Virtuelle Maschinen simulieren einen PC innerhalb eines Betriebssystems. So können verschiedene Betriebssysteme mitsamt Anwendungen unter dem Host-OS installiert werden. ZDNet stellt die leistungsfähigsten Lösungen vor.
Virtuelle Maschinen[1] simulieren einen ganzen Computer, indem sie alle für die Funktionsfähigkeit benötigten Hardware-Komponenten emulieren. Die Virtualisierung-Technik[2] kommt hauptsächlich bei der Serverkonsolidierung zum Einsatz. Doch auch auf dem Desktop wird die Technik immer populärer.
So erleichtert Virtualisierung beispielsweise Entwicklern das Testen neuer Software für unterschiedliche Betriebssysteme auf einem Rechner, ohne dass das Hauptbetriebssystem (Host[3]) bei einem möglichen Absturz in Mitleidenschaft gezogen würde. Anwender können in virtuellen Maschinen[1] neue Betriebssysteme oder Anwendungen testen. Die Virtualisierung macht es möglich, Windows Vista unter Windows XP, Linux unter Windows oder umgekehrt laufen zu lassen.
Die Open-Source-Virtualisierung Virtualbox virtualisiert einen kompletten PC, auf dem sich dann nahezu jedes PC-Betriebssystem installieren lässt. Die Gastsysteme in den virtuellen Maschinen finden emulierte Hardware vor: den Intel-Chipsatz 440FX (Natoma), die Netzwerkkarte AMD 79C973 (PCnet II), Intel-AC97-Sound und eine Standard-VGA-Karte. Der Prozessor wird im Original durchgereicht. Das Tool unterstützt Windows und Linux - für Mac OS steht eine Beta zur Verfügung.
Mit Vmware Workstation können auf einem Windows oder Linux-PC Anwendungen für Microsoft Windows, Linux, Sun Solaris, Netware oder Free BSD entwickelt und getestet werden - dies erhöht die Flexibilität und spart Hardware-Kosten. Betriebssysteme und Anwendungen sind dabei auf sicheren virtuellen Maschinen isoliert, deren CPU, Arbeitsspeicher, Datenträger und E/A-Geräte nach Wunsch definiert und virtualisiert werden können. Die Konfiguration der Testumgebungen lässt sich speichern, und Änderungen sind mit der Workstation auf einfache Weise rückgängig zu machen. Für Entwickler besonders pfiffig: der in den virtuellen Maschinen integrierte Remote-Debugger.
Virtual PC virtualisiert einen komplett eigenständigen PC. Dazu gehören Festplatten-Images, Laufwerke, ein regulierbarer Arbeitsspeicher, Grafik- und Soundkarte und eine Netzwerk-Verbindung. Installierte Anwendungen erkennen den virtuellen PC als echten Computer. Änderungen und eventuelle Fehler an der virtuellen Maschine haben keinerlei Auswirkungen auf den tatsächlichen PC.
Im Unterschied zu vielen anderen Virtualisierungen läuft QEMU auch auf anderen Prozessoren als x86 und kann x86-, x86-64- respektive AMD64-, Power-PC- und Sparc-32/64-Hardware virtualisieren. Das Starten von Live-CD- und Boot-Disketten-Images ist problemlos möglich.
Mit der virtuellen Machine Parallels Desktop ist es auch für Apple-Nutzer möglich, Windows, Linux oder andere Betriebssysteme parallel zu Mac OS X laufen zu lassen. Die Software läuft auf jedem Imac, Mac Mini, Macbook und Macbook Pro mit Intel-Prozessor. Besonders gelungen ist die Coherence-Ansicht, die eine virtuelle Umgebung nahtlos in die Mac-OS-Oberfläche integriert.Die Open-Source-Virtualisierung Virtualbox macht es möglich, Windows Vista unter Windows XP laufen zu lassen, Linux unter Windows oder umgekehrt. Das Tool simuliert einen ganzen Computer. Die Software emuliert alle für einen funktionsfähigen Computer benötigten Hardware-Komponenten.
Auf so genannten virtuellen Maschinen kann der Anwender ohne Gefahr für das eigene Windows neue Betriebssysteme oder Anwendungen testen.
Virtualbox emuliert im Gastsystem folgende Komponenten:
- VESA-kompatible Karte
- Intel-Chipsatz 440FX (Natoma)
- Netzwerkkarte AMD 79C973 (PCnet II)
- Intel-AC97-Sound
- ACPI- und I/O-APIC-Unterstützung
- Bootvorgang aus dem Netzwerk mit PXE
Fazit
Virtualbox ist eine ausgereifte Virtualisierungs-Software, die eine Menge zu bieten hat: Stabilität, Performance, Workstation- und Serverbetrieb, zahlreiche unterstützte Gastsysteme und viele Kleinigkeiten, die den Umgang mit virtuellen Maschinen bequem machen - und all das als Open Source.
Zum Download[4]Vmware Workstation ermöglicht es, mehrere virtuelle Betriebssysteme auf einem einzigen physischen PC gleichzeitig auszuführen. Die Software richtet sich an Programmierer und Systemadministratoren, die auf unterschiedliche Umgebungen zum Entwickeln und Testen angewiesen sind.
Mit Vmware Workstation können auf einem Windows- oder Linux-PC Anwendungen für Microsoft Windows, Linux, Sun Solaris, Netware oder Free BSD entwickelt und getestet werden - dies erhöht die Flexibilität und spart Hardware-Kosten. Betriebssysteme und Anwendungen sind dabei auf sicheren virtuellen Maschinen isoliert, deren CPU, Arbeitsspeicher, Datenträger und E/A-Geräte nach Wunsch definiert und virtualisiert werden können. Die Konfiguration der Testumgebungen lässt sich speichern, und Änderungen sind mit der Workstation auf einfache Weise rückgängig zu machen. Für Entwickler besonders pfiffig: der in die virtuellen Maschinen integrierte Remote-Debugger.
Neu in Version 6
- Unterstützung für Windows Vista
- Display über mehrere Monitore
- Unterstützung für USB-2.0-Geräte
- integrierter Vmware-Konverter
- integrierter virtueller Debugger
- eingebaute VNC-Unterstützung
- Monitorloser Modus für Hintergrundbetrieb
- Paravirtualisierungs-Unterstützung
- Aufnahme/Wiedergabe
- VIX-Automatisierungs-API
- Fähigkeiten zu ACE-Authoring
Fazit
Vmware Workstation bietet vor allem für Entwickler leistungsfähige Tools, etwa einen internen Debugger. Die neue Version 6 gehört zu den besten Virtualisierungslösungen für Linux und Windows[5].
Zum Download[6]Virtual PC 2007 ermöglicht es, mehrere Betriebssysteme komfortabel auf einem einzigen PC zu betreiben. So kann der Benutzer mit nur einem Mausklick zwischen den Betriebssystemen wechseln. Komplexe Multiboot-Systeme kann man so meiden, und es ist auch möglich, mehrere Betriebssysteme mit Virtual PC gleichzeitig laufen zu lassen. Installierte Anwendungen erkennen den virtuellen PC als echten Computer. Änderungen und eventuelle Fehler an der virtuellen Maschine haben keinerlei Auswirkungen auf den tatsächlichen PC.
Weitere Features von Virtual PC:
- Jede virtuelle Maschine besitzt eigene Audio-, Grafik- und Netzwerkkarte.
- Folgende Betriebssysteme sind laut Microsoft in einer virtuellen Umgebung installierbar: Windows 95, 98, Me, NT 4.0, 2000 Professional, XP, Vista, MS-DOS, OS/2 Warp und Windows-Server.
- Assistenten zum Einrichten von virtuellen Maschinen
- Anhalten jeder einzelnen Maschine und Sichern eines Modus möglich
- Inhalte zwischen Host- und Gastbetriebssystem kopieren und einfügen mit Drag-and-Drop
- Virtuelle Vernetzung: die virtuelle Maschine erscheint im Netz als eigene Arbeitsstation
- Verteilte Vernetzung: integriertes NAT mittels DHCP-Server
Fazit
Virtual PC bietet eine gelungene Möglichkeit, auch ältere Betriebssysteme komfortabel zu betreiben oder Programme und Konfigurationen risikolos zu testen.
Zum Download[7]QEMU ist eine virtuelle Maschine, die das parallele Betreiben anderer Betriebssysteme ohne Neustart des PCs erlaubt. Im Unterschied zu vielen anderen Virtualisierungen läuft QEMU auch auf anderen Prozessoren als x86 und kann x86-, x86-64- bezwihungsweise AMD64-, Power PC- und Sparc32/64-Hardware virtualisieren. Das Starten von Live-CD- und Boot-Disketten-Images ist problemlos möglich.
Fazit
Dank der Unterstützung nahezu jeder erdenkliche Plattform ist QEMU die flexibelste Virtualisierungslösung. In Sachen Performance und Bedienbarkeit gibt es allerdings noch Verbesserungspotential.
Zum Download[8] Diese virtuelle Maschine macht es auch für Apple-Nutzer möglich, Windows, Linux oder andere Betriebssysteme parallel zu Mac OS X laufen zu lassen. Die Software funktioniert auf jedem Imac, Mac Mini, Macbook und Macbook Pro mit Intel-Prozessor.
Parallels Desktop verfügt über Features wie:
- Windows-Installation mit Bootcamp kann als virtuelle Maschine genutzt werden.
- Plug-and-Play-USB-2.0-Unterstützung
- "Coherence"-Ansicht integriert Windows-Programme in die Oberfläche von Mac OS
- CDs und DVDs direkt aus der virtuellen Maschine brennen
- unterstützt Drag and Drop
- größenverstellbares Hauptfenster
Fazit
Parallels Desktop for Mac ist die derzeit leistungsfähigste Virtualisierungslösung für den Mac. Besonders gelungen ist die Coherence-Ansicht, der eine virtuelle Umgebung nahtlos in die Mac-OS-Oberfläche integriert. Die nächste Version soll auch Unterstützung für 3D-Schnittstellen beinhalten.
Zum Download[9]
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