Interaktiv und top ausgestattet: Tomtom Go 930 Traffic

Hersteller: TomTom
Listenpreis: 499 Euro
Fazit:

Wer viel von technischen Spielereien hält, ist mit dem Premium-Gerät Tomtom Go 930T gut beraten. Egal ob Fernsteuerung, Spracheingabe von Adressen, Sprachausgabe über die Autoradiolautsprecher oder interaktive Karten-Updates - der Go 930T ist bestens ausgestattet. Doch trotz der Top-Ausstattung gibt es einen Mangel: Die Computerstimme "Katrin" spricht ziemlich undeutlich.

Pro
  • Fahrspurassistent
  • Spracheingabe für Adressen funktioniert gut
  • interaktive Karten-Updates durch andere Tomtom-Nutzer
  • IQ-Routes für genauere Angaben zur Ankunftszeit
  • Fernsteuerung
Contra
  • Straßennamen-Sprachausgabe undeutlich
  • Display spiegelt bei Sonnenlicht
  • Sprachsteuerung funktioniert nur bei der Adresseingabe
  • hoher Preis
SEHR GUT
8,7
von 10 Punkten
Ausstattung:
9 Punkte
Design:
8 Punkte
Leistung:
9 Punkte

Testbericht Tomtom Go 930 Traffic

Das Navigationssystem Tomtom Go 930T ist mit UKW-Transmitter, Bluetooth, Fahrspurassistent und weltweitem Kartenmaterial umfangreich ausgestattet. Ob diese Ausstattung und seine Leistung den relativ hohen Preis rechtfertigen, zeigt der Test.

Der Tomtom Go 930T bietet eine Reihe neuer Navigationsfunktionen. Die interessanteste darunter ist IQ-Routes. Diese Technik soll die Zeitangaben für die Fahrtrouten je nach Wochentag und Uhrzeit genauer berechnen, als es Navigationssysteme bisher leisten.

Design

Wie schon die Vorgängermodelle kommt auch der Tomtom Go 930T wieder in einem rundlichen Gehäuse und sieht ganz flott aus. Das Gerät ist in Mattschwarz gehalten, misst 11,9 mal 8,4 mal 2,5 Zentimeter und wiegt 215 Gramm. Damit lässt es sich mühelos von Auto zu Auto mitnehmen.

Wie üblich gibt es nur einen Knopf auf der Frontseite des Navigationsgeräts: den Ein- und Ausschalter. An der Unterseite befinden sich der USB-Port zum Aufladen und Synchronisieren mit dem Rechner, eine Kopfhörerbuchse, der Anschluss zum Empfang der Staumeldungen und der Steckplatz für eine SD-Karte, die Platz für Musik und Fotos schaffen soll.

Die Steuerung läuft wie bei den meisten Navigationssystemen über den 4,3 Zoll großen Touchscreen. Das Display bietet im 16:9-Format eine Auflösung von 480 mal 272 Pixeln. Das reicht, um die Straßenkarten scharf darzustellen. Bei hellem Sonnenlicht enttäuscht das Display jedoch etwas: Spiegeleffekte machen den Bildschirm schwer lesbar.

Der Tomtom Go 930T ist sofort nach dem Auspacken gebrauchsfertig. Allerdings lohnt es sich, ein wenig in der Bedienungsanleitung zu blättern. Die Menüinhalte sind nämlich so zahlreich, dass Tomtom sie auf mehrere Menüseiten verteilt hat. Damit muss der Nutzer schon mal ein bisschen suchen, bis er eine Funktion gefunden hat. Insgesamt sind die Inhalte aber intuitiv aufzuspüren.

Einfacher geht es über die Schnellzugriffe. Ein grüner Button auf der linken Hälfte des Displays bietet Platz für bis zu sechs häufig genutzte Funktionen. Die Schnellzugriffe lassen sich nach eigenem Gutdünken festlegen. Idealerweise hinterlegt man dort die Umschaltung von 2D- auf 3D-Navigation oder die Funktion "gesprochene Adresse eingeben".

Beim mitgelieferten Zubehör ist Tomtom recht großzügig. Im Paket enthalten sind eine TMC-Wurfantenne, eine Fernbedienung, eine Dockingstation für den Betrieb am heimischen PC, die Tomtom Home-Software für die Aktualisierung des Go 930T, ein Ladegerät für das Auto und eine Windschutzscheibenhalterung.

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