Direkt ins Gehäuse integriert sind 14 Einschübe für 2,5-Zoll-Festplatten, die mit SAS- oder SATA-Platten bestückt werden können. In der Vollausstattung mit sechs Server-Blades können derzeit bis zu 48 Cores realisiert werden. Noch vor wenigen Jahren haben IT-Administratoren weite Reisen unternommen, um einen solchen "Supercomputer" im Betrieb zu sehen.
Als Server-Einschub kann jedes Blade verwendet werden, das auf dem Intel-Multiflex-Standard basiert, so dass heute eine große Auswahl an Server-Blades zur Verfügung steht. Allerdings sind im Markt ausschließlich Blades mit Intel-CPUs erhältlich.

Ein Intel Modular Server kann bis zu sechs Server-Blades und bis zu 14 2,5-Zoll-Festplatten aufnehmen. (Foto: Intel)
Die Gehäuserückseite, siehe Bild 2, kann mit zwei Layer-3-Ethernet-Switches à zehn Ports, zwei SAN-Controllern, einem Management-Modul und vier redundanten Netzteilen bestückt werden. Unverzichtbar ist mindestens ein Ethernet-Switch und das Management-Modul.
Das Management-Modul ist mit einem eigenen Ethernet-Port ausgestattet und erlaubt die Verwaltung nach IPMI 2.0. Darüberhinaus wird ein Web-Interface zur Verfügung gestellt, siehe Bild 3, das die Verwaltung und Überwachung des Gesamtsystems ermöglicht. Außerdem ist eine Keyboard-, Video- und Maus-Redirection (KVM), inklusive virtuellem DVD-Laufwerk über IP, realisiert, so dass für die Inbetriebnahme nur Strom und Ethernet angeschlossen werden muss.
Die IP-Adresse des Management-Moduls ist auf 192.168.150.150 voreingestellt, so dass bei Inbetriebnahme ein Rechner mit entsprechend konfigurierter IP-Adresse anzuschließen ist. Besser wäre es, die MAC-Adresse des Management-Moduls an auffälliger Stelle aufzudrucken und DHCP als Werkseinstellung zu wählen. Dann könnte der Administrator vorab eine IP-Adresse konfigurieren, die er von seinem Arbeitsplatz erreichen kann. Für den Fall, dass kein DHCP-Server verfügbar ist, könnte eine vorgegebene Auto-Configuration-Adresse, zum Beispiel 169.254.150.150, verwendet werden.
