30 Prozent aller Internet-Nutzer in Deutschland haben bereits eine eigene Homepage. Mit WYSIWIG-Editoren lassen sich Homepages und komplexere Websites einfach erstellen. ZDNet präsentiert die besten Tools in diesem Bereich.
Die Abkürzung WYSIWYG steht für "What you see is what you get" - deutsch: "Was du siehst, ist, was du bekommst". Die in Bearbeitung befindliche Seite wird also bereits bei der Erstellung so angezeigt, wie sie später im Browser aussehen wird. Die Anzeige einer HTML-Seite ist zwar letztendlich vom Browser abhängig, nichtsdestotrotz vereinfachen diese Editoren das Erstellen von HTML-Seiten wesentlich. Einzelne HTML-Elemente werden bequem auf die Webseite gezogen und deren Einstellungen einfach gesetzt. Die vorgestellten Editoren bieten zudem die Möglichkeit, auch den Quellcode direkt zu bearbeiten.
Die Freeware Nvu-HTML-Editor basiert auf der Mozilla-Suite-Komponente Composer und generiert zuverlässigen HTML-Code. Das Wechseln zwischen WYSIWYG- und Code-Ansicht ist über Tabs besonders einfach, mehrere Seiten können zeitgleich bearbeitet werden, Formulare, Tabellen und Vorlagen werden sehr gut unterstützt und der integrierte FTP-Manager ermöglicht das Ändern von Seiten direkt über das Internet.
Der ebenso kostenlose FCK Editor basiert auf einem Webserver und lässt sich somit online über einen beliebigen Standard-Browser bedienen. Die Oberfläche ist sehr kompakt gehalten und der Texteditor besitzt eine Rechtschreibprüfung. CSS und eine vollständige Integration mit den Umgebungen ASP, ASP.Net, Java, ColdFusion, PHP und JavaScript werden zudem unterstützt.
Sowohl für private als auch für professionelle Internet-Auftritte ist der Namo WebEditor gedacht. Neben dem WYSIWYG-Editor und der Vorschau-Funktion, mit der auch Scripts und Multimedia-Elemente betrachtet werden können, bietet die Software einen Site-Manager und die Möglichkeit der Quellcode-Verwaltung, mit deren Hilfe mehrere Entwickler an einem Webprojekt gleichzeitig arbeiten können. Weiterhin unterstützen eine Vielzahl an Vorlagen und Assistenten beim Erstellen einer Webseite.
Die Profi-Software des Markführers Adobe, Macromedia Dreamweaver, verfügt neben einem sehr leistungsstarken WYSIWYG-Editor über einen HTML-Editor und Funktionen für das Seiten-Management. Dynamisches HTML, CSS und XML werden optimal unterstützt, eine Bildbearbeitung ist integriert und das Onlinestellen der Seiten über FTP ist sicher und bequem. In der neuen Version 8 wurde das Workflow weiter verbessert, so dass Profis noch bequemer und zeitsparender arbeiten können. Der HTML-Editor Nvu erstellt und verwaltet Webseiten und basiert auf der Mozilla-Suite-Komponente "Composer". Mit Hilfe des WYSIWYG-Editors, der zuverlässigen HTML-Code generiert, ist das Entwerfen von Webseiten bequem und auch ohne HTML-Kenntnisse möglich. Per integriertem FTP-Dateimanagement lassen sich Webpages direkt über das Internet ändern, auch mehrere Seiten gleichzeitig über Register.
Weitere Features im Überblick:
- Bequemes Wechseln zwischen WYSIWYG- und Code-Ansicht über Tabs
- Leistungsfähige Unterstützung für Formulare, Tabellen und Vorlagen
- Basiert auf Gecko-Engine
- FTP-Manager: auf Webspace wie auf den Windows-Explorer zugreifen
- Leistungsfähige Farbauswahl
- CSS-Editor
- Anpassbare Toolbar
- Einfaches Ändern der Größe von Tabelle und Zellen
- Automatische Rechtschreibprüfung
Fazit
Das Freeware-Tool steht für verschiedene Betriebssysteme zur Verfügung und bietet einen so großen Funktionsumfang, dass es vergleichbar ist mit FrontPage und Dreamweaver.
Zum Download[1] Der FCK Editor basiert, anders als die meisten (Offline-)HTML-Generatoren, auf einem Webserver und lässt sich online über einen Standard-Browser bedienen. Client-Installationen sind überflüssig.
Weitere Features im Überblick:
- Schrift- und Text-Formatierung
- Textfunktionen wie Copy&Paste, Undo, Redo
- Erstellen von Links
- Setzen von Ankern
- Einfügen von Bildern
- Erstellen und Bearbeiten von Tabellen und Formularen
- Anpassung der Toolbar
- Unterstützung von Skins
- Rechtschreibprüfung
- Unterstützung von CSS
- automatische Anpassung an Browser
Fazit
Der Editor besitzt eine kompakte Oberfläche und ist durch das WYSIWYG-Konzept sehr einfach zu handhaben. Er bietet vollständige Integration mit den Umgebungen ASP, ASP.NET, Java, ColdFusion, PHP und Javascript.
Zum Download[2]Namo Web Editor 2006 erstellt sowohl private als auch professionelle Webseiten. Die integrierte Entwicklungsumgebung ermöglicht Profis das Erstellen von innovativen Seiten, Anfänger können sich mit einfach zu benutzenden Funktionen zu geschulten Web-Designern entwickeln.
Weitere Features von Namo Web Editor:
- Enthält Vektor-Bildbearbeitung Namo WebCanvas 2006
- Foto-Album
- CSS-Unterstützung
- Tag-Auto-Vervollständigung
- Syntax-Highlighting
- HTML/CSS-Referenz
- Unterstützung von ASP-, PHP- und JSP-Templates
Fazit
Zu einem fairen Preis erhält man mit dem Namo Web Editor ein leistungsfähiges Paket, das Anfängern wie Profis eine echte Hilfe beim Erstellen von Webseiten sein wird.
Zum Download[3]
Dreamweaver verfügt über einen grafischen Layoutmodus, einen HTML-Editor und Funktionalität für das Site-Management. Bislang einmalig ist die Unterstützung für Dynamic HTML, die schon beinahe mit den Fähigkeiten des Macromedia Director vergleichbar ist: Hiermit lassen sich Bewegungen von Bildern oder Schriftzügen sehr einfach realisieren. Eine präzise Steuerung erfolgt dabei über eine Zeitlinie sowie mit Hilfe von Bewegungspfaden. Um eine Animation zu starten, lassen sich optional auch Benutzeraktionen wie die Mausposition oder ein Mausklick abfragen.
Weitere interessante Features von Dreamweaver:
- Umfangreiche CSS-Unterstützung
- Prüffunktion für Browserkompatibilität
- Integrierte Bildbearbeitung
- Secure FTP mit vollständiger Verschlüsselung
In Version 8 wurde unter anderem der Workflow weiter verbessert, neue Techniken wie XML, CSS und XSLT werden besser unterstützt und das Entwickeln der Designs wurde mit Zoom-Funktionen optimiert.
Fazit
Der Marktführer im Bereich der Webseiten-Editoren hat mit der neuen Version weitere Schritte zur Optimierung der täglichen Arbeiten an Webseiten getan.
Zum Download[4]
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