Navigation für Auto und Fahrrad: Tomtom GO 300

Hersteller: TomTom
Listenpreis: 499 Euro
Fazit:

Der Tomtom GO 300 bietet blitzschnelle Routenberechnungen, anschauliche Karten und kurze, prägnante Fahranweisungen. Einziges Manko: Helles Sonnenlicht erschwert das Ablesen des Bildschirms.

Pro
  • schnelle Routenberechnung
  • präzise arbeitender Empfänger
  • Kartendaten auf SD-Karte
Contra
  • zeitweilig langsamer Satellitenzugang
  • Bildschirmqualität könnte besser sein
GUT
7,0
von 10 Punkten
Ausstattung:
8 Punkte
Design:
7 Punkte
Leistung:
6 Punkte

Testbericht Tomtom GO 300

Der Tomtom GO 300 bietet blitzschnelle Routenberechnungen, anschauliche Karten und kurze, prägnante Fahranweisungen. Einziges Manko: Helles Sonnenlicht erschwert das Ablesen des Bildschirms.

Der Tomtom GO 300 ist eines von drei Produkten aus der GO-Serie. Bei der anderen Geräten handelt es sich um den Tomtom GO 500 und den GO 700, die sich durch Kartenmaterial und Fernbedienung unterscheiden. Der GO 300 ist baugleich mit dem Original Tomtom GO, kann aber auch mit einigen neuen Funktionen aufwarten. Beispielsweise bietet es jetzt Bluetooth-Unterstützung für die Verbindung mit Bluetooth-fähigen Handys oder PDAs, außerdem den Zugriff auf Verkehrs- und Wetterinformationen in Echtzeit via Tomtoms PLUS Services. Dennoch sind einige der neuen Produktmerkmale weniger willkommen, etwa die Blendschutzschicht, die den Bildschirm dunkler macht und das Ablesen bei direktem Sonnenlicht erschwert. Nichtsdestotrotz ist der Tomtom GO 300 noch immer eine einfache Plug-and-Play-GPS-Lösung mit akkurater Routenplanung und das für 499 Euro.

Design

Der Tomtom GO 300 verfügt über dasselbe schwarze Gehäuse wie sein Vorgänger, mit einer silbernen Umrandung um den 3,5 Zoll großen Bildschirm. Wem dieser Farbmix nicht zusagt oder wer der Meinung ist, dass diese Farbkombination nicht zur Innenausstattung seines Autos passt, der kann sich für 17 Euro ein Paket mit drei austauschbaren Gehäuseabdeckungen (in Blau, Gold und Schwarz) kaufen. Der GO 300 behält die kompakten Abmessungen und das Gewicht seines Vorgängers (11,5 mal 9,2 mal 5,8 Zentimeter; 310 Gramm) bei, sodass er problemlos transportiert und auch in einem anderen Auto genutzt werden kann. Außerdem erhält man eine stabile Saughalterung, die zahlreiche Verstellmöglichkeiten bietet.

Tomtom hat als eines der ersten Unternehmen die einfache, benutzerfreundliche Oberfläche eingeführt, die inzwischen viele Konkurrenzprodukte, etwa der Garmin Streetpilot c330, übernommen haben. Der GO 300 führt diese Tradition fort. Auf der Vorderseite befinden sich die Ein-/Austaste, die Freigabetaste zum Entfernen des Geräts aus der Halterung und ein SD-Speicherkartensteckplatz. Ein USB 2.0-Anschluss sowie ein Netzanschluss wurden auf der Rückseite untergebracht. Wie das Original, so kann sich auch der GO 300 eines Einzellautsprechers mit überdurchschnittlicher Klangwiedergabe rühmen. Alle Befehle und Anfragen werden über den reaktionsschnellen 3,5-Zoll-Touchscreen eingegeben. Apropos Bildschirm: Tomtom hat sich bedauerlicherweise für eine Blendschutzschicht für das Display mit 4096 Farben und einer Auslösung von 320 mal 240 Pixeln entschieden, die den Bildschirm etwas zu dunkel macht. Ironischerweise ist das Display bei normalen Lichtverhältnissen leicht abzulesen, während dies nicht für die Lesbarkeit bei direktem Sonnenlicht zutrifft.

Der Tomtom GO 300 ist mit allem ausgestattet, um sofort loszunavigieren, darunter ein Zigarettenanzünder-Adapter, Wechselstromadapter, USB-Kabel, Komponenten für die Halterung, Kurzanleitung und eine Installations-CD mit Onlinehandbuch. Darüber hinaus erhält man ein Reinigungstuch für den Touchscreen. Einzige Beanstandung: Der GO 300 funktioniert nicht mit einer optionalen Fernbedienung, dies obwohl der teurere Tomtom GO 700 mit Fernbedienung ausgeliefert wird.

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