Smartphone mit Tastatur: T-Mobile MDA Vario

Hersteller: T-Mobile
Listenpreis: 599 Euro
Fazit:

Die QWERTZ-Tastatur ist mangelhaft konzipiert und die Performance ist manchmal schleppend, doch WLAN und EDGE machen den T-Mobile MDA zu einem attraktiven, wenn auch letztlich mittelmäßigen Modell der T-Mobile Smartphone-Serie.

Pro
  • ausschiebbare Tastatur
  • WLAN-, Bluetooth- und EDGE-Unterstützung
  • Mini-SD-Steckplatz
Contra
  • mäßige Hintergrundbeleuchtung
  • durchschnittliche Kamera
  • Mini-SD-Karte nicht im Lieferumfang
MITTELMÄSSIG
6,8
von 10 Punkten
Ausstattung:
7 Punkte
Bildqualität:
6 Punkte
Design:
7 Punkte
Leistung:
7 Punkte

Testbericht T-Mobile MDA Vario

Das Quad-Band-Gerät (GSM 850/900/1800/1900, EDGE) von T-Mobile wurde in New York City getestet. Die Testanrufer berichten über gute Gesprächsqualität ohne feststellbares Echo oder Tunneleffekte, und man kann sie laut und deutlich hören. Wie erwartet klingt die Freisprecheinrichtung des MDA blechern, aber trotzdem einigermaßen deutlich. Der MDA wurde erfolgreich mit dem Mobile-Traveller-Bluetooth-Headset von Logitech verwendet. Es gibt zwar gewisse Einbußen bei der Tonqualität, aber dies hat mehr mit dem Headset als mit dem Telefon zu tun.

Insgesamt ist die Gesamtleistung des T-Mobile MDA zufrieden stellend, wenn man bedenkt, dass das Gerät einen durchschnittlichen 195-MHz-TI-OMAP-850-Prozessor mit 64 MByte RAM und 128 MByte Onboard-Flash-Speicher hat. Der Start von Anwendungen dauert etwa eine Sekunde, ebenso wie das Umschalten der Anzeige von Hoch- auf Querformat, außer, wenn viele Anwendungen geöffnet sind. Da beim Fotografieren im Test häufig der Speicher ausgeht (speziell bei höchster Auflösung von 1280 mal 1024), ist man gezwungen, im Einstellungsmenü andere ausgeführte Anwendungen zu beenden.

Der MDA hat keine Probleme, sich mit einem öffentlichen T-Mobile-Hotspot und zu Hause mit dem 802.11b-Netzwerk mit WPA-Verschlüsselung zu verbinden. Das Websurfing über die GPRS/EDGE-Verbindung des Telefons ist in Ordnung, wenn auch nicht aufregend.

Die Bildqualität der Kamera ist durchschnittlich. Die Test-Schnappschüsse haben zwar reichhaltige Farben, wirken aber im Vergleich zu Bildern ähnlicher getesteter 1,3-Megapixel-Kameratelefone merklich düster. Videoclips sind besonders dunkel und verwackelt, sogar noch mehr als die anderer Kamera-Videorecorder.

Den Angaben zufolge hat der MDA 5,5 Stunden Sprechzeit und 5 Tage Standby-Modus, aber es zeigt sich, dass das Telefon viel länger durchhält, als es in der Werbung angegeben ist. Während der MDA keine Probleme damit hat, die Standbyzeit zu erreichen, sind die erstaunlichen 12,5 Stunden Sprechzeit schlichtweg überwältigend. Dieses Telefon ist so gebaut, dass man langfristig mit ihm rechnen kann.

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