999-Euro-Centrino von Saturn: Asus Pro 60V im Test

Hersteller: ASUS
Listenpreis: 999 Euro
Fazit:

Das Asus Pro 60V ist äußerlich nicht gerade attraktiv, aber billig, gut ausgestattet und leistungsstark. In der Preisklasse unter 1000 Euro wird das Notebook derzeit von keinem Gerät übertroffen.

Pro
  • prima Performance
  • hoch auflösendes, entspiegeltes Display
  • Double Layer-DVD-Brenner
  • leistungsstarker 3D-Grafikchip
Contra
  • Festplatte nicht stoßgeschützt
  • USB-Anschlüsse rückseitig und eng aneinander
  • optisch nicht ganz überzeugend
SEHR GUT
8,0
von 10 Punkten
Ausstattung:
8 Punkte
Benutzerfreundlichkeit:
8 Punkte
Design:
7 Punkte
Leistung:
8 Punkte
Preis-Leistung:
10 Punkte
Service und Support:
7 Punkte

Testbericht Asus Pro 60V

Das Asus Pro 60V ist eines der ersten Sonoma-Notebooks unter 1000 Euro. Die hervorragende Ausstattung und ATIs X700-Grafik kompensieren leicht das etwas hohe Gewicht und machen das Gerät äußerst vielseitig verwendbar.

Mit dem Pro 60V hat Asus ein Sondermodell für die Elektromarkt-Ketten Saturn und Mediamarkt zusammengestellt. Das Notebook kostet, vermutlich aufgrund hoher Stückzahlen-Abnahme, 999 Euro. Für diesen Preis war bisher wohl kein Notebook mit den Centrino-Komponenten der neuesten Generation (Sonoma) verfügbar.

Ausstattung

Asus verbaut also den "Alviso"-Chipsatz 915PM von Intel. Wie Eingeweihte am P im Namen des Chipsatzes erkennen können, ist er für die Kombination mit einer separaten Grafiklösung vorgesehen. Diese kommt von ATI und heißt Mobility Radeon X700, auch bekannt als M-26X. Sie verfügt über 64 MByte Hyper-Memory, eine Mischung aus eigenem und vom RAM geborgtem Speicher, die bei anderen Notebooks im Test schon gute Ergebnisse erzielen konnte.

Auch der Dothan-Prozessor stammt von Intel, ein Pentium M mit 1,6 GHz, also eines der langsameren Modelle, aber mit aktueller Technologie - und das heißt vor allem 2 MByte L2-Cache. Der DDR2-Speicher ist mit flotten 533 MHz getaktet: Es handelt sich um ein 512 MByte großes Modul. Ein zweiter Speicher-Schacht steht zum bequemen Aufrüsten leer.

Die dritte Centrino-Kernkomponente ist der WLAN-Chip Intel Pro Wireless 2200BG, der den Standard 802.11g sowie seinen Vorgänger 11b unterstützt. Dazu kommt ein Anschluss für Kabel-Netzwerke, realisiert über den Marvell-Yukon-Chip für Gigabit-Ethernet, und ein V.92-Modem.

Das Notebook verfügt über die außer für Subnotebooks zum Standard gewordenen zwei Laufwerke: eine 60-GByte-Festplatte von Hitachi Global Storage und ein optisches Laufwerk, das TS-L532A von von Toshiba-Samsung. Es brennt sowohl DVDs als auch CDs und unterstützt zudem Double-Layer-Medien mit zwei Schichten und doppeltem Speicherplatz. Die Geschwindigkeit beim Beschreiben von DVDs entspricht der vierfachen Norm (4x), bei DL-DVD+R beträgt sie 2,4x.

Zur Ausstattung gehört nicht zuletzt auch das 15,4-Zoll-Breitbild-Display. Es bietet eine maximale Auflösung von 1280 mal 800 Pixeln und macht einen scharfen Eindruck. Insbesondere Spielern kommen fünf weitere mögliche Auflösungen zugute, nämlich mit 1280 mal 768, 1024 mal 768, 1024 mal 600 und 800 mal 600 Pixeln. Die Helligkeit ist durchschnittlich, aber akzeptabel: Eine Display-Verbesserungstechnologie wie Color Shine hat Asus hier nicht eingesetzt. Dafür ist der Bildschirm aber gut entspiegelt.

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