WLAN-Router für Vagabunden: Apple Airport Express Basisstation

Hersteller: Apple
Listenpreis: 89 Euro
Fazit:

Die neue 802.11n-fähige WLAN-Basisstation AirPort Express ist keine gute Wahl, falls man auf der Suche nach superschneller Performance ist. Wer sich aber für einen WLAN-Router interessiert, der leicht zu transportieren und einfach zu bedienen ist, sollte sie dennoch in Betracht ziehen. Außerdem bietet sie die einzigartige Funktion, iTunes im eigenen Netzwerk zu übertragen.

Pro
  • neuer, schnellerer 802.11n-Standard
  • gleicher Preis wie beim Vorgängermodell
  • iTunes-Audio-Streaming
  • kompaktes Format
  • leicht zu bedienen
Contra
  • vergleichsweise langsam
  • kein Anschluss externer Festplatten am USB-Port
  • kein Ethernet-Anschluss für kabelgebundene Netzwerkkomponenten
GUT
7,3
von 10 Punkten
Benutzerfreundlichkeit:
8 Punkte
Performance:
6 Punkte
Setup & Bedienung:
8 Punkte

Testbericht Apple AirPort Express Basisstation

Wer Apple-Produkte kennt und gewohnt ist, erwartet, dass sich dieser Router einfach installieren lässt. Außerdem muss auch die Leistung des kleinen portablen Geräts stimmen. Ob das so ist, zeigt der Test.

Die Basisstation Airport Express war bei Endanwendern schon immer sehr beliebt. Dank des Updates auf den 802.11n-Netzwerkstandard kann dieses kompakte, leicht zu bedienende Gerät nun auch mit einer gesteigerten WLAN-Performance punkten.

Es ist allerdings nicht so schnell wie einige der robusteren Draft-N-Router. Und auch der Preis von 89 Euro macht die Airport-Station nicht gerade zum Schnäppchen. Dennoch ist sie aufgrund ihres kleinen Formats und der iTunes-Funktion all jenen zu empfehlen, die auch unterwegs ein WLAN-Netzwerk einrichten möchten und sich elementares Musik-Streaming wünschen.

Design und Installation

Abgesehen vom Upgrade auf 802.11n hat Apple am ursprünglichen Design der Airport Express keine Veränderungen vorgenommen. Abmessungen (9,4 mal 2,9 mal 7,5 Zentimeter), Gewicht (210 Gramm) und Bauform sind dieselben wie beim Vorgänger. Dadurch ist die Airport Express leichter zu transportieren als jedes andere Gerät dieser Art.

Sie verfügt außerdem über den gleichen ausklappbaren Netzstecker und identische Anschlüsse. Es gibt einen 10/100-Ethernet-Eingang, um sie an die Hauptkabelverbindung mit dem Internet anzuschließen, einen USB-Port für eine Druckerinstallation im Netzwerk und eine Audiobuchse, die sowohl als analoger wie auch als optischer Ausgang fungiert.

Wie beim Vorgängermodell ist auch hier die Einrichtung kinderleicht. Man steckt einfach die Airport Express in die Steckdose, installiert die Software auf einem mit dem Netzwerk verbundenen Rechner und folgt den Hinweisen des Airport-Dienstprogramms. Unter Windows funktioniert es fast genauso. Der größte Unterschied ist, dass dann auch automatisch die Bonjour-Software von Apple zum automatischen Erkennen von Netzwerkgeräten installiert wird, falls sie sich noch nicht auf dem Rechner befindet.

Die Airport Express Basisstation unterstützt beide WLAN-Frequenzen, 2,4 GHz und 5,0 GHz. Somit kann der Benutzer sich für das schnellere 5,0-GHz-Band entscheiden, wenn er ausschließlich 802.11a/n-kompatible Geräte einbinden will.

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