Bei Linux sorgt unter anderem Telnet für den Zugang zu einer Systemshell. Dazu kommt noch eine schier unüberschaubare Anzahl von Programmen von Drittherstellern, mit denen der Zugang auf die eine oder andere Weise möglich ist. VNC (Virtual Network Computing) und seine zahlreichen Varianten sind besonders beliebt, doch kranken sie fast alle am gleichen Problem: Sie sind nicht explizit sicher. Verschlüsselung ist nie Bestandteil des Produkts und ist nur in wenigen Fällen über optionale Software eingebunden.
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SSH ist sowohl Protokoll als auch Software, und dient dazu, einen sicheren Tunnel durch ein unsicheres Netz aufzubauen. Im Prinzip funktioniert SSH also wie ein virtuelles privates Netz (VPN), allerdings mit dem Unterschied, dass es nur einen Kanal mit eingeschränkter Funktionalität errichtet. Bei einem VPN besteht nach der Authentifizierung eine virtuelle Netzwerkverbindung, über die jede Anwendung und jedes Protokoll, auch parallel, geführt werden kann. SSH tunnelt nur jeweils eine Anwendung oder ein Protokoll, allerdings können mehrere Tunnels nebeneinander auf unterschiedlichen Ports errichtet werden.
FreeSSHd bringt SSH-Funktionalität für Windows, in einer einfachen, stabilen und leicht zu bedienenden Software. FreeSSHd ist nicht Open Source, aber kostenlos. Die Entwickler, Weonlydo Software, haben auch eine kommerzielle Variante des Produkts im Angebot. Der Funktionsumfang des kostenlosen FreeSSHd reicht jedoch für die private und in Maßen berufliche Nutzung völlig aus.
