Der Kontext macht die Überlegenheit von XP im Vergleich mit Vista besonders pikant: Erst vor wenigen Tagen hatte eine Studie den Argwohn deutlich gemacht, den die Anwender gegen den Upgrade auf Vista hegen. Das Unternehmen KACE, ein Hersteller von Systems Management Appliances, hat dazu eine Untersuchung durchgeführt. Demnach machen sich 90 Prozent der befragten Anwender Sorgen wegen einer möglichen Migration auf Vista.
44 Prozent erwägen sogar einen Architekturwechsel von Windows auf Mac OS oder Linux, alleine um nicht auf Vista umsteigen zu müssen, so die Studie. Microsoft verkündet nach wie vor gute Verkaufszahlen; jedoch zeigen unabhängige Studien, dass die Migration besonders im Unternehmensumfeld eher zäh vonstattengeht. Es wäre nicht die Untersuchung eines Herstellers von Systems Management Appliances, wenn nicht auch 89 Prozent der Befragten, Vorteile in einer einheitlichen Verwaltungskonsole für die unterschiedlichen Client-Systeme sehen würden.
Laut Untersuchung haben mit 53 Prozent der Unternehmen über die Hälfte keine Absichten, Vista jemals einzuführen. Dieser Zahl stehen 13 Prozent der Unternehmen gegenüber, die künftig vollständig zuVista wechseln wollen. Von den bereits erwähnten 44 Prozent, die sich eventuell ganz von der Windows-Plattform verabschieden wollen, erhoffen sich 67 Prozent Hilfe bei der Implementierung durch virtualisierte Umgebungen.

Lesermeinungen zum Artikel
Warum hast du dir nicht ein Fahrrad gekauft ohne Lenker und Räder weil die dann Störanfälliger ist? Will nicht über den Sinn von ABS streiten müssen aber du Klugscheisser bist lächerlich. Was ihr immer alle gg Vista habt? Es ist nicht so geworden wie es wohl sein sollte aber Win7 wird es und auch viele XP oder Linux User werden es kaufen.