Rundes und puristisches Klapp-Handy: Motorola U9

Hersteller: Motorola
Listenpreis: 269 Euro
Fazit:

Wer ein modisches Handy sucht, das alle grundlegenden Funktionen bietet, kann sich das Motorola U9 einmal anschauen. Beim Funktionsumfang lässt es aber einiges zu wünschen übrig.

Pro
  • elegantes und kompaktes Design
  • Tastenfeld mit hochstehenden Kanten
Contra
  • kein Blitz
  • mäßiger Funktionsumfang
MITTELMÄSSIG
6,8
von 10 Punkten
Ausstattung:
6 Punkte
Benutzerfreundlichkeit:
7 Punkte
Design:
7 Punkte
Leistung:
7 Punkte
Setup & Bedienung:
7 Punkte

Testbericht Motorola U9

Das U9 bringt auch einen Webbrowser mit. Er wirkt jedoch nicht besonders beeindruckend. Immerhin lässt sich Opera Mini 4 auf das Handy laden. Das ist eine wesentlich attraktivere Alternative. Enttäuschend bleibt, dass einige Anwendungen, etwa Google Mobile Maps, nicht korrekt installiert werden können.

Eine 2-Megapixel-Kamera rundet die grundlegenden Features des U9 ab. Sie schießt einfache Fotos und zeichnet kurze Videos auf, viel mehr aber auch nicht. Weder ein Blitz noch eine LED-Fotolampe sind vorhanden. Mit diesem Handy lassen sich also keine Fotos bei Schummerlicht machen.

Performance

Erfreulicherweise fallen die Telefonate mit dem Handy laut und deutlich aus. Es gibt keine auffallenden Verzerrungen während der Anrufe. Auch die Stimmen wirken nicht gedämpft. Der Lautsprecher liefert ähnliche Resultate. Er klingt beim Abspielen von Musik etwas besser als die Lautsprecher einiger anderer Mobiltelefone.

Wie erwähnt, ruft die Bildqualität der 2-Megapixel-Kamera nicht gerade Begeisterungsstürme hervor. Das gilt besonders, da Blitz oder LED-Fotolampe fehlen. Wer Fotos für kleinformatige Ausdrucke oder MMS-Nachrichten machen will, sollte daher auf ausreichend Umgebungslicht achten.

Die Akkulaufzeit wird mit sieben Stunden Gesprächszeit und 350 Stunden im Standby-Betrieb angegeben. Bei moderater Verwendung hält das U9 im Test über zwei Tage durch, ehe es wieder aufgeladen werden muss.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Noch keine Bewertung vorhanden.

Videos

Rechenzentren: PUE-Wert von 1,2 dank eigenem Brunnen

Stromkosten sind für Betreiber von Rechenzentren eine immer größere Last. Besonders die zur Kühlung aufgewendete Energie fällt ins Gewicht. Die Münchener Firma IGN hat einen eleganten Ausweg gefunden. ZDNet stellt ...