Microsoft hat die Entwicklung von Windows Vista abgeschlossen. Herausgekommen ist ein System, das sich von seinem Vorgänger XP deutlich unterscheidet. ZDNet dokumentiert anhand von Screenshots alle neuen Features und zeigt das Gesicht der nächsten Windows-Generation.
Die Installation von Windows Vista[1] verläuft deutlich anders als unter XP. Das Anlegen und Ändern von Partitionen kann mit der Maus erledigt werden. Auch mit einer einigermaßen leistungsfähigen Hardware dauert das Setup weniger als 30 Minuten.
Taskleiste und Fensterrahmem sind unter Windows Vista[1] transparent. Dadurch erhält das System eine frischere Optik. Erstmals seit Windows 95 hat Microsoft mit der Sidebar ein neues Bedienelement auf dem Desktop eingeführt. Sie dient als Ablagefläche für Mini-Anwendungen.
Das überarbeitete Startmenü unterscheidet sich nicht nur optisch von der XP-Lösung. Unter Windows Vista[1] ist es der Ausgangspunkt für schnelle Suchabfragen. Außerdem werden andere Programme nicht mehr in einem eigenen Fenster dargestellt.
Ohne 3D-Grafikkarte mit ausreichender Performance zeigt Windows Vista[1] nicht die schicke Aero-Oberfläche an, sondern das Basis-Interface. Neben grafischen Effekten gehen Funktionen wie Flip 3D verloren. Die Galerie zeigt die Unterschiede.
Die Systemsteuerung in Windows Vista[1] teilt die zahlreichen Einstellmöglichkeiten in Gruppen ein. Über die neue Suche lassen sich die gewünschten Funktionen aber noch schneller finden.
Windows Vista[1] unterstützt als erstes Microsoft-Betriebssystem das Brennen von DVDs. Unter XP konnten nur CDs beschrieben werden. Wie zuvor werden aber nur Basisfunktionen abgedeckt. Das Schreiben von ISO-Dateien erfordert nach wie vor eine separate Software.
Mit Windows Vista[1] führt Microsoft ein XML-basiertes Dateiformat namens XPS[3] (XML Paper Specification) ein. Ähnlich wie PDF von Adobe dient es zur seitenweisen Archivierung von Content. Jeder Ausdruck unter Windows Vista kann als XPS-Dokument ausgegeben werden.
Windows Vista[1] bringt einen runderneuerten Explorer[4] für die Dateiverwaltung mit. Der vermehrte Einsatz von Vorschaubildern sorget für einen besseren Überblick, eine überarbeitete Adressleiste ermöglicht eine schnellere Navigation. Außerdem lassen sich Inhalte von Ordnern erstmals filtern.
Obwohl sich viele Anwender der Gefahr von Datenverlusten bewusst sind, verzichten sie auf ein regelmäßiges Backup. Windows Vista[1] enthält überarbeitete und neue Tools[5], die diese Aufgabe vereinfachen - teilweise zu sehr.
Anwender haben mit immer mehr Netzwerken an unterschiedlichen Standorten zu tun. Der Aufwand für Konfiguration und Verwaltung ist in den letzten Jahren gestiegen. Windows Vista[1] bietet in diesem Bereich einige Neuerungen.
Als erstes Microsoft-Betriebssystem vefügt Windows Vista[1] über eine integrierte Spracherkennung. Sie ist gut in die Oberfläche integriert und liefert brauchbare Ergebnisse.
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