Wie seine Vorgänger ist Windows Vista nach der Installation nicht optimal konfiguriert, und viele Funktionen bleiben ungenutzt. ZDNet zeigt verborgene Funktionen und Einstellungen, um aus dem neuen OS das Maximum herauszuholen.
Obwohl moderne Betriebssysteme wie Windows Vista[1] tausende Funktionen bieten, kann so manches Anwendungsszenario erst nach etwas Konfigurationsarbeit realisiert werden. Andererseits fällt es schwer, interessante Features zu finden, weil sie in den Tiefen des Systems versteckt sind.
Der "Windows Vista Tipps und Tricks Super-Guide" tritt die Nachfolge der gleichnamigen XP-Version[2] an und hilft Anwendern dabei, auch die neueste Windows-Generation besser zu beherrschen und effektiver einzusetzen.
Die veröffentlichten Tipps sind aber nicht das Ende der Fahnenstange, sondern erst der Anfang. Ab sofort erweitert ZDNet den Super-Guide regelmäßig.
Manche Anwender finden die transparenten Rahmen von Windows Vista verwirrend, da andere Programme hindurchscheinen. Die Effekte lassen sich jedoch mit wenigen Mausklicks abschalten. Die Oberfläche wird weiterhin von der Grafikkarte gerendert.
Desktop -> Rechtsklick -> Anpassung -> Fensterfarbe und -Darstellung -> Häkchen bei "Transparenz aktivieren" entfernen
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| Die transparenten Rahmen von Vista verwirren manche Anwender. (Bild: ZDNet) |
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| Transparente Rahmen lassen sich einfach abschalten - wenn man weiß, wo. (Bild: ZDNet) |
Start -> Systemsteuerung -> System und Wartung -> Energieoptionen -> unter dem gewählten Energiesparplan auf "Energiesparplaneinstellungen ändern" klicken -> Erweiterte Energieeinstellungen ändern -> Netzschalter und Laptopdeckel -> Netzschalter im Startmenü -> Drop-Down-Menü auf "Herunterfahren" umstellen
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| Drop-Down-Menü auf "Herunterfahren" umstellen. (Bild: ZDNet) |
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| Windows fährt nach dem Klick auf den Button herunter. (Bild: ZDNet) |
Die Benutzerkontensteuerung kann aber auch abgeschaltet werden. Dadurch haben es allerdings potentielle Schädlinge leichter, das System anzugreifen. Man sollte sich also gut überlegen, ob man das Feature deaktiviert.
Start -> Systemsteuerung -> Benutzerkonten und Jugendschutz -> Benutzerkonten -> "Benutzerkontensteuerung ein- oder ausschalten" -> Häkchen entfernenBeim Surfen im Web stößt man häufig auf Zeitangaben in unterschiedlichen Zeitzonen. Damit man sie nicht jedes Mal wieder umrechnen muss, zeigt Windows Vista neben der Ortszeit bis zu zwei weitere Zeitzonen an.
Klick auf Systemuhr in der Taskleiste -> Datum- und Uhrzeiteinstellungen ändern -> Reiter "Zusätzliche Uhren" -> Häkchen bei "Diese Uhr anzeigen" setzen
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| Windows Vista berücksichtigt bis zu zwei weitere Zeitzonen. (Bild: ZDNet) |
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| Anzeige der Zeitzonen nach einem Klick auf die Systemuhr. (Bild: ZDNet) |
Rechtsklick auf die jeweilige Datei -> Reiter Details -> Eigenschaften und persönliche Informationen entfernen
Dort ist es dann möglich, einzelne Eigenschaften zu löschen oder eine Kopie anzufertigen, in der alle möglichen Metadaten entfernt sind.
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| Sensible Metadaten entfernen im Windows-Explorer. (Bild: ZDNet) |
Mit Tastaturkürzeln funktionieren viele Dinge schneller als mit der Maus. Man muss sie sich nur merken. Hier sind die wichtigsten:
Windows-Taste: Startmenü anzeigen
Windows + D: Alle Fenster minimieren oder wiederherstellen
Windows + E: Windows Explorer öffnen
Windows + F: Suchen-Dialog anzeigen
Windows + STRG + F: Suche nach Computern anzeigen
Windows + F1: Hilfe- und Supportcenter anzeigen
Windows + R: Ausführen-Dialog anzeigen
Windows + Pause: Systemeigenschaften anzeigen
Windows + L: PC sperren
Windows + U: Hilfsprogramm-Manager öffnen
Windows + Q: Benutzer wechseln
Windows + TAB: Anwendung wechseln mit Flip 3D
Alt + TAB: Anwendung wechseln
Wie Windows XP stellt Vista das Startmenü auf Basis der Nutzungshäufigkeit der Programme zusammen. Daher verändert sich die Reihenfolge ab und zu. Man kann jedoch sicherstellen, dass eine Anwendung dauerhaft im Startmenü zu finden ist.
Rechsklick auf die entsprechende Anwendung -> "An Startmenü anheften" klicken
Dies funktioniert auch im Windows-Explorer[4] mit beliebigen .EXE-Dateien. Einmal angeheftete Programme können über die rechte Maustaste mit dem gleichnamigen Menüpunkt vom Startmenü wieder gelöst werden. Wie alle Browser speichert der Internet Explorer 7 temporäre Internetdateien. In den Optionen ist es möglich, diese beim Beenden gleich löschen zu lassen.
Extras -> Internetoptionen -> Erweitert -> Sicherheit -> Häkchen bei "Leeren des Ordners temporäre Internetdateien beim Schließen des Browsers" setzen
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| Temporäre Internetdateien werden beim Beenden des Browsers gelöscht. Der Cache bläht sich nicht unnötig auf. (Bild: ZDNet) |
Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> Verwaltung -> Lokale Sicherheitsrichtlinie -> Lokale Richtlinien -> Sicherheitsoptionen -> Option "Herunterfahren: Auslagerungsdatei des virtuellen Arbeitsspeichers löschen" aktivieren
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| Beim Herunterfahren des Rechners wird die Auslagerungsdatei gelöscht, um sensible Informationen zu schützen. (Bild: ZDNet) |
Start -> Suchen nach "Lokale Sicherheitsrichtlinie" -> Lokale Richtlinien -> Überwachungsrichtlinie -> unter "Anmeldeversuche überwachen" die Option "Fehlgeschlagen" aktivieren
Die Ergebnisse der Überwachung protokolliert Vista in der Ereignisanzeige. Wer mit mehreren Applikationen gleichzeitig arbeitet, kann unter Vista festlegen, mit welcher Priorität diese laufen sollen. Die Performance einzelner Programme kann mit diesem manuellen Eingriff merklich gesteigert werden. Dies ist beispielsweise beim Kodieren von Video- oder Audiodaten sinnvoll.
Die Einstellung wird im Windows Task Manager vorgenommen. Der Reiter "Prozesse" listet alle derzeit laufenden Prozesse auf. Über die rechte Maustaste lässt sich die Priorität des ausgewählten Prozesses mit dem gleichnamigen Menüpunkt auf eine von sechs Stufen festlegen.
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| Festlegung der Priorität von Prozessen. (Bild: ZDNet) |
Auf Lautsprechersymbol in der Taskleiste klicken -> Mixer
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| Die Lautstärke jeder Anwendung kann separat geregelt werden. (Bild: ZDNet) |
Rechtsklick auf Desktop -> Neu -> Verknüpfung -> "Geben Sie den Speicherort des Elements an:" %SystemRoot%\explorer.exe /n,/e,C:\Programme -> Weiter -> Name angeben -> Fertigstellen
Der Explorer öffnet sich nun mit dem angegebenen Ordner. Über das Kontextmenü der Verknüpfung kann der Pfad modifiziert werden.Die Zuverlässigkeit eines Rechners ist von entscheidender Bedeutung. Welche Treiber, Anwendungen und Komponenten besonders viele Probleme machen, zeigt die Zuverlässigkeitsüberwachung
Start -> Suche nach "Zuverlässigkeitsüberwachung"
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| Windows Vista erreichnet einen Zuverlässigkeitsindex für das System. Fehler in den Bereichen Softwareinstallation und -deinstallation, Anwendungen, Hardware, Betriebssystem und Sonsiges. (Bild: ZDNet) |
Auf Basis dieser Daten kann man beispielsweise entscheiden, ob man Anbieter besonders problembehafteter Produkte künftig aus der Lieferantenliste streicht.Windows Vista ist in vier unterschiedlichen Editionen[5] im Handel, deren Leistungsumfang sich erheblich unterscheidet. So müssen Nutzer der Einstiegsversion Home Basic auf die Aero-Oberfläche sowie das fernbedienbare Media Center verzichten.
Als erste Windows-Version bietet Vista die Möglichkeit, auf höherwertige Versionen - beispielsweise von Home Basic nach Home Premium - upzugraden. Das Programm wird als "Anytime Upgrade" bezeichnet. Die benötigten Dateien befinden sich in den meisten Fällen schon auf dem Windows-Datenträger und werden mit einem neu erworbenen Schlüssel freigegeben. Eine Neuinstallation von Windows ist nicht notwendig.
Weitere Informationen liefert der Artikel: "Vista: Von Home Basic nach Ultimate mit Anytime Upgrade[6]
Start -> Suchen nach "Anytime Upgrade"
Auf einem Windows-PC gehen manchmal wundersame Dinge vor. Wer beispielsweise wissen will, welche Anwendung die ständigen Festplattenzugriffe verursacht oder woher die hohe Netzlast kommt, kann unter Vista auf den Ressourcenmonitor zurückgreifen.
Dabei handelt es sich um eine aufgebohrte Variante des Taskmanagers, die dem Anwender einen genauen Überblick über die Vorgänge auf seinem Rechner liefert.
Taskleiste -> Rechtsklick -> Taskmanager -> Reiter "Leistung" -> "Ressourcenmonitor"
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| Der Ressourcenmonitor gibt detailliert Auskunft über die Vorgänge auf einem Vista-Rechner. Erstmals werden so auch I/O-Zugriffe transparent. (Bild: ZDNet) |
Desktop -> Rechtsklick -> Anpassen -> Fensterfarbe und Darstellung -> "Eigenschaften für die klassische Darstellung öffnen, um weitere Optionen anzuzeigen"
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| Auch Windows Vista kann auf die Windows-2000-Optik umgestellt werden. Ein Wechsel auf das XP-Design ist aber nicht möglich. (Bild: ZDNet) |
Durch das Voranstellen eines frei wählbaren Zeichens oder einer Kombination können Sites wie Google, Ebay oder ZDNet adressiert werden. Die Ergebnisse zeigt ein Internet-Explorer-Fenster.
Das geplante Dateisystem Win-Fs hat es zwar nicht in Vista geschafft, trotzdem bietet das OS neue Möglichkeiten zur Organisation von Dateien auf Basis von Metadaten[9].
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| Musik auf einem Vista-Rechner, gestapelt nach Album. (Bild: ZDNet) |
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| Musik auf einem Vista-Rechner: Nur das Album "The Best of Beethoven" ist ausgewählt. Entfernt man das Häkchen in der Checkbox, zeigt Vista wieder alle Alben an. (Bild: ZDNet) |
Das Stapeln und Filtern von Dateien ist in jedem Explorer-Fenster möglich. Alle Metainformationen, beispielsweise Aufnahmedatum oder Autor, können als Kriterium herangezogen werden.Windows Vista Business, Enterprise (nur für Volumenlizenzkunden) und Ultimate erstellen vom Datenbestand auf einer Festplatte sogenannte Schattenkopien. Das Feature wurde mit Windows Server 2003 eingeführt. Damit ist es möglich, auf ältere Versionen einer Datei oder eines Ordners zurückzugreifen.
Rechtsklick auf eine Datei oder einen Ordner -> Reiter "Vorgängerversionen"
Dort zeigt Windows Vista ältere Versionsstände an, die als Schattenkopie noch auf der Festplatte liegen. Diese können die neuere Variante ersetzen oder als Kopie an einen anderen Ort gespeichert werden.
Man sollte aber beachten, dass Schattenkopien kein Ersatz für eine Versionierung[10] von Dokumenten sind. Nicht nach jeder Veränderung wird ein Abbild angelegt.
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| Vista listet ältere Versionen des Ordners "Bilder". Meist reichen Schattenkopien nicht sehr weit zurück. (Bild: ZDNet) |
Start -> Suchen nach "Windows Defender" -> Extras -> Software-Explorer -> Drop-Down-Menü "Autostartprogramme"
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| Windows Defender ermöglicht es, Autostart-Programme anzuzeigen und sie zu deaktivieren. Auf diese Weise wird der Systemstart beschleunigt. (Bild: ZDNet) |
Wer nicht das teuere Windows Vista Ultimate sein Eigen nennt, findet in der Verpackung nur den Datenträger mit der 32-Bit-Version. Käufer von Home Premium und Business können die 64-Bit-Variante aber bei Microsoft gegen eine Bearbeitungsgebühr von 11,85 Euro nachbestellen.
Einen Umstieg auf 64 Bit sollte man sich zu jetzigen Zeitpunkt genau überlegen, denn die Beschaffung des Datenträgers[11] ist das geringste Problem. So benötigt man für alle Komponenten 64-Bit-Treiber, und systemnahe Software wie der Virenscanner muss möglicherweise aktualisiert oder ersetzt werden. Die meisten 32-Bit-Anwendungen laufen aber ohne Probleme.
Zu den Vorteilen von Windows Vista 64 gehört die Möglichkeit, mehr als 3,25 GByte Hauptspeicher nutzen zu können. Außerdem wird eine ganze Reihe von Programmen schneller ausgeführt. Insbesondere Software zur Erstellung digitaler Medien profitiert - sofern sie als 64-Bit-Version vorliegt.Da die Desktop-Suche[12] in Windows Vista mit einem Index arbeitet, werden Dateien deutlich schneller gefunden als unter XP. Standardmäßig sind die Daten des Benutzers, die Outlook-Datei sowie das Startmenü im Index enthalten.
Doch auch in den Dateien des Nutzers kann es Ordner geben, deren Inhalte nicht in den Suchergebnissen auftauchen sollen, um die Übersichtlichkeit zu verbessern - beispielsweise ein Archiv oder eine Sammlung von Bildern für einen Internetauftritt. Mit einigen Klicks lassen sich beliebige Orte aus dem Index ausschließen.
Start -> Suche nach "Indizierungsoptionen" -> Ändern
Bildergalerie
Bildergalerie: Ordner und Dateien von der Indizierung ausschließen[13]
» zur Bildergalerie ...[13]Windows Vista zeigt im Netzwerkcenter eine Übersicht der Netzwerk-Topologie. Aufgrund der fehlenden Unterstützung für das LLTD-Protokoll (Link Layer Topology Discovery) sind Windows-XP-Rechner bislang nicht in die Darstellung eingebunden. Die Vernetzung zwischen Vista- und XP-Rechnern ist davon unberührt.
Microsoft bietet auf seiner Website ein Update[14] für XP an, das die fehlende Komponente nachreicht. Nach der Installation ist die Vista-Netzwerkübersicht komplett.
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| Die Netzwerkübersicht in Windows Vista zeigt die Topologie eines Netzwerks. Da Windows XP das LLTP-Protokoll nicht unterstützt, sind die unten dargestellten Rechner nicht in die grafische Übersicht eingebunden. (Bild: ZDNet) |
Mit der Systemwiederherstellung lässt sich ein Rechner in einen früheren Zustand zurückversetzen - beispielsweise wenn ein neu installierter Treiber Probleme macht. Allerdings braucht das Feature mehrere hundert MByte Platz auf der Festplatte.
Wer sich das sparen möchte, kann sie Systemwiederherstellung auch abschalten.
Start -> Rechtsklick auf "Computer" -> Computerschutz -> Häkchen vor dem jeweiligen Datenträger entfernenAls erstes Microsoft-Betriebssystem beschreibt Windows Vista auch DVDs. Leider ist es immer noch nicht möglich, Images[15] zu brennen.
Mit dem "ISO Recorder[16]" von Alex Feinmann kann die Funktion nachgerüstet werden. Die Software steht im Internet als 32-[17] und 64-Bit-Version[18] zum Download.Nutzer von Windows Vista Ultimate haben die Möglichkeit, die Sprache ihres Betriebssystems umzustellen. Dies kann beispielsweise sinnvoll sein, um englischsprachige Gadgets oder Ultimate Extras nutzen zu können. Über Windows Update stehen 15 Sprachpakete zur Verfügung.
Start -> Systemsteuerung -> Zeit, Sprache und Region -> Region- und Sprachoptionen -> Tastaturen und Sprachen
Bildergalerie
Bildergalerie: Sprachpakete unter Windows Vista installieren[19]
» zur Bildergalerie ...[19]Es gehört aber nicht zum Lieferumfang von Vista, sondern muss auf der Microsoft-Website heruntergeladen werden. Es ist als 32-[20] und 64-Bit-Version[21] verfügbar.
Windows Vista bietet auf dem Desktop und in den Ordnern verschiedene Dateiansichten, die sich im Kontextmenü oder per Schieberegler jederzeit verändern lassen. Dazu sind aber einige Mausklicks notwendig.
Deutlich schneller funktioniert dies mit STRG + Mausrad drehenViele Vista-Anwender haben die Sidebar mit persönlichen Gadgets bestückt, auf die sie ab und zu einen Blick werfen möchten. Maximierte Fenster verdecken allerdings den Blick darauf und kaum jemand will wertvollen Platz auf dem Display opfern, um sie dauerhaft einzublenden.
Mit der Tastenkombination Windows + Leertaste wird sie zeitweise über das aktuelle Fenster gelegt. Mit einem Klick auf die Applikation verschwindet sie wieder.Die in Windows Vista integrierte Desktop-Suche bietet die Möglichkeit, Abfragen als Suchordner abzuspeichern. Beim Öffnen wird die Abfrage ausgeführt und zeigt die aktuellen Ergebnisse. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise ein Ordner anlegen, der alle Dokumente eines bestimmten Autors zeigt.
Ein Suchordner wird durch einen Klick auf den Button Suche speichern im Fenster der Ergebnisliste erstellt.Das Media Center von Windows Vista beginnt eine TV-Aufzeichnung zwei Minuten vor dem regulären Start und beendet sie drei Minuten nach dem im EPG angegebenen Schluss. Wer Sendungen archivieren will und sich an den Überhängen oder der eingebetteten Werbung stört, kann sie mit dem Movie Maker schneiden. Denn erstmals beherrscht die Software auch das Format .dvr-ms, in dem Media Center Filme ablegt.
ZDNet beschreibt die Bearbeitung von Aufzeichnungen in einem eigenen Artikel[23].
Um die Angriffsfläche für Schadcode zu verringern, startet Windows Vista[25] Programme nur mit eingeschränkten Rechten. Für mache Aufgaben, beispielsweise Konfigurationsänderungen mit der Eingabeaufforderung, sind jedoch Administrator-Rechte notwendig. Diese können durch die folgende Aktion angefordert werden:
Rechtsklick auf das Icon der Anwendung -> "Als Administrator ausführen"
Vista fragt dann mit einem Dialog Namen und Passwort des Administrators ab.
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| Programm einmalig mit Administrator-Rechten ausführen. (Bild: ZDNet) |
Wer den Ruhezustand nicht nutzt, kann die Datei löschen. Unter Windows XP ist dies durch die Deaktivierung des Ruhezustands möglich. In Windows Vista wird man die Datei über die Datenträgerbereinigung los.
Start -> Alle Programme -> Zubehör -> Systemprogramme -> Datenträgerbereinigung -> Häkchen bei "Ruhezustandsdateibereinigung" setzen
Wer den Ruhezustand wieder nutzen will, kommt um die Kommandozeile nicht herum. Für den Vorgang sind Admin-Rechte notwendig. Folgender Code muss eingegeben werden:
powercfg.exe -h on
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| Die Datei hiberfil.sys wird von der Datenträgerbereinigung gelöscht. (Bild: ZDNet) |
Windows Vista bietet Anwendern die Möglichkeit, ein vergessenes Passwort zurückzusetzen. Der dazu notwendige Datenträger wird in der Systemsteuerung im Bereich Benutzerkonten erstellt.
Start -> Systemsteuerung -> Benutzerkonten und Jugendschutz -> Benutzerkonten -> "Kennwortrücksetzdiskette erstellen"
Anders als es die Bezeichnung vermuten lässt, eignet sich jeder externe Datenträger als Medium. Die weit verbreiteten USB-Sticks können also problemlos genutzt werden.
Der Datenträger muss nur einmal erstellt werden. Er funktioniert auch, wenn man das Passwort später ändert. Das macht ihn aber auch zu einer Gefahr: Denn derjenige, der ihn in die Finger bekommt, erhält garantiert Zugriff auf das Windows-Konto. Man sollte ihn also auf jeden Fall gut unter Verschluss halten.
Der Reset des Passworts erfolgt über den Link "Kennwort zurücksetzen", der nach dem ersten fehlgeschlagenen Login-Versuch unter dem Passwort-Eingabefeld angezeigt wird. Nach der Vergabe des neuen Kennworts und dessen Bestätigung kann man sich mit den neuen Daten anmelden.Windows Vista bietet die Möglichkeit, mit dem Explorer auf WebDAV[26]-Freigaben zuzugreifen. Der Server erscheint in der Netzwerkumgebung. Um ihm einen Laufwerksbuchstaben zuzuweisen, ist allerdings ein Kommandozeilen-Befehl notwendig.
C:\net use X: https://URL des Servers /user:name passwortDie meisten Anwender nutzen für die tägliche Arbeit nur einige Ordner. Um sich nicht jedes Mal durch den Untiefen des Dateisystems klicken zu müssen, bietet der überarbeitete Vista-Explorer die Möglichkeit, Favoriten abzuspeichern.
Dazu reicht es, den Ordner per Drag and Drop in den Bereich Linkfavoriten zu ziehen. Mit der rechten Maustaste lassen sich die Links wieder entfernen.
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| Hinzufügen eines Ordners zu Linkfavoriten. (Bild: ZDNet) |
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| Sollte der Bereich Linkfavoriten nicht zu sehen sein, muss der Explorer-Baum mit der Maus nach unten gezogen werden. (Bild: ZDNet) |
Alternativ können sie auch über einen Assistenten ex- und importiert werden. Er kann im Internet Explorer 7 über das Menü des Buttons Hinzufügen aufgerufen werden.
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| Der Assistent für den Im- und Export von Favoriten ist etwas versteckt. (Bild: ZDNet) |
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| Assistent für den Im- und Export von Favoriten. (Bild: ZDNet) |
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| Der Assistent für den Im- und Export von RSS-Feeds ist etwas versteckt. (Bild: ZDNet) |
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| Assistent für den Im- und Export von RSS-Feeds. (Bild: ZDNet) |
Organisieren -> Layout -> Vorschaufenster
Die Funktion basiert auf Plugins. Unterstützt werden unter anderem die Formate txt, doc, xls, ppt, jpg und pdf.
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| Das Vorschaufenster im Vista-Explorer ermöglicht die Durchsicht von Dateien, ohne sie vorher zu öffnen. Der Screenshot zeigt ein PDF-Dokument. (Bild: ZDNet) |
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Der folgende Screenshot zeigt, wie die Parameter in den Eigenschaften einer Verknüpfung angegeben werden.
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| Konfiguration der Linkeigenschaften. (Bild: ZDNet) |
Alle Windows-Vista-Versionen[25] mit Tablet-PC-Funktionalität (Home Premium, Business, Enterprise und Ultimate) bieten alternativ die Möglichkeit, die Selektion mittels Checkboxen durchzuführen.
Explorer-Fenster -> Organisieren -> Ordner- und Suchoptionen -> Ansicht -> Kontrollkästchen zur Auswahl von Elementen verwenden
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| Hier wird die Option aktiviert. (Bild: ZDNet) |
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| Auswahl von Ordnern und Dateien mittels Checkboxen. (Bild: ZDNet) |
Start -> Standardprogramme -> Einstellungen für automatische Wiedergabe ändern
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| Einstellungen für automatische Wiedergabe ändern. (Bild: ZDNet) |
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[26] = http:/





























