Parallels Desktop for Mac holt nicht nur Windows auf die Mac-Oberfläche, sondern erlaubt auch den Betrieb anderer Betriebssysteme. Wie gut dies gelingt, und was nicht funktioniert, zeigt der ausführliche ZDNet-Test.
Das knapp 80 Euro teure Programm ist ab sofort vom Münchner Softwarehändler Avanquest auch auf Deutsch erhältlich. Die wenigen in Englisch gehaltenen Menüs, mit denen Parallels Desktop for Mac auskommt, sollten aber kaum jemanden vor ernste Schwierigkeiten stellen.
Die Installation ist in wenigen Schritten erledigt. Anschließend hilft ein Assistent bei der Einrichtung der Virtuellen Maschine. Im ersten Abschnitt wird das Gast-Betriebssystem festgelegt. Hierbei stehen die Alternativen Windows, Linux, Free BSD, OS/2, Solaris, MS-DOS und Andere zur Verfügung. Die Einrichtung einer Virtuellen Maschine mit Mac OS X ist nicht möglich. Danach erfolgt die Angabe der Version, die man installieren möchte. Für diesen Test wurde Windows XP und Vista gewählt. Die Unterstützung von Vista befindet sich allerdings noch im Experimentier-Status. Die folgende Tabelle veranschaulicht die möglichen Varianten.
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Hat man sich für die von Parallels vorgeschlagene Setup-Option "Erstellen einer typische VM-Konfiguration (empfohlen)" entschieden, werden von der Software Standardwerte für die Betriebsparameter der Virtuellen Maschine eingestellt. Um diese Einstellungen anzupassen, wählt man statt des vorgegebenen Setups die Option "Erstellen einer angepassten VM-Konfiguration". Im Verlauf dieser Setup-Prozedur können sämtliche Parameter für die Virtuelle Maschine angepasst werden. Allerdings ist auch eine spätere Anpassung sämtlicher Optionen möglich.
Für Windows XP legt die automatische Einstellung die Nutzung von 8 GByte Festplattenspeicher fest - für Windows Vista sind es 16 GByte. Man sollte den Festplattenplatz abhängig von der Zahl der gewünschten Windows-Anwendungen wählen. Ist die Festplatten-Konfiguration abgeschlossen, erstellt Parallels Desktop for Mac eine Datei mit der zuvor angegebenen Größe. Eine physikalische Aufteilung der im Mac verbauten Festplatte ist also nicht nötig.
