GPS-Smartphone: So navigiert der Xda Orbit 2

Hersteller: O2
Listenpreis: 500 Euro ohne Vertrag
Fazit:

Die Kombination aus Smartphone mit integrierter GPS-Antenne und Navigationssoftware macht den Xda Orbit 2 zu einem nützlichen Begleiter mit sehr breitem Funktionsumfang. Die Navigation funktioniert hervorragend, einzig die Richtungsangaben könnten lauter sein.

Pro
  • handlich und leicht
  • Smartphone und Navigationsgerät in einem
  • TMC-Stauumfahrung
  • Zieleingabe über Kontaktdaten des Adressbuchs
  • sehr großer Funktionsumfang
Contra
  • Lautstärke der Ansagen zu gering
  • als reines Navigationsgerät sehr teuer
SEHR GUT
8,3
von 10 Punkten
Ausstattung:
9 Punkte
Design:
8 Punkte
Leistung:
8 Punkte

Testbericht Xda Orbit 2

Man benötigt heute kein separates Navigationssystem mehr, um die Orientierung zu behalten. Das beweist der Xda Orbit 2 von O2 mit GPS-Empfänger und Tomtom Navigator 6. ZDNet testet, wie gut das Navigieren mit dem Smartphone funktioniert.

Der Xda Orbit 2 von O2 ist kein Standalone-Navigationsgerät, sondern ein Windows-Mobile-6-Smartphone mit integriertem GPS-Empfänger (Qualcomm-Chipsatz MSM 7200), das mit Tomtoms Navigator 6 geliefert wird. Im Lieferumfang des Telefons sind Karten von Deutschland, Österreich und der Schweiz enthalten. Außerdem finden sich in der Packung eine Schwanenhalshalterung zur Befestigung an der Windschutzscheibe sowie ein Ladekabel für die Stromversorgung über den Zigarettenanzünder. Ein Anschluss für eine externe GPS-Antenne ist auf der Rückseite des Gerätes. Wegen der geringen Kapazität des internen Speichers muss das Kartenmaterial auf dem mitgelieferten, 1 GByte fassenden Micro-SD-Speicher abgelegt werden.

Da der hersteller das Gerät als Smartphone konzipiert hat, ist der Orbit 2 äußerst handlich und mit 130 Gramm auch sehr leicht.

headset_bluetooth Hauptmenü der Navigationssoftware Tomtom Navigator 6 auf dem Xda Orbit 2
Ein Vorteil der Kombination aus Telefon und Navigationssystem: Man vergisst das Gerät beim Verlassen des Autos mit großer Wahrscheinlichkeit nach nicht und bietet Langfingern somit keine Chance.

Die Anzeige der Karte erfolgt auf dem 2,8 Zoll großen, berührungsempfindlichen Bildschirm mit 240 mal 320 Pixeln und 65.000 darstellbaren Farben. Am unteren Bildrand befindet sich die Anzeige für die nächste Aktion: die Straße, in die abgebogen werden soll, und weitere aktuelle Daten zur Route, darunter voraussichtliche Dauer und Entfernung bis zum Erreichen des Ankunftsorts. Zusätzlich gibt es eine Anzeige für die Qualität des GPS-Signals und zwei Buttons zum Zoomen der Karte. Trotz der im Vergleich zu reinen Navigationsgeräten geringen Bildschirmgröße ist die Anzeige sehr übersichtlich und völlig ausreichend.

Die Bedienung erfolgt fast vollständig über den Touchscreen - wer will, kann aber mit der großen Mehrwegetaste unterhalb des Bildschirms die aktuelle Aktion wiederholen lassen, die Lautsstärke-Einstellung aufrufen oder die Karte zoomen.

Ausstattung

Routendarstellung Die Darstellung der Route auf dem kleinen Display reicht zur Navigation.
Tomtom Navigator 6 macht aus dem Smartphone eine vollwertiges Navigationsgerät: Die Routenplanung über Eingabe der Adresse, Auswahl aus Favoriten, zuletzt angefahrenen Zielen oder Orten von besonderem Interesse (neudeutsch Points of Interest), oder durch Anklicken des Zieles auf der Karte ist genauso möglich wie die praktisch eher unbedeutende Eingabe von Längen- und Breitengrad. Hinzu kommt aber eine weitere, sehr nützliche Option: die Wahl der Zieladresse aus den gespeicherten Kontakten.

Auch Staus kommen für das Navigationstelefon dank integriertem TMC nicht überraschend. Es berücksichtigt sie bereits bei der Planung der Route. Da man das Telefon wohl meist bei sich führt, ist auch der Fußgängermodus sehr praktisch. So kann sich, wer zu Fuß unterwegs ist, durch die Stadt leiten lassen - reine Fußgängerwege oder Abkürzungen durch Parks berücksichtigt das Gerät allerdings nicht.

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