Für Notebooks kommen diese Strategien nicht in Frage. Der Zugriff auf das Firmennetz ist allzu häufig nicht gegeben: Der Anwender muss seine während des Flugs erstellte Powerpoint-Präsentation auf jeden Fall lokal speichern. Und die Anwesenheitszeiten im Unternehmen sind bei den meisten Vielfliegern und Außendienstmitarbeitern unregelmäßig, sodass auch kein regelmäßig terminiertes Backup möglich ist.
Dabei ist der Verlust von Notebook-Daten wahrscheinlicher als bei einem Desktop-PC und ein Backup besonders wichtig. Denn die Geräte sind aufgrund ihrer kompakten Bauweise empfindlicher als Desktops und natürlich auch weit mehr Belastungen durch Transport ausgesetzt. Dazu kommt das größere Verlustrisiko - Notebooks können gestohlen oder im Verkehrsmittel vergessen werden. Selbst wenn man dann das Gerät zurückbekommt, fehlen vielleicht wichtige Daten tagelang.
Im folgenden werden Hard- und Software vorgestellt, die auch Notebookbesitzern regelmäßige Backups ermöglichen. Zur Entscheidungsfindung muss man einige wichtige Fragen abwägen, die hier vorab kurz zusammengefasst sind:
- Muss das Backup-Medium transportfähig sein, weil auch während mehrtägiger Reisen Backups erforderlich sind?
- Oder kann im Gegenteil das Backup immer an einem festen Ort stattfinden?
- Wenn letzteres der Fall ist, steht ein Netzwerk zur Verfügung?
- Was muss archiviert werden, und mit welcher Tiefe? Komplette Partitionen mit Bootsektor, oder nur einzelne Dateien und Ordner?
- Wie umfangreich ist folglich der für Backups benötigte Speicherplatz?
- Oder anders gefragt: Wie stellt sich der Anwender den Wiederherstellungsvorgang vor?
- Wie lange und wo müssen die Backups archiviert werden?
