Für betuchte Cineasten: Asus-Notebook mit HD-DVD im Test

Hersteller: ASUS
Listenpreis: 3199 Euro
Fazit:

Das Asus W2PC-7M016C eignet sich für Anwender, die eine portable Medienzentrale mit HD-Fähigkeit suchen und dabei nicht so genau auf den Preis schauen.

Pro
  • hochauflösendes Display
  • hohe Performance
  • große Festplatte
Contra
  • Display spiegelt
  • unhandlich
  • trotz ausreichend Platz kein Ziffernblock integriert
GUT
7,8
von 10 Punkten
Akkulaufzeit:
6 Punkte
Ausstattung:
8 Punkte
Design:
8 Punkte
Performance:
9 Punkte
Service und Support:
8 Punkte

Testbericht Asus W2PC-7M016C

Die Performance des W2PC liegt etwas über dem Niveau des Maxdata Pro 8100 IWS Select, da die CPU um gut 100 MHz höher getaktet ist und statt der Mobility Radeon X1600 die etwas leistungsfähigere X1700 zum Einsatz kommt. Das Gerät eignet sich damit für anspruchsvolle Multimedia- und 3D-Anwendungen. Der Akku hält in der Praxis gut zweieinhalb Stunden. Dieser Wert ist bestenfalls mittelprächtig. Zum Vergleich: das ähnlich ausgestattete HP Compaq nx9420 schafft gut vier Stunden. Der Lüfter des Notebooks ist zwar hörbar, wirkt aber auch bei hoher Last niemals störend.

Asus gewährt seinen Kunden zwei Jahre Garantie inklusive Abholservice. Die Website des Unternehmens ist übersichtlich und bietet Hilfestellungen mittels FAQs sowie den Download von Treibern. Außerdem steht eine kostenfreie Hotline zur Verfügung. Es gibt keine garantierte Rücksendefrist.

Fazit

Das W2PC-7M016C eignet sich aufgrund seiner hohen Leistung als Desktop-Ersatz. Für den wirklich mobilen Einsatz ist es aufgrund der eher mäßigen Akkulaufzeit und der Abmessungen nicht zu empfehlen. Man sollte sich also vor dem Kauf über den Einsatzzweck im Klaren sein.

Nicht zuletzt aufgrund des hohen Preises von 3199 Euro sollte man sich auch genau überlegen, ob man unbedingt zum jetzigen Zeitpunkt ein Notebook mit HD-DVD-Laufwerk benötigt. Denn noch hält sich die Zahl der Titel im Handel in Grenzen und der Formatkrieg mit Blu-ray ist noch nicht entschieden. Die Bildqualität überzeugt. Ob man auf das richtige Pferd gesetzt hat, muss sich aber erst noch zeigen.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Noch keine Bewertung vorhanden.

Videos

Rechenzentren: PUE-Wert von 1,2 dank eigenem Brunnen

Stromkosten sind für Betreiber von Rechenzentren eine immer größere Last. Besonders die zur Kühlung aufgewendete Energie fällt ins Gewicht. Die Münchener Firma IGN hat einen eleganten Ausweg gefunden. ZDNet stellt ...