ZDNet: Können Sie das mit Zahlen unterfüttern?
Powell: was die Downloads betrifft, so haben wir bislang über 600.000 verzeichnet, 30.000 setzen unsere Software ein. Wir verfügen über rund 300 zahlende Kunden, hauptsächlich aus dem Finanzsektor. Die zweitgrößte Gruppe stellen die Regierungsstellen, gefolgt von Medien und Verlage. Die brauchen uns, um ihre Inhalte zu finden und zu veröffentlichen. Wir helfen zum Beispiel, Web-2.0-Content zu erstellen, etwa einfache Umfragen, wo man "Daumen hoch" oder "Daumen runter" anklicken kann.
ZDNet: Moment mal, 600.000 Downloads, aber nur 300 Kunden?
Powell: Ja, da könnte man sagen, was, 'nur' 300 Kunden? Davon haben wir aber 100 im vergangenen Vierteljahr bekommen. Wir sind wie Wein und werden mit dem Alter immer besser. Ich sage voraus, dass wir in 12 bis 18 Monaten die drittgrößte Open-Source-Firma sein werden.
ZDNet: Das nenne ich ambitioniert!
Powell: Die Lawine ist erst ins Rollen gekommen. Die Nummer 1 bleibt weiter Red Hat, Nummer 2 My SQL, Nummer 3 werden wir.
ZDNet: Was ist mit Novell?
Powell: Die zählen wir nicht mit. Die sind Microsoft.

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