Business-Notebook zum halben Preis: Toshiba Portégé M300

Listenpreis: 1999 bis 15.12., sonst 3499 Euro
Fazit:

Zum Aktionspreis von unter 2000 Euro ist das Portégé M300 ein erschwingliches Business-Notebook für Manager und andere Reiselustige. Die Ausstattung macht es variabel einsetzbar, wenn auch manche Anwendung etwas Wartezeit erfordert.

Pro
  • gute Ausstattung
  • zahlreiche Ports
  • starker Akku
Contra
  • Leistung mäßig
  • langsamer Speicher
GUT
7,6
von 10 Punkten
Ausstattung:
8 Punkte
Design:
7 Punkte
Leistung:
6 Punkte
Preis-Leistung:
9 Punkte
Service und Support:
8 Punkte

Testbericht Toshiba Portégé M300

Ein über 3000 Euro teures Notebook gewinnt deutlich an Attraktivität, wenn es plötzlich für etwa 1800 Euro zu haben ist - unabhängig von seinen Qualitäten. Genau dies trifft auf das gut ausgestattete Subnotebook Portégé M300 von Toshiba zu.

Das noch aktuelle, aber nicht mehr ganz neue Portégé M300 wurde von der Firma Toshiba kürzlich für einen ZDNet-Test vorgeschlagen, da es im Rahmen der Aktion "Go Mobile" für einen deutlich verringerten Preis erhältlich ist. Das Gerät ist im Laden noch bis 15. Dezember für etwas über die Hälfte der ursprünglichen Preisempfehlung zu haben. Handelt es sich um einen Restposten - oder um ein konkurrenzfähiges Gerät?

Design

Das Portégé ist äußerlich bewusst schlicht gehalten. Der Formfaktor, den das 12,1-Zoll-Display im Standardformat bestimmt, ist mittlerweile fast schon ungewohnt: Widescreens haben auch im Ultraportable-Bereich Einzug gehalten. Durch das Format ist ober- und unterhalb der Tastatur reichlich Platz vorhanden, den Toshiba für Stereo-Lautsprecher (oberhalb) und das von einem Metallrahmen eingefasste Touchpad mit zwei Knöpfen nutzt.

Das Display lässt sich mit einem Finger öffnen. Der Entriegelungsknopf wurde ins Gehäuse zurückversetzt, sodass sich das Notebook kaum von selbst öffnen dürfte. Dennoch hat man auch bei geschlossenem Display vielfältige Informationen parat, was an Statusleuchten für Strom- und Akkustatus, Netzwerk- und Festplattenaktivität sowie Belegung des SD-Card-Slots liegt.

Weiter sind an der Front Stecker für Mikro und Kopfhörer, ein analoger Lautstärkeregler und ein Schalter für das drahtlose Netzwerk angebracht. Die Anschlüsse verteilen sich über die linke und rechte Seite, rückseitig sind neben dem Akku nur Buchsen für Netzwerk und Strom vorhanden.

Das Gehäuse ist zwar metallisch gefärbt, aber aus recht nachgiebigem, immerhin pflegeleichtem Plastik. Die Abmessungen betragen 28,3 mal 23,3 mal 3,0 Zentimeter, das Gewicht liegt bei 1,75 Kilo. Damit ist es durchaus zum Arbeiten unterwegs geeignet, zählt aber nicht zu den ultrakompakten Notebooks. Dies zeigt auch die Tastatur, auf der die Tasten für Buchstaben und Ziffern volle Größe haben, nicht aber die obere Reihe mit den Funktionstasten F1 bis F12 oder etwa Escape. Auch die Cursor-Tasten und Seite hoch/runter haben keine volle Höhe. Insgesamt wirkt das Notebook optisch größer und schwerer, als es eigentlich ist.

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