Der Grund für die späte Markteinführung liegt unter anderem in den hohen technischen Anforderungen, die nur durch eine Aufrüstung der Infrastruktur erreicht werden konnten. Um das laufende TV-Programm mit mehreren MBit/s flüssig zu übertragen, muss vom Server bis zum Empfänger eine Mindestbandbreite garantiert werden - ansonsten drohen Bildaussetzer. Dies ist derzeit aber nur möglich, wenn der Provider die gesamte Strecke unter Kontrolle hat.
Videodienste wie Youtube oder die ZDF-Mediathek werden dagegen über das offene Internet übertragen. Obwohl deutlich weniger Bandbreite notwendig ist, kommt es häufiger zu Unterbrechnungen.
Obwohl Alice, Arcor und T-Home echtes IPTV anbieten, unterscheiden sich die Angebote hinsichtlich Leistungsumfang und Preis erheblich. ZDNet gibt einen Überblick.
