Fensterchaos ade: Virtuelle Desktops schaffen Übersicht

(http://www.zdnet.de/magazin/39160274/fensterchaos-ade-virtuelle-desktops-schaffen-uebersicht.htm)

von Miriam Knichalla, Pascal Poschenrieder, 17. Januar 2008

Was unter Linux längst Standard ist, funktioniert jetzt auch in der Windows-Welt. Virtuelle Desktops erlauben ein schnelles Wechseln zwischen mehreren Fenstern mit nur einem Klick.

Jeder kennt das Problem: Man recherchiert etwas und arbeitet gleichzeitig mit mehreren Programmen, um beispielsweise eine Präsentation zusammenzustellen. Wird dann noch ein Browser ohne Tabbed-Browsing verwendet, sind in schnell mehr als zehn Fenster gleichzeitig offen. Wenn man jetzt noch viel zwischen den einzelnen Fenstern wechselt, bleibt der Überblick auf der Strecke.

In so einem Fall gibt es eine einfache Möglichkeit, Ordnung in das Chaos zu bringen: Virtuelle Desktops erstellen mehrere Desktopinstanzen. So kann für die Recherche im Web ein einzelner Desktop verwendet werden, das Präsentationsprogramm hat einen eigenen Desktop zur Verfügung, und Programme wie Grafiktools dürfen sich einen dritten Desktop teilen. Nun kann einfach zwischen den einzelnen Desktops hin und her geschaltet werden - der Überblick bleibt gewahrt. ZDNet stellt diese Woche vier virtuelle Desktops vor.

Mit Virtual Dimension können beliebig viele virtuelle Desktops verwaltet werden. Das Tool erlaubt individuelle Einstellungen für jeden Desktop, wie das Hinzufügen eines Hintergrundbildes. Die Fenster lassen sich zwischen den Desktopinstanzen hin und her schieben und mit einem eigenen Hotkey zum schnellen Aufrufen versehen.

Dexpot macht aus einem Desktop bis zu 20 Module - jedes völlig unabhängig - und sorgt so für mehr Komfort. Alle Mini-Arbeitsflächen lassen sich nach Programmgruppen ordnen, drehen und farblich anpassen. Außerdem können sie am Desktop-Rand fixiert werden. Des Weiteren bietet das Tool Optionen wie Desktop-Filter, Auflösungswechsel, Passwortschutz oder das Erstellen von Icons.

Bis zu neun virtuelle Desktops richtet Virtuawin ein. Sie können im Systray per Mausklick gewechselt werden. Jeder lässt sich zudem mittels Hotkey aufrufen. Der Nutzer kann festlegen, inwieweit ein Desktop-Zustand gespeichert werden soll und was beim Öffnen eines virtuellen Desktops angezeigt wird.

Desktop Twister wechselt unter Windows 95, 98 oder NT zwischen maximal neun virtuellen Desktops per Hotkey. Auf Knopfdruck verschiebt das Tool die Fenster von einem Desktop zum anderen. Zudem bietet es die Möglichkeit, mehrere Fenster eines Programms in zwei unterschiedlichen Modi darzustellen. Auch der Desktop Twister erlaubt es, ausgewählte Fenster permanent im Vordergrund zu halten.Mit dem kostenlosen Windows-Desktop-Manager Virtual Dimension können beliebig viele virtuelle Desktops verwaltet werden. Das Tool erlaubt individuelle Einstellungen für jeden Desktop, wie das Hinzufügen eines Hintergrundbildes. Die Fenster lassen sich zwischen den Desktopinstanzen hin und her schieben und mit einem eigenen Hotkey zum schnellen Aufrufen versehen.

Weitere Features

Fazit

Der Desktop-Manager Virtual Dimension ist für jeden, der aufgrund von vielen Fenstern manchmal den Überblick verliert, ein sehr nützliches Tool mit vielen Features. Die Software ist daher sehr empfehlenswert.

Zum Download[1]Dexpot macht aus einem Desktop bis zu 20 Module - jedes völlig unabhängig - und sorgt so für mehr Komfort. Alle Mini-Arbeitsflächen lassen sich nach Programmgruppen ordnen, drehen und farblich anpassen. Außerdem können sie am Desktop-Rand fixiert werden. Des Weiteren bietet das Tool Optionen wie Desktop-Filter, Auflösungswechsel, Passwortschutz oder das Erstellen von Icons.

Weitere Features

Fazit

Dexpot verfügt über eine große Funktionsvielfalt und lässt sich ganz nach Geschmack anpassen. Dank seiner ansprechenden Oberfläche ist er zudem bequem zu bedienen. Ein Klick auf Hauptmenü zeigt einen Überblick aller Elemente.

Zum Download[2]Bis zu neun virtuelle Desktops richtet Virtuawin ein. Sie können im Systray per Mausklick gewechselt werden. Jeder lässt sich zudem mittels Hotkey aufrufen. Der Nutzer kann festlegen, inwieweit ein Desktop-Zustand gespeichert werden soll und was beim Öffnen eines virtuellen Desktops angezeigt wird.

Außerdem erlaubt Virtuawin das Einbinden nützlicher Zusatzmodule, die auf der Homepage des Herstellers zum Download bereitstehen. Die Modul-Dateien müssen in das Modules-Verzeichnis von Virtuawin kopiert und danach über einen Klick auf den Reload-Button aktiviert werden.

Fazit

Die Bedienung von Virtuawin ist sehr intuitiv und wird durch die gelungene Mausnavigation beim Desktopwechsel abgerundet. Die Anordnung der Desktops in Matrixform erleichtert zudem die Orientierung. Über downloadbare Module auf der Homepage kann die Funktionsfülle von Virtuawin noch erweitert werden. Wer das Tool voll ausnutzen will, sollte daher etwas Zeit für die Auswahl von Zusatzmodulen einplanen.

Zum Download[3]Desktop Twister wechselt unter Windows 95, 98 oder NT zwischen maximal neun virtuellen Desktops per Hotkey. Auf Knopfdruck verschiebt das Tool die Fenster von einem Desktop zum anderen. Zudem bietet es die Möglichkeit, mehrere Fenster eines Programms in zwei unterschiedlichen Modi darzustellen. Auch der Desktop Twister erlaubt es, ausgewählte Fenster permanent im Vordergrund zu halten.

Weitere Features

Fazit

Desktop Twister verschafft die Bewegungsfreiheit und vor allem den Überblick, der dem normalen Windows-Desktop fehlt.

Zum Download[4]

URLs in diesem Artikel:
[1] = http://www.zdnet.de/downloads/prg/r/6/deJHR6-wc.html
[2] = http://www.zdnet.de/downloads/prg/t/s/de8VTS-wc.html
[3] = http://www.zdnet.de/downloads/prg/0/7/de10781407-wc.html
[4] = http://www.zdnet.de/downloads/prg/y/d/de00YD-wc.html