Denkt man an Windows Vista, fallen einem zunächst größere Neuerungen wie die Aero-Oberfläche ein. Doch auch die kleinen Dinge können das Arbeiten angenehmer machen. Davon hat Vista einige zu bieten. ZDNet stellt sie vor.
Manche Aufgaben machen es notwendig, Erweiterungen von Dateitypen wie .doc oder .txt im Explorer sichtbar zu machen. Unter Windows XP handelt man sich dadurch einige Probleme ein: Benennt man Dateien um oder legt sie neu an, wird die Endung leicht überschrieben und das File zunächst unbrauchbar. Um die Datei wiederherzustellen, muss die Erweiterung wieder von Hand hinzugefügt werden.
Windows Vista[1] bietet eine bessere Lösung: Die Dateiendung wird nicht markiert und kann somit auch nicht versehentlich überschrieben werden. Will man dennoch die Endung modifizieren, genügt ein Mausklick.
Die Anzeige der Baumstruktur im Windows-Explorer kann in der Horizontalen sehr viel Platz einnehmen. Unter Windows XP muss man nach vertikalem Scrollen häufig die Position der Trennlinie nachjustieren, um umfangreiche Verästelungen oder lange Ordnernamen noch lesen zu können.
Windows Vista bietet mehr Komfort: Eine automatische Scrollfunktion sorgt dafür, dass die angezeigten Ordner in der Mitte des zur Verfügung stehenden Raums dargestellt werden. Leider funktioniert dies nur im Windows-Explorer. Zu lange Favoriten im Internet Explorer müssen weiterhin von Hand gescrollt werden.
Viele Anwender verwenden die Windows-Systemuhr und den darin integrierten Kalender, um beispielsweise den Wochentag eines bestimmten Datums nachzuschlagen. Hat man versehentlich eine Auswahl getroffen und den Dialog mit OK bestätigt, verändert man das Datum des Systems. Dies kann fatale Auswirkungen haben: So werden beispielsweise eingehende Outlook-E-Mails unter dem falschen Datum eigeordnet und dürften für viele Anwender nur mehr schwer oder gar nicht aufzufinden sein.
Unter Windows Vista kann man ohne solche Konsequenzen im Kalender navigieren, da das versehentliche Verstellen des Datums ausgeschlossen ist. Es kann nur durch einen Klick auf "Datum- und Uhrzeiteinstellungen ändern" durchgeführt werden.
Beim Surfen im Internet wird man immer häufiger mit Uhrzeitangaben aus anderen Zeitzonen konfrontiert. Doch wie viele Stunden die Eastern Time hinter der MEZ liegt und wie sich das bei Sommer- und Winterzeit verhält, wissen wohl die wenigsten auswendig.
Windows Vista bietet hier Unterstützung: Ein Klick auf die Uhr zeigt neben der Ortszeit bis zu zwei weitere Zeitzonen an.
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