Hochwertiger Fotodrucker: Canon Selphy CP760

Hersteller: Canon
Listenpreis: 109 Euro
Fazit:

Dank seines Plug-and-play-Designs und seiner unkomplizierten Handhabung nimmt Canons Selphy CP760 die Scheu vorm Fotodruck. Der günstige Preis macht ihm zum perfekten Zweitgerät für den schnellen Foto-Ausdruck zuhause.

Pro
  • schneller Druck
  • exzellente Fotoqualität
  • einfaches Design
  • preiswert
Contra
  • vergleichsweise große Stellfläche erforderlich
  • keine WLAN-Ausstattung integriert
  • kein Indexdruck möglich
GUT
7,5
von 10 Punkten
Ausstattung:
6 Punkte
Druckqualität:
8 Punkte
Leistung:
8 Punkte
Preis-Leistung:
8 Punkte

Testbericht Canon Selphy CP760

Der Canon Selphy CP760 ist für den unkomplizierten Druck von Fotos bis zum Format 10x15 konzipiert und verzichtet zugunsten eines günstigen Preises und einer leichten Handhabung auf überflüssigen Schnickschnack.

Der Selphy CP760 ist Canons jüngster Spross in der Reihe portabler Fotodrucker. Bei diesem Modell handelt es sich um ein Basis-Gerät ohne großen Schnickschnack, das auf eine maximale Bildgröße von 10 mal 15 Zentimeter beschränkt ist.

Da er nicht auf den üblichen Standard-Papierformaten druckt, sind seine Abmessungen deutlich kleiner als die eines üblichen Tintenstrahldruckers. Er ist gerade mal gut 18 mal 13 mal 7 Zentimeter groß und wiegt ohne Farbband- und Papierkassette rund 900 Gramm. Mit diesen Abmessungen passt er bequem in eine Tasche und lässt sich überall hin mitnehmen.

Aber sieht man von seiner kompakten Größe einmal ab, präsentiert sich das Basispaket nicht gerade sehr mobil, da Canon einen Bluetooth-USB-Stick nur gegen Aufpreis anbietet. Die Grundausstattung beeinhaltet den Drucker, ein Netzkabel, eine Papierkassette und ein paar Probeblätter im Format 10 mal 15.

Durch die vergleichsweise große Stellfläche, die für den Druckeinsatz erforderlich ist, relativiert sich die Bezeichnung "kompakt". Aufgrund des Thermosublimations-Druckverfahren werden die Fotos bei jedem Durchlauf nach hinten ein Stück weit aus dem Gehäuse geschoben und dann wieder eingezogen.

Oben am Drucker findet man ein 2,5-Zoll-Display, das die Bilder vor dem Ausdruck anzeigt. Die Bedienung erfolgt über neun Tasten, die oben um das Display herum angeordnet sind. An der Vorderseite sind die Schächte für folgende Speichermedien integriert: Compact Flash, Microdrive, SD/MMC und Memory Stick. An der linken Gehäuseseite befinden sich der PictBridge- und der USB-Port für den Direktdruck von einer Digitalkamera.

Die Bedienung der Selphy ist ausgesprochen einfach, da beispielsweise die Speicherkarte in den ensprechenden Slot gesteckt und anschließend nur noch der Drucken-Knopf betätigt werden muss. Das Gerät bietet ein paar Bildoptimierungsfunktionen, beispielsweise die Rote-Augen-Reduktion, Gesichter- und Hintergrund-Optimierung. Wenn sich sehr viele Bilder auf der Kamera befinden, wäre eine Thumbnail-Übersicht sinnvoll - die man beim Selphy aber vergeblich sucht. Es ist sicherlich nur eine kleine Einschränkung, aber wenn man sich durch hunderte von Bildern durcharbeiten muss, um das richtige zum Druck zu finden, kann das durchaus lästig sein.

Der Selphy druckt im Thermosublimationsverfahren auf Tintenbasis. Canon bietet dafür unterschiedliche Medien, etwa Grußkarten, Postkarten, Karten im Kreditkartenformat oder auch Sticker in unterschiedlichen Größen. Beim Thermosublimationsverfahren durchläuft das Papier den Drucker viermal. Bei den ersten drei Durchläufen werden die Grundfarben Cyan, Magenta und Yellow aufgetragen, beim vierten eine Beschichtung, die vor Verfärbung schützt und die Haltbarkeit verbessert. Canon teilt dazu mit, dass die Tinte mehr als ausreichend für eine Medienpackung sei. Im Test mit der Kombi-Packung - 108 Blatt im Format 10 mal 15 inklusive Tinte für zusammen rund 29 Euro - ergibt sich ein Preis von 26 Cent pro Foto.

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