Slider-Handy für Dauertelefonierer: Motorola Rizr

Hersteller: Motorola
Listenpreis: 330 Euro
Fazit:

Motorola hat mit dem GSM-Handy Rizr Z3 ein schlankes, leistungsfähiges Schiebehandy mit einem attraktiven Design auf den Markt gebracht. Verbesserungen bedarf es aber bei der Freisprecheinrichtung und der Kamera.

Pro
  • gutes Display
  • sehr gute Navigationsbedienelemente
  • anständige Sprachqualität
  • ansprechender Funktionsumfang
Contra
  • Freisprecheinrichtung lässt zu wünschen übrig
  • Kamera macht keine besonders guten Bilder
  • Steckplatz für Micro-SD-Karten an unpraktischer Stelle
GUT
7,7
von 10 Punkten
Ausstattung:
8 Punkte
Design:
8 Punkte
Leistung:
7 Punkte

Testbericht Motorola Rizr

Mit dem Rizr schickt Motorola ein Slider-Handy ins Rennen, das dem Klapp-Handy Krzr nicht unähnlich ist - auch in der Ausstattung. Ob es aber genau so gut ist wie der Konkurrent aus gleichem Hause, zeigt der Test.

Seit der Einführung des Razr-Modells hat Motorola alles getan, um aus zwei Trends Kapital zu schlagen: schlanke Mobiltelefone und eine Namensgebung möglichst ohne Vokale. Nach dem Razr (ausgesprochen "Räiser") und dem Modell mit dem bizarren Namen Krzr (ausgesprchen wie "Kräiser") hat Motorola das Rizr ("Reiser"; in Anlehnung an das englische Verb "to rise up" für aufschieben) auf den Markt gebracht.

Das Design der Rizr ist schlank wie bei allen Motorola-Handys. Neben dem Design bietet das Rizr aber auch eine gefällige Sprachqualität sowie einen respektablen Funktionsumfang, auch wenn keine neuen Funktionen mit an Bord sind. Ohne Vertrag ist das Rizr für etwa 330 Euro zu haben.

Design

Schiebehandys erfreuen sich seit schon seit Monaten großer Beliebtheit, und das Rizr stellt Motorolas ersten Versuch dar, einen Designtrend in dieser Sparte zu setzen. Alles in allem ist dies Motorola auch gelungen: Das Rizr schafft es, nicht nur nett auszusehen, sondern auch benutzerfreundlich zu sein. Das ansprechende blaue Farbdesign und der solide Schiebemechanismus können im Test überzeugen. Mit einer Hand lässt sich das Telefon öffnen und schließen - dennoch erfordert der gefederte Mechanismus ein wenig Muskelkraft. Unter dem Display gibt es eine kleine Vertiefung für den Daumen, mit der das Öffnen und Schließen zum Kinderspiel wird.

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