Ins neue Mac OS X Leopard wurden über 300 neue Funktionen eingebaut. Und wie immer rühmt sich Apple, "die beeindruckendste neue Mac-OS-X-Version aller Zeiten" hergestellt zu haben. Ob das stimmt, zeigt der ZDNet-Test.
Ursprünglich sollte das neue Apple-Betriebssystem bereits im Frühjahr erscheinen. Wegen erhöhtem Entwicklerbedarf für das Iphone kommt Leopard mit einer mehrmonatigen Verspätung nun in die Läden. Anders als bei Vista wird es nur eine Version geben - sozusagen eine Ultimate-Version für alle, wie es Apple-Chef Steve Jobs kürzlich gegenüber Journalisten in Anspielung auf die leistungsfähigste Vista-Variante verlauten ließ. Und die ist im Vergleich zu Vista Ultimate sehr günstig: Lediglich 129 Euro verlangt Apple für sein neues Betriebssystem. Beim Kauf eines neuen Mac ist Leopard bereits vorinstalliert.
Technisch betrachtet hat Leopard Vista einiges voraus: Leopard ist ein 64-Bit-Betriebssystem, das zu älteren 32-Bit-Treiber voll kompatibel ist, während Vista 64 Bit nach neuen Treibern verlangt. Daher kommt auf den meisten Vista-PCs die 32-Bit-Version zum Einsatz, die effektiv nur 3,2 GByte Speicher ansteuern und die Performance-Vorteile der Prozessoren im 64-Bit-Modus nicht nutzen kann.
Insgesamt bietet Leopard im Vergleich zu seinem Vorgänger über 300 neue Funktionen. Die wichtigsten demonstriert ZDNet in einem Video (siehe unten). Leider erreichte die endgültige Version von Leopard nicht mehr rechtzeitig die Redaktion, sodass das Video auf Basis einer Beta-Version entstanden ist. Dennoch sind alle wesentlichen Funktionen der finalen Version auch schon in der Beta enthalten.
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