Der kabellose Internetzugang über das heimische WLAN-Netz ist an Komfort kaum zu überbieten. Doch ebenso schnell wie Access Point, Notebook und PC über die Luftschnittstelle verbunden sind, werden oft die einfachsten Sicherheitsmaßnahmen außer Acht gelassen. Das belegen immer wieder entsprechende Studien diverser Sicherheitsunternehmen, denen zufolge bis zu 70 Prozent der privaten Funknetzwerke Daten unverschlüsselt und somit für jeden mitlesbar durch den Äther funken.
Wer bei seinem WLAN-Netz keine oder nur unzureichende Sicherheitsvorkehrungen trifft, setzt sich gleich mehreren Gefahren aus. Ungebetene und kriminell motivierte Gäste können aus ungeschützt übertragenen Funkpaketen persönliche Daten wie Login-Informationen und Passwörter ausspähen - mit allen bekannten Folgen.
Ferner lassen sich offene Internetzugänge über ungesicherte WLAN-Netze für beliebige Zwecke missbrauchen, etwa für das Herunterladen von illegalen Inhalten, den Massenversand von Spam oder das Ausführen von Denial-of-Service-Attacken, um nur einige Beispiele zu nennen. Sollten sich später Ermittlungsbehörden für die illegalen Vorgänge interessieren, ist selbstredend der Besitzer des Anschlusses der Hauptverdächtige, auch wenn der sich keiner Schuld bewusst ist.
Folglich ist das Abschotten von drahtlosen Heimnetzwerken vor WLAN-Piraten und sonstigen Eindringlingen von äußerster Wichtigkeit. ZDNet stellt auf den nächsten Seiten die entscheidenden Maßnahmen für die WLAN-Absicherung vor.

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