Ebay-Kunden kommen um dessen Tochterunternehmen Paypal nicht herum. Doch die Kritik an den Online-Bezahldienst wächst - infolge mangelnden Datenschutzes, rechtlicher Intransparenz, steigender Gebühren, sowie schlechten Kundenservices.
Seit Beginn dieses Jahres offeriert Paypal seinen Kunden einen passwortgenerierenden Schlüsselanhänger. Damit soll der Online-Bezahldienst noch sicherer werden.
Allerdings geschieht dies nicht ohne einen gewissen Eigennutz. Nicht nur soll der private Nutzer für den "Paypal Security Key" rund fünf Dollar hinblättern - der Dienst hat zudem seit Februar die Preisspirale für seine Bezahldienste durchgängig nach oben geschraubt. Jeder Zahlungsempfänger muss künftig eine Gebühr von 1,9 Prozent plus 35 Cent pro Zahlungsempfang begleichen.
Im offiziellen Verlautbarungsjargon wird dies als vereinfachtes Tarifmodell bezeichnet. Das Unternehmen steht derzeit ohnehin im Ruf, seine dominante Marktstellung, die vor allem auf einer exklusiven Partnerschaft mit dem Mutterunternehmen Ebay fußt, weidlich auszunutzen.
Zwar kann der Nutzer dieser Marktmacht, sofern er übers Internet bezahlen möchte, kaum entrinnen. Aber der Widerstand, der sich auf einschlägigen Online-Foren wie Paypalsucks oder Beschwerdezentrum.de breitmacht, wächst täglich.
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Lesermeinungen zum Artikel
Mir passierte folgendes:
Am 6.7.2010 habe ich eine eBay-Zahlung erhalten
Nachdem der Vorgang bei Paypal auf meinem Konto als abgeschlossen verbucht war habe ich das Geld auf mein Girokonto überwiesen und am 7.7.2010 das Paket über den automatischen Ebay-Versand-Service versendet. Eine davon abweichende Adresse habe ich von PayPal nicht erhalten.
Erst am 8.7.2010, also viel zu spät, bekam ich von Paypal die Mitteilung über eine "verdächtige Transaktionen" und auf meinem Kontoauszug wurde aus "Abgeschlossen" plötzlich "Einbehalten" und später "Storniert".
Da das Geld von Paypal anstandslos (da abgeschlossen) bereits auf mein Girokonto überwiesen worden ist, hat man mir den Betrag einfach negativ gestellt und verlangt von mir eine Rückzahlung.
Ich habe mich in dieser Angelegenheit vollkommen korrekt verhalten sowie nach Paypal-Richtlinien ? wie auch nach Ebay-Richtlinien!
Hätte ich mit Überweisung verkauft und das Geld wäre auf meinen Konto eingegangen, hätte es niemand mehr zurückfordern können.
Mir fremde Paypal- und Ebaykonten wurden missbraucht und ich soll nun für den Schaden zahlen!
Leider gibt es schon wieder eine neue Variante -
Inzwischen wird versucht, über ?Bande zu spielen?:
Schritt 1:
Man besorge sich eine Free-Mail Adresse.
Schritt 2:
Man besorge sich damit ein PayPal Konto
Schritt 3:
Man registirere sich bei www.paper2mail.de/... und bezahle dort per PayPal (Bande)
Schritt 4:
Man registriere sich bei Packstation www.packstation.de/... und gebe als Adresse die Postverarbeitungsadresse bei paper2mail an und wartet auf die durch paper2mail digital übersandte Bestätigungspost der DHL mit Packstation Karte und PIN
Schritt 5:
Man ruft die PayPal Zahlung bei paper2mail unter dem Vorwand des Fremdzugriffs zurück
Schritt 6:
Man bestellt viele teuere Dinge oder Dienstleistungen im Internet, die man per PayPal bezahlt und sich an die Packstation Adresse zusenden läßt.
Schritt 7:
Man widerruft alle PayPal Zahlung unter dem Hinweis auf einen angeblich erfolgten fremden Zugriff auf das Konto.
Dies funktioniert, wenn:
1. DHL keine Identifikationsprüfung vornimmt
2. PayPal bei dem Argument ?fremder Zugriff auf das Konto? immer (!) das Geld vom Zahlungsempfänger zurückholt
3. paper2mail keine Identifikationsprüfung vornimmt.
Inzwischen scheint wenigstens paper2mail dazu übergegangen zu sein, bei jedem neuen Kunden eine Identifkationsprüfung (Vorlage Kopie Personal-Ausweis) vorzunehmen.
Viele Grüße
Thomas
Wie können wir es erreichen, dass Paypal wieder unser Konto ausgleicht?
Welche Schritte kannst du empfehlen?
Gruß
Michael
Nachdem der Vorgang bei Paypal auf meinem Konto als abgeschlossen verbucht war habe ich das Geld auf mein Girokonto überwiesen und am 7.7.2010 das Paket über den automatischen Ebay-Versand-Service versendet. Eine davon abweichende Adresse habe ich von PayPal nicht erhalten.
Erst am 8.7.2010, also viel zu spät, bekam ich von Paypal die Mitteilung über eine "verdächtige Transaktionen" und auf meinem Kontoauszug wurde aus "Abgeschlossen" plötzlich "Einbehalten" und später "Storniert".
Da das Geld von Paypal anstandslos (da abgeschlossen) bereits auf mein Girokonto überwiesen worden ist, hat man mir den Betrag einfach negativ gestellt und verlangt von mir eine Rückzahlung.
Ich habe mich in dieser Angelegenheit vollkommen korrekt verhalten sowie nach Paypal-Richtlinien ? wie auch nach Ebay-Richtlinien!
Hätte ich mit Überweisung verkauft und das Geld wäre auf meinen Konto eingegangen, hätte es niemand mehr zurückfordern können.
Mir fremde Paypal- und Ebaykonten wurden missbraucht und ich soll nun für den Schaden zahlen!
Nach der Wikileaks Geschichte das noch obendrauf. Ich werde Paypal kündigen.