Der GPS-Blackberry: Curve 8310

Hersteller: Research In Motion
Listenpreis: 500 Euro
Fazit:

Der 8310 Curve hat ein Highlight zu bieten: eingebautes GPS. Das System ist zwar nicht völlig ausgereift, doch im Großen und Ganzen zeigt es den rechten Weg. Neben Push-E-Mail, 2-Megapixel-Kamera und MP3-Player gibt es jedoch keine weiteren Höhepunkte, UMTS und WLAN fehlen. 500 Euro ohne Vertrag sind für diese Ausstattung nicht ganz billig.

Pro
  • integriertes GPS
  • Push-E-Mail
  • Google Maps vorinstalliert
Contra
  • kleine Tasten
  • kein UMTS und kein WLAN
  • Sprachqualität
GUT
7,0
von 10 Punkten
Ausstattung:
7 Punkte
Design:
8 Punkte
Leistung:
6 Punkte

Testbericht Blackberry 8310 Curve

Die Sprachqualität ist mittelmäßig, die Lautstärke tendenziell eher einen Tick zu leise. So klingt die Stimme von Festnetz zu Handy sehr scheppernd, teilweise kommen auf dem Smartphone die Worte zerhackt an. Von Handy zu Handy ist der Klang weniger metallisch, dafür stark nasal. Auch werden hie und da Silben verschluckt. Die integrierte Freisprecheinrichtung ist praxistauglich, allerdings muss der Gesprächspartner manchmal mit einem Echo leben.

Der Akku soll laut Research in Motion bis zu vier Stunden im Gespräch und 17 Tage im Standby durchhalten. Im Test schafft der 8130 Curve etwas über drei Stunden Telefonieren am Stück. Sehr viel Akkupower kostet das GPS: Nach etwa vier Stunden Fahrt ist die Energiezelle zur Hälfte leer. Wer also eine längere Autofahrt beispielsweise von München nach Hamburg plant, sollte sich einen Anschluss für den Zigarettenanzünder besorgen, sonst macht der Akku vor dem Ziel schlapp. Außerdem empfiehlt sich der zusätzliche Kauf einer GPS-Halterung - sie ist nicht im Lieferumfang enthalten.

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