Perfekt für die Reise: Garmin Nüvi 350

Hersteller: Garmin
Listenpreis: 699 Eruo
Fazit:

Der Garmin Nüvi 350 ist nicht größer als ein Kartenspiel und mehr als einfach nur ein sprachgesteuertes GPS-Gerät. Schließlich bietet er Reiseanwendungen, Unterhaltungsfunktionen und eine gute Gesamtleistung. Man muss jedoch bereit sein, den Preis dafür zu zahlen.

Pro
  • kompakt
  • starker GPS-Empfänger
  • viele Funktionen für die Reise
Contra
  • teuer
  • Verkehrsempfänger und Reiseführer-Software kosten extra
  • kein externer Lautstärkeregler
SEHR GUT
8,7
von 10 Punkten
Ausstattung:
9 Punkte
Design:
8 Punkte
Leistung:
9 Punkte

Testbericht Garmin Nüvi 350

Der Garmin Nüvi 350 ist nicht größer als ein Kartenspiel und mehr als einfach nur ein sprachgesteuertes GPS-Gerät. Schließlich bietet er Reiseanwendungen, Unterhaltungsfunktionen und eine gute Gesamtleistung. Man muss jedoch bereit sein, den Preis dafür zu zahlen.

Der erfahrene Hersteller Garmin International wagt sich mit dem Garmin Nüvi 350 auf neues Terrain. Dieses extrem kleine Gerät empfiehlt sich als der ideale Reisebegleiter: Es ist GPS-Navigationssystem, persönlicher Reiseassistent und digitales Unterhaltungszentrum. Das hat leider auch negative Auswirkungen. Mit einem Einzelhandelspreis von 699 Euro kostet das Gerät mehr, als so mancher für ein GPS-Gerät im Hosentaschenformat bezahlen möchte. Hinzu kommt, wer die Reiseanwendungen wie etwa die Übersetzungsfunktion, benutzen möchte, muss noch mehr Geld anlegen. Technologiebegeisterte die Wert auf Hightech und die neiderfüllten Blicke anderer legen, sollte den Garmin Nüvi 350 ganz oben auf den Wunschzettel schreiben.

Design

Der Garmin Nüvi 350 ist mit 9,8 mal 7,4 mal 2,2 Zentimetern und etwa 145 Gramm nicht größer als ein Kartenspiel sowie klein und leicht genug, um bequem in die Tasche zu passen. Hauptmerkmal des Geräts ist ein heller 3,5-Zoll-Touchscreen, der von einem schmalen silberfarbigen Rahmen umgeben ist. Der Bildschirm hat eine Auflösung von 320 mal 240 Pixel und kann auch bei Tageslicht gut abgelesen werden. Darüber hinaus können bis zu fünf Zeitpunkte für die Helligkeits-Umschaltung vom Tag- auf den Nachtmodus eingestellt werden. Außer einer Einschalttaste oben am Rahmen gibt es am Nüvi keine Funktionstasten. Stattdessen werden alle Eingaben über den reaktionsfreudigen Touchscreen und das benutzerfreundliche Menüsystem getätigt. Man kann jedoch die Einschalttaste zum Springen von Bildschirmanzeige zu Bildschirmanzeige verwenden. Während das Fehlen von Tasten Navigationsgerät ein elegantes und aufgeräumtes Aussehen verleiht, wäre ein Lautstärkeregler am Gerät selbst doch sehr nützlich, stattdessen muss man eine Einstellungsseite im Menü aufrufen, um die Lautstärke zu regeln.

Screenshot
Die GPS-Antenne des Garmin Nüvi schließt im eingeklappten Zustand sauber mit der Rückseite des Geräts ab.

Direkt über dem internen Lautsprecher und dessen Abdeckung befindet sich die Klappantenne, die in eingeklappten Zustand mit dem Gehäuse abschließt. An der rechten Seite des Garmin Nüvi 350 befinden sich ein Einschub für SD (Secure Digital)-Karten, ein USB-Anschluss und eine Kopfhörerbuchse. Der Nüvi hat 2 GByte internen Flash-Speicher, wobei ein Teil dieses Speichers mit der Benutzeroberfläche belegt ist. Wenn man Kartenmaterial auf das Gerät lädt, fällt weiterer Speicher weg. So kann es vorkommen, dass etwa nur noch cirka 1 GByte Speicherplatz für Dateien mit Fotos, Musik und Hörbüchern zur Verfügung steht. Wenn er mit dem USB-Anschluss eines PCs verbunden ist, wird der Nüvi als Wechsellaufwerk erkannt. Auf diese Weise können Dateien einfach per Drag and Drop in die Ordner des Geräts übertragen werden. Zum Lieferumfang gehören ein Saugfuß, den man an der Windschutzscheibe befestigen kann, und eine Scheibe mit der dieser auch am Armaturenbrett Halt findet, ein 12-V-Adapter, ein USB-Kabel und eine kleine Tasche. Der Lithium-Ionen-Akku kann im Auto über den 12-V-Adapter geladen werden oder über den USB-Anschluss am heimischen PC.

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