Turion fürs Volk: Fujitsu Siemens Amilo A7645

Listenpreis: 899 Euro
Fazit:

Für die Zielgruppe ist das Volks-Notebook gut geeignet: Eher anspruchslose Nutzer, die ihren Rechner überall aufstellen und leicht wegräumen wollen, und die keine besonders aufwändigen Applikationen nutzen. Mit einem Knopf für leisen Betrieb und Dual Layer-Brenner gibt es zudem ein paar Highlights.

Pro
  • Preis von 900 Euro
  • Anschlüsse mit drei USBs, einmal Firewire, TV-Out und SPDIF
  • aktueller Dual Layer-DVD-Brenner
  • leiser Modus per Knopfdruck
Contra
  • Akku-Laufzeit sollte besser sein
  • empfindliches Gehäuse
  • mäßige Leistung
GUT
7,3
von 10 Punkten
Ausstattung:
8 Punkte
Benutzerfreundlichkeit:
8 Punkte
Design:
7 Punkte
Leistung:
7 Punkte
Preis-Leistung:
8 Punkte
Service und Support:
6 Punkte

Testbericht Amilo A 7645 Volks-Notebook

Die Kapazität des Akkus ist ein Faktor, der eng mit Größe und Gewicht des Geräts zusammenhängt. Das A7645 misst 33,2 mal 27,0 mal 4,4 Zentimeter, also ganz normale Werte für ein Gerät mit 15-Zoll-Bildschirm. Das Gewicht von 3,05 Kilo stört zwar bei häufigen Reisen mit kleinem Gepäck, aber wenn der Nutzer einen solchen Einsatz nicht plant, umso besser. Mit Netzteil beträgt das Gewicht 3,35 Kilo.

Wie eine Reihe neuerer Notebooks besitzt auch das A7645 einen Ventilator-Knopf, mit dem man auf fast lautlosen Betrieb schalten kann. Das ist für Studenten in der Bibliothek enorm praktisch, aber auch für Konferenzen oder andere Umgebungen, wo Ruhe wichtiger ist als Leistung. Denn um ein Heißlaufen bei leisem Ventilatorbetrieb zu verhindern, muss natürlich auch der Prozessor seine Leistung etwas drosseln.

Mit geringem Aufwand hat der Hersteller außerdem das Thema Voice over IP in Zusammenhang mit dem Notebook gebracht: Die Software Sipgate X-Lite ist vorinstalliert, und ein Headset für Internet-Telefonie liegt bei. Natürlich könnte man sich so ein Headset auch für einen kleinen Schein selbst kaufen, aber mit der Zugabe regt Fujitsu-Siemens direkt zum Ausprobieren der aktuellen Mode-Technologie an.

Fazit

Drei USBs und ein aktueller Double Layer-DVD-Brenner: Damit sind die Highlights des Volks-Notebooks zusammengefasst. Vor allem der Brenner ist ein Merkmal, das sich in der Werbung gut macht und viele potentielle Kunden interessiert.

Die anderen Komponenten sind unspektakulär, wie man das bei einem Verkaufspreis von 900 Euro ja auch nicht anders erwarten darf, etwa die langsame Festplatte, das unauffällige Display oder die Auswahl an Anschlüssen.

Das Volks-Notebook bedient seine vermutliche Zielgruppe aber ganz gut, abgesehen vom etwas überspezifizierten DVD-Brenner: Die Platte hat 60 GByte Platz, das WLAN lässt sich per Knopfdruck ein- und ausschalten und der Ventilator ebenso. Auch Tastatur und Touchpad sind angenehm zu bedienen.

Der Turion 64 steht auf einer Stufe mit ähnlich getakteten Intel Pentium-M-CPUs, also der vorletzten Generation der Centrino-Plattform. Nur bei der Akku-Laufzeit scheint er schwächer, wenn das Volks-Notebook nicht ein Ausreißer nach unten ist. Der Zielgruppe dürfte allerdings eine Akkulaufzeit von fast zweieinhalb Stunden ebenso reichen, wie ein Gewicht von über drei Kilo unproblematisch ist. Für seinen Preis ist das A7645 ein durchaus akzeptables Notebook.

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