Insgesamt bietet ein Apple-System mit dem Mac-Betriebssystem und der Ilife-Suite eine leistungsfähige Lösung für die Erstellung und Bearbeitung digitaler Inhalte wie Fotos, Videos, DVDs oder Websites. Während Intels Viiv-Initiative noch in den Kinderschuhen steckt, ist die Apple-Lösung für das digitale Leben fertig und vor allem sehr gut gelungen. Lediglich der Empfang von TV ist in der Lösung noch nicht integriert.
Die Stärke der Ilife-Suite liegt in der intuitiven Bedienung. Ohne jegliche Vorkenntnisse könnnen Anwender qualitativ hochwertige Resultate erzeugen. Diashows mit Musik-Untermalung hat man im Handumdrehen erstellt und kann das Ergebnis den staunenden Windows-Nutzern bequem mit der mitgelieferten Fernbedienung und der Media-Center-ähnlichen Front-Row-Software inklusive spektakulärer Übergangseffekten präsentieren.
Urlaubsvideos sind in wenigen Minuten mit Spezialeffekten versehen, die an eine professionelle Fernsehproduktion erinnern. Das gleiche gilt für die Erstellung von hochwertigen DVDs: Liegen die Inhalte bereits vor, dauert das Anfertigen einer DVD mit unterhaltsamer Menüstruktur inklusive 3D- und Videoeffekten sowie Musikuntermalung nur wenige Minuten.
Wer die digitalen Fotos und Videos einem größeren Publikum präsentieren will, kann sie mit Hilfe von Iweb sehr leicht in eine Website integrieren. Dank zahlreicher und qualitativ erstaunlich hochwertiger Vorlagen erreicht das Ergebnis eine Qualität, die man sonst nur von teuren Webdesignern geboten bekommt.
Zeitreise mit Iwork
Für Anwender, die häufig präsentieren oder hochwertige Dokumente erzeugen müssen, bietet Apple mit der 79 Euro teuren Iwork-Suite genau das Richtige. Die gebotene Leistung in diesem Bereich dürfte so manchen Powerpoint-Nutzer einer Zeitreise von mehreren Jahren in die Zukunft gleichkommen. Präsentationen können mit Keynote dank der sehr guten Vorlagen und spektakulärer Übergänge kaum unterhaltsamer und hochwertiger gestaltet werden. Das gleiche gilt für Pages: Im Handumdrehen ist eine Werbebrochüre oder ein Finanzreport verfasst, der in Sachen Qualität ohne Fehl und Tadel ist.
Ein wenig Schatten fällt derzeit allerdings noch auf die intelbasierten Apple-Systeme. Außer der mitgelieferten Software sind zahlreiche Programme wie Photoshop noch nicht für die neue Plattform optimiert. Sie laufen derzeit in einer Emulation ab und sind entsprechend langsam. Nach Angaben von Apple soll sich dies jedoch in Kürze ändern: Bis Anfang April sollen zahlreiche Profi-Programme auch für die Intel-Plattform optimiert werden.
PC oder Mac?
Apples Marktanteil am weltweiten PC-Markt betrug in den besten Jahren etwa 13 Prozent und liegt derzeit bei gerade noch vier Prozent. Mit dem Schwenk auf die Intel-Plattorm hat sich Apple für die Zukunft gut aufgestellt. Erstaunlich reibungslos ist dem Hersteller dabei die Anpassung von Betriebssystem und Software für die neue Plattform gelungen. So mancher Windows-Anwender könnte angesichts des Leistungsumfangs, die die Apple-Systeme mit Intel-Prozessoren und der mitgelieferten Software Ilife 06 bieten, durchaus in Zweifel geraten, ob der nächste PC wieder ein Windows-Gerät sein muss.
Für ambitionierte Neueinsteiger, die ihre Fotos und Videos aufpeppen wollen und dann auf eine DVD brennen oder auf einer Website publizieren möchten, gibt es gegenwärtige keine bessere Lösung als die Apple-Plattform. Herkömmliche Windows-PCs sind zwar billiger in der Anschaffung, bieten aber in der Standardausstattung kaum den Funktionsumfang wie ein Imac oder Macbook Pro. Zudem ist die Bedienung deutlich schlechter. Nebenbei erhält man mit dem neuen Imac auch ein Gerät, das selbst die Ehefrau im Wohnimmer tolerieren wird: Es sieht einfach zu gut aus, als dass es im Arbeitszimmer neben dem Windows-PC versteckt werden müsste.

Lesermeinungen zum Artikel
Microsoft verliert viele Kunden durch Mac. Weil das einfach besser und einfacher ist. Microsoft versucht jetzt mit besserem Design das Programm aufzubessern. Funktioniert aber nur nicht. Apple wird so an die Spitze gehen auch wenn Microsoft länger im Geschäft ist, denn Apple gibt das was ein Konsument heutzutage verlangt von einem hochwertigem Produkt. Was man von Microsoft allerdings nicht behaupten kann denn ds lästige updaten und antivir und sonstiges. Diese Probleme tauchen bei Mac nicht auf, das heißt es ist insgesamt besser udn einfacher zu bedienen oder warum steigen so viele um?