenheit dazu. Wie sehr sich das lohnt, zeigt schon ein Blick auf die grundlegenden Funktionen von Firefox 3.

Firefox 3 ist kostenlos und steht für verschiedene Betriebssysteme zur Verfügung: Windows, Mac und Linux. Es gibt ihn außerdem in einer Vielzahl lokalisierter Versionen, einschließlich Baskisch und Weißrussisch. Im Gegensatz zu IE 7 ist nach der Installation von Firefox 3 kein Systemneustart nötig.

Die Oberfläche ist teilweise gleich geblieben, teilweise hat sie sich geändert. Die Anordnung der Schaltflächen ist unverändert, doch die Icons sind neu. Firefox 3 bietet nun ein natives Aussehen (beispielsweise passt die Linux-Version zur Benutzeroberfläche von Linux) und einfaches Blättern in den offenen Browser-Tabs. Was auffällt, ist die jetzt größere Zahl der Icons neben und in der Adressleiste. Ein Unternehmenslogo (Favicon) erscheint gegebenenfalls vor der URL; darauf folgen der neue Lesezeichenstern zum Anklicken und das gewohnte RSS-Symbol. Weitere Einstellungen sind beim Passwortmanager, Add-on-Manager und Download-Manager möglich. Firefox 3 bietet außerdem Unterstützung für Sessions Restore und beinhaltetet eine eingebaute Rechtschreibprüfung, eine integrierte Suche sowie einen Pop-up-Blocker und ermöglicht automatische Updates im Hintergrund.

Das beeindruckendste neue Merkmal ist die verbesserte Anzeigegeschwindigkeit dank der neuen Gecko-1.9-Engine. Firefox 3 besteht wie Safari 3 und Opera 9 den Acid2-Browser-Test. Der Test wurde vom Web-Standards-Project entworfen, um Designer dazu anzuhalten, die HTML- und CSS-2.0-Spezifikationen einzuhalten. Internet Explorer 7 besteht den Test bisher nicht, doch laut Microsoft soll Internet Explorer 8 den Web-Spezifikationen entsprechen.

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